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Regierung springt Rios Samba-Karneval zur Rettung bei



Der wegen der schweren Finanzkrise in Rio de Janeiro akut bedrohte Samba-Karneval kann dank einer Finanzspritze der brasilianischen Regierung 2018 wie geplant stattfinden. Dies konnte Kulturminister Sérgio Sá Leitão am Dienstag bekanntgeben.

Es werde insgesamt acht Millionen Reais (2.43 Mio. Franken) Unterstützung geben für den berühmten Auftritt der Sambaschulen. Diese küren mit jeweils tausenden Tänzern und riesigen Wagen die beste Sambaschule.

Der evangelikale Stadtpräsident Marcelo Crivella, kein Freund der Feiern, hatte zuvor erhebliche Kürzungen verfügt und betont, dass er das Geld für Kindertagesstätten brauche. Die Sambaschulen hatten daher mit dem Ausfall der traditionellen Paraden im Sambódromo gedroht und Staatspräsident Michel Temer um Hilfe gebeten.

Im Vorjahr kam es im Sambódromo zu mehreren schweren Unfällen mit den Wagen und Dutzenden Verletzten. Der Karneval lockt jedes Jahr über eine Million Menschen an und ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Stadt. (sda/dpa)

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