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Alain Sutter ist neu Sportchef beim FC St.Gallen. Bild: KEYSTONE

FCSG-Sportchef Sutter: «Mein Rucksack ist prall gefüllt, ob das reicht, werden wir sehen»

Alain Sutter wird neuer Sportchef im FC St. Gallen. Er tritt sein Amt am kommenden Montag an und hört gleichzeitig als Fussball-Experte beim Schweizer Fernsehen SRF auf. Der 49-jährige Berner unterschrieb bei den Ostschweizern einen Vertrag über drei Jahre.

03.01.18, 21:37

Auf ein chaotisches Jahr 2017 soll ein ruhiges Jahr 2018 folgen. Zumindest auf Führungsebene hat die neue Crew um den neuen Präsidenten Matthias Hüppi entsprechend gleich am ersten Arbeitstag des neuen Jahres «Pflöcke einschlagen» können (Hüppi). Mit Alain Sutter wurde die seit Anfang August vakante Position des Sportchefs besetzt - mit einer schweizweit populären Persönlichkeit. Ausserdem sollen auch ein neuer CEO der Event AG sowie ein neuer CFO bestimmt worden sein; die beiden Namen will der FC St. Gallen am 15. Januar bekannt geben.

Matthias Hüppi und Alain Sutter sind wieder vereint. Bild: KEYSTONE

Alain Sutter war bislang im Fussball meist und erfolgreich in kommentierender Funktion tätig - auf SRF bei Spielen der Schweizer Nationalmannschaft sowie bei Übertragungen der Champions League. Über operative Erfahrung verfügt er dagegen kaum. Vor rund sechs Jahren war er bei den Grasshoppers als Berater in den Verwaltungsrat eingetreten, schied aber schon nach vier Monaten und einem Wechsel des Präsidenten wieder aus.

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Ist Alain Sutter eine gute Wahl als Sportchef?

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2,061 Votes zu: Ist Alain Sutter eine gute Wahl als Sportchef?

  • 29%Ja.
  • 15%Schwierig. Perspektivspieler bräuchte St.Gallen mal wieder.
  • 17%Hoffentlich holt er einfach keinen alten Afrikaner, der 25 Tore verspricht, mal gut war und dann viermal trifft.
  • 18%Nein.
  • 21%Ich weiss es nicht.

Bedenken, dass er über zu wenig Erfahrung verfügt, hat Sutter nicht. «Durch meine lange Tätigkeit im Fussball-Business bin ich schon jedem über den Weg gelaufen. Das Netzwerk ist kein Problem», sagte Sutter. Er könne mit Menschen umgehen, auch in schwierigen Situationen, so Sutter. «Ich habe einen Rucksack, der prall gefüllt ist. Ob das reichen wird, werden wir sehen.»

Sutter kommt aus Bern-Bümpliz, er spielte die meiste und mit zwei Meistertiteln und Cupsiegen erfolgreichste Zeit seiner Karriere in Zürich bei den Grasshoppers und war später fast fünf Jahre im Ausland beim 1. FC Nürnberg, Bayern München, dem SC Freiburg und Dallas Burn engagiert. Er wohnte in Florida, auf Mallorca und später im Aargau. Nun ist er bei der Ostschweizer Fussball-Institution FC St. Gallen verpflichtet, die regionalen Aspekte in den Fokus zu rücken. «Wir müssen uns um den Nachwuchs kümmern. Das ist der Weg, den wir gehen müssen», forderte Hüppi.

Wie 1994 alles begann;-)

Video: YouTube/Beat Huerlimann

Die Identifikation sei mehr und mehr verloren gegangen, hatte Sutter beobachtet. «Die Ränge sollen Heimspiel für Heimspiel gefüllt sein. Die Zuschauer sollen einen Verein zum Anfassen haben und unabhängig vom Resultat zufrieden nach Hause gehen», so Sutter. Der Gegner soll etwas Angst haben, wenn er nach St.Gallen reisen müsse. So habe er das während seiner eigenen Karriere gekannt, sagte Sutter. (fox/cma/sda)

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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23
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23Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Gelöschter Benutzer 04.01.2018 07:25
    Highlight Die grösste Null des Schweizer Fussballs als Sportchef. Nur zu...... Hat doch bei seiner Zeit beim FC Bayern München auf dem Oktoberfest ein Mass Mineralwasser getrunken und den ganzen Tag Körner gepickt...

    Ein Witzfigur vor dem Herrn....
    3 20 Melden
  • zellweger_fussballgott 03.01.2018 23:59
    Highlight Endlich geht was in eine hoffentlich gute Richtung. Hoffentlich geht es jetzt bergauf nach dem es solange bergab ging.
    8 4 Melden
  • Psychonaut1934 03.01.2018 23:08
    Highlight Sulain Atter und Hüppias Matthi, das ewige Dreamteam. Eine herzige Geschichte.
    14 1 Melden
  • urs eberhardt 03.01.2018 22:12
    Highlight Avanti Dilettanti!
    6 3 Melden
  • Guzmaniac 03.01.2018 21:54
    Highlight Und jetzt noch Gress als Trainer??
    12 2 Melden
  • C-Cello 03.01.2018 21:09
    Highlight Vetterliwirtschaft wie vom Fernsehen gewohnt. Vermutlich wird Salzgeber Greenkeeper.
    39 40 Melden
  • Gigi,Gigi 03.01.2018 20:09
    Highlight Und welchen Job bekommt der Bernard Russi?
    42 5 Melden
  • UrsK 03.01.2018 20:03
    Highlight Das Gute an der Geschichte: Alain Sutter bleibt uns nun als Experte erspart. Es kann nur besser werden.
    46 44 Melden
    • romana9 03.01.2018 22:26
      Highlight Genau das war auch mein erster Gedanke 👌👍
      5 9 Melden
  • Gelöschter Benutzer 03.01.2018 19:57
    Highlight Lieber Herr Hüppi

    Falls Sie noch einen Linienrichter oder Rasenmäher brauchen, wäre ich auch sehr froh um einen Job im Vetterliclub.

    Besten Dank und viele Goals im 2018.
    20 31 Melden
  • Mia_san_mia 03.01.2018 19:47
    Highlight Schade, er hat es gut gemacht beim SRF.
    62 26 Melden
  • Hugeyun 03.01.2018 19:31
    Highlight Freut mich für Alain Sutter und finde es gleichzeitig schade, dass er nicht mehr als SRF-Experte tätig wird (wobei SRF sowieso leider kaum noch Fussball senden darf)
    43 17 Melden
  • Ketchum 03.01.2018 19:12
    Highlight Warum geht nie ein Kelch am FCSG vorbei? Warum nur? Ich bin ratlos ...
    21 5 Melden
  • rundumeli 03.01.2018 18:54
    Highlight versteh jetzt nicht, wieso der alain als srf-experte zurücktritt ... hat doch der fc.st.gallen weder in der nati noch in der champions league viel verloren ... allenfalls hopfen und malz ;-)
    35 40 Melden
  • Freshmeat 03.01.2018 18:53
    Highlight Als nächstes dann die Umbenennung in FC SRG. 😂
    100 10 Melden
  • AlpenMaradona 03.01.2018 18:37
    Highlight Bedeutet dies, nie mehr Fussball mit Alain?! Ooouuuu yesssssss!!!!
    52 33 Melden
  • kari56 03.01.2018 18:34
    Highlight Gut fürs Schweizer Fernsehen, beim FCSG bin ich mir da nicht so sicher. Er hat bis jetzt noch nichts geleistet, nur ein paar Bücher geschrieben, die niemand liest.
    Hoffnung stirbt zuletzt.
    Hopp Sanggalle
    32 43 Melden
  • Yonko 03.01.2018 18:30
    Highlight Haben sich die FCSG Verantwortlichen mal so eine SRF Sendung mit den beiden angesehen??😂
    150 11 Melden
    • reaper54 03.01.2018 22:15
      Highlight Höchstwahrscheinlich ja, darum hat man sie auch nicht als Club TV Crew oder Stadionsprecher angestellt...
      1 1 Melden
  • Lucernefan 03.01.2018 18:29
    Highlight juhuuuii Nati ond CL ohne alain! :)
    64 54 Melden
    • Ketchum 03.01.2018 19:14
      Highlight Zum Glück ergeht's dem FCL kaum besser als dem FCSG. Aber das ist höchstens ein schwacher Trost.
      24 3 Melden
    • Lucernefan 03.01.2018 23:00
      Highlight schauen wir dann ende saison ;)
      0 10 Melden
  • maxi 03.01.2018 17:40
    Highlight von srg zu sg...die no billagwitze kann man sich kaum verkneiffen
    117 7 Melden

Warum es heikel ist, dass Matthias Hüppi Alain Sutter zum FCSG geholt hat

Der FC St.Gallen hat wieder einen Sportchef. Das ist eine gute Nachricht. Dass es sich dabei um einen handelt, der eine Ahnung von Fussball hat, ebenfalls. Doch die Konstellation mit Matthias Hüppi als Präsident und Alain Sutter als Sportchef birgt auch Gefahren.

Fernsehmoderator Matthias Hüppi und sein Experte «Alääää»: Während Jahren eine Konstante bei wichtigen Fussballspielen im Land. Als Hüppi kurz vor Weihnachten Knall auf Fall beim SRF kündigte und als Präsident beim FC St.Gallen anheuerte, war Alain Sutter einer der Überraschungsgäste in dessen letzter Sendung.

Noch keine drei Wochen ist das her. Und nun arbeiten Hüppi und Sutter bereits wieder zusammen. Denn der neue Präsident hat seinen langjährigen Sidekick als Sportchef verpflichtet.

Es …

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