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Aargau: Ammänner sträuben sich gegen öffentliche Gemeinderatssitzungen

03.11.2015, 03:1203.11.2015, 06:55
  • Im Kanton Aargau ist neu eine Diskussion um mehr Transparenz in der Politik im Gange. Gérald Strub, Gemeindeammann von Boniswil am Hallwilersee, kritisiert, dass die Gemeinderäte jeweils unter Ausschluss der Öffentlichkeit beraten, wie die «Aargauer Zeitung» schreibt.
  • «Wir Gemeinderäte werden immer wieder als verschworene Truppe wahrgenommen, die hinter verschlossenen Türen die Geschicke der Gemeinde lenkt», sagt dieser gegenüber der AZ. «Die Bürger sollen deshalb mit eigenen Augen sehen, wie Entscheide zustande kommen. Und wie teilweise darum gerungen wird.»
  • Der Ammann steht mit seiner Forderung allein. Keine geringere als die Gemeindeammänner-Vereinigung sträubt sich dagegen, wie die Reaktion der Präsidentin Renate Gautschy (FDP) zeigt.
  • Gautschy ist überzeugt, dass die Gemeinderäte hinter verschlossenen Türen frei ihre Meinung äussern und später in der Öffentlichkeit relativieren können müssten.
  • Für die Öffnung der Sitzungszimmer bräuchte es eine Änderung des kantonalen Gesetzes über die Einwohnergemeinden. (rwy.)

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