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Umstrittene Praxis

Australien fängt 172 Haie zum Schutz vor Badegästen und Surfern – 50 wurden bereits getötet



epa04098461 A handout picture made available by the Sea Sheperd Australia on 23 February 2014 shows a male Tiger Shark being slaughtered at sea off the Western Australian coast, Australia, 22 February 2014. The shark, caught off Moses Rock, was part of Western Australia's controversial shark cull policy.  EPA/SEA SHEPHERD AUSTRALIA AUSTRALIA AND NEW ZEALAND OUT HANDOUT EDITORIAL USE ONLY

Ein Tigerhai wird in Westaustralien aus dem Wasser gefischt.  Bild: EPA/AAP/SEA

Im Zuge der umstrittenen Einrichtung von Hai-Abschussgebieten in Westaustralien sind seit Ende Januar bereits 172 Haie gefangen und 50 von ihnen getötet worden.

90 Haie wurden gekennzeichnet und anschliessend wieder freigesetzt. Die australische Regierung hatte im Januar grünes Licht für die Einrichtung von Abschusszonen gegeben, mit denen Badende und Surfer geschützt werden sollen.

An besonders beliebten Küstenstreifen in Westaustralien wurden einen Kilometer vor der Küste Köder ausgeworfen. Haie mit einer Mindestlänge von drei Metern, die anbissen und als Bedrohung angesehen wurden, durften in einer Testphase vom 25. Januar bis 30. April abgeschossen werden. Dazu gehören Weisse Haie sowie Bullen- und Tigerhaie.

Tierschützer kritisieren die neue Regelung. Die Abschuss-Politik verstosse gegen Australiens Verpflichtungen zum Schutz des Weissen Hais, argumentieren sie. (sda/afp)

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