Der Enthüller
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Kebab Enthüller

Bild: Keystone

Der Enthüller

Neun von zehn Schweizer Kebabs mit Zwiebeln verunreinigt

30.01.14, 12:20 12.02.14, 08:57

Buzz Orgler und Pavel Kulicka

St. Gallen (den) – Eine vom Enthüller in Auftrag gegebene Untersuchung bei der Stiftung «Food Control» schockiert: 90 Prozent aller in der Schweiz verkauften Döner Kebabs sind mit Zwiebeln kontaminiert. Wie das schwefelhaltige Stinkgemüse in den beliebten Imbiss aus Rindfleisch gerät, ist bisher noch völlig ungeklärt. Die beim Test festgestellten Verunreinigungen waren teilweise so stark, dass das Laborpersonal nur mit Atemschutz und Brille arbeiten konnte.

Auch den Fleischverarbeiter «Royal Döner» stellen die Kontaminationen vor ein Rätsel. «Jeder Fleischspiess, der unser Werk verlässt, ist luftdicht in Folie verpackt. Für uns ist unerklärlich, wie das hochwertige Fleisch mit Zwiebeln in Kontakt kommt» sagt Sprecher Josi Gavric gegenüber dem Enthüller. Er vermutet, dass bei den Imbissbuden selbst geschlampt werde. «Möglicherweise nehmen es einige mit der Hygiene nicht so genau und versuchen, die Fleischfüllung mit billigen Zwiebeln zu strecken», so Gavric, der Wert auf die Feststellung legt, dass er nicht mit Bachelor Vujo Gavric verwandt ist.

Der Enthüller

Andreas Schmied verdarb sich mit einem verunreinigten Döner den Magen. Bild: Shutterstock

Intensiver Mundgeruch sowie Blähungen

Der 15-jährige KV-Lehrling Andreas Schmied wurde letzten Dienstag Opfer eines verunreinigten Döners. Bestellt habe er wie immer, mit allem und extra scharf. Bereits beim ersten Biss habe er jedoch gemerkt, dass etwas nicht stimme. «Der Geschmack brannte in den Augen und auf der Zunge. Aber ich habe mich nicht getraut, bei Ali zu reklamieren.» Ein Fehler, wie Schmied mittlerweile weiss.

Der 15-Jährige litt in der Folge an intensivem Mundgeruch, der sich selbst durch mehrmaliges Zähneputzen nicht entfernen liess. «Auch meiner Freundin ist der ‘abartige’ Geruch beim Küssen sofort aufgefallen», so Schmied. Doch für den KV-Lehrling blieb es nicht bei stinkendem Atem. Im Verlaufe des Nachmittags wurde Schmied plötzlich von extremen Blähungen geplagt.

«Wir waren im Kino und mein Bauch rumorte wie verrückt. Ich versuchte jeweils dann zu furzen, wenn auf der Leinwand etwas explodierte, was relativ schwierig ist bei einem Trickfilm», erinnert sich Schmied. Kurz vor der Pause, als die Reihe hinter dem 15-Jährigen sich bereits umgesetzt hatte, habe er fluchtartig das Kino verlassen.

Damit weitere Fälle wie der von Andreas Schmied verhindert werden können, sucht die Stiftung «Food Control» fieberhaft nach der Ursache der Verunreinigungen durch Zwiebeln. Bis diese gefunden ist, empfehlen Experten auf die Dönerbox umzusteigen oder einfach mal wieder selbst zu kochen.

Der Enthüller

Der Enthüller, das ist Chefredaktor Buzz Orgler und sein Praktikant Pavel Kulicka (Name von der Redaktion geändert). Auch wenn es für diesen Blog nicht nötig gewesen wäre: Der Chef hat Journalismus studiert und bereits Erfahrungen bei Zeitung, TV und Radio gesammelt. Er sieht in der Dämmerung umwerfend aus, ist charmant und Nichtraucher. Gleiches gilt auch für den Ressortleiter Kulicka, nur ist dieser weniger charmant, kann dafür aber Coke Zero von normaler Cola unterscheiden und das will was heissen. Ob das alles stimmt, was die zwei enthüllen? Natürlich nicht. Aber es könnte genauso gut wahr sein.

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Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.

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7Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • straxxx 27.05.2014 06:42
    Highlight Falsch bestellt, selber schuld. Als Szene-Kenner muss man "Mit alles und viel scharf" bestellen.

    Wer hingegen in Unkenntnis des Langstrassen-Deutsch "mit allem und extra scharf" bestellt, muss sich nicht wundern wenn er das Touri-Menu kriegt.
    1 0 Melden
  • Steve Rogers 24.04.2014 23:11
    Highlight Naja schlimmer als Blähungen und Mundgeruch ist doch, dass jeder jetzt weiss, wie der Typ aussieht, der es hat....
    2 0 Melden
  • Zeit_Genosse 04.02.2014 10:00
    Highlight Wenn ich meinen Cheesburger ohne Zwiebeln bestelle, ist er immer "frisch" zubereitet, während die Bezwiebelten in der Wärmeablage auf Kundschaft warten. Das Kebab wird mit Zwiebeln im Fleisch bereits gestreckt und deshalb nützt es nichts die selbe Bestellung wie oben für Kebab aufzugeben. Aufgebläht und weggefurzt, was bleibt ist warme Luft.
    0 0 Melden
  • Hugo Wottaupott 03.02.2014 05:31
    Highlight Zehnmal besser als Pizza ohne Käse!
    0 0 Melden
  • papparazzi 01.02.2014 21:23
    Highlight Zwiebel geht ja noch, aber Pferd, Schwein und Genfleisch mag ich nicht so:-) ut (dp)
    0 3 Melden
  • picu 01.02.2014 13:21
    Highlight Also ich mag Zwiebelverunreinigungen...
    2 1 Melden
  • evandro 30.01.2014 13:48
    Highlight die hintere Reihe tut mir leid ;-)
    4 1 Melden

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