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Aargau: Überfüllte Notaufnahmen – Patienten rennen immer mehr wegen Lappalien ins Spital

Aargau: Überfüllte Notaufnahmen – Patienten rennen immer mehr wegen Lappalien ins Spital

08.12.2015, 02:5108.12.2015, 06:36
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  • Laut der «Aargauer Zeitung» (AZ) nimmt die Zahl der Notfallpatienten zu. Das Kantonsspital Aarau (KSA) meldet für das laufende Jahr 44'000 Patienten – 5000 mehr als 2013. Das Kantonsspital Baden (KSB) verzeichnete 2014 noch 46'313 Notfallpatienten, ein Jahr später wird nach Hochrechnungen bereits die 48'000er-Grenze geknackt.
  • Dahinter steckt das Bevölkerungswachstum, aber auch ein gesellschaftlicher Wandel. Zeit ist für viele ein knappes Gut, alle wollen ihr Problem sofort beurteilt haben. Beim Hausarzt ist dies wegen der Öffnungszeiten nicht immer möglich.
  • Der Anstieg der Notfall-Zahlen führt zu überfüllten Notfallzentren – besonders in kleineren Spitälern. Abhilfe kann das «Badener Modell» schaffen.
  • Das KSB hat mit den Bezirksarztverbänden Baden und Brugg eine Notfallpraxis eröffnet. Tagsüber arbeiten Spitalärzte dort, abends und am Wochenende Hausärzte. Diese versorgen oder schicken nur noch Patienten mit potenziell bedrohlichen Erkrankungen oder Verletzungen in die Notaufnahme im Spital. Die Wartezeiten verkürzen sich, die Behandlungen werden kostengünstiger. (rwy)

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