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Emma Amour: Die letzte Story! Das allerletzte Wort hat Suff-SMS-Sandro

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bild: shutterstock / watson
Emma Amour

Das ist die letzte Story! Und das allerletzte Wort hat Suff-SMS-Sandro

Okay, okay, meine Kumpels haben Sprüche gerissen. Für meine Schwester und Mutter aber bin ich seit der Emma-Eroberung der Allergrösste. Das ist zwar cool und doch nicht halb so cool wie die Tatsache, dass ich hier und heute ganz hochoffiziell von «MEINER FREUNDIN» Emma schwärmen darf.
20.01.2022, 09:2021.01.2022, 13:58

Dass Emma und ich richtig zusammen sind, ist keine breaking News mehr. Für meine Schwester aber war es genau das: eine breaking news!

Sie wusste immer von Emma. Und sie hat schon immer gesagt, dass Emma die eine ist. Ich habe das, wie Emma auch, jahrelang mehr oder weniger erfolgreich verdrängt und abgestritten. War mir stets sicher, dass ich ein Bindungsidiot bin. War mir ebenfalls sicher, dass Ems nicht nur zu gut für mich, sondern zu gut für die ganze Welt ist.

Ich wollte vieles. Ich wollte vor allem viel Emma. Hatte aber immer Panik, dass ich sie verletze. Also steckte ich den Kopf in den Sand. Hat ja funktioniert. Wir hatten ewig Spass, Sex, Freundschaft, Spass, Sex, Freundschaft. Manchmal sogar Kurzferien und hie und da sogar Zopf, Konfi und Kafi zum Frühstück. Ich redete mir ein, dass das reicht. Ich redete mir auch ein, dass das so sein muss. Weil ich halt das Bedürfnis hatte, auch mit anderen Frauen zu schlafen.

Ob Emma wohl eine Porno-Königin ist?

Nicht, dass das komplett falsch war. Ich hatte viel guten Sex mit vielen tollen Frauen. Ich fände ja eine Welt, in der freie Liebe Normalität ist, gut. Theoretisch zumindest, praktisch ist es so, dass ich nach jedem Sex früher oder später – eher früher – feststellte, dass keine wie Emma ist. Und Emma drum toller, schöner, lustiger und besser im Bett ist. In meinem Bett jedenfalls. Ich weiss nicht, ob Emma so eine Porno-Königin ist, wie viele denken. Ich weiss aber, dass es zwischen ihr und mir einfach enorm toll harmoniert. Das war schon beim ersten Kuss so.

An den erinnere ich mich immer sehr gerne zurück: Ich fuhr sie nach dem Date auf meinem Velo-Gepäckträger nach Hause. Vor ihrem Haus redeten wir ewig, rauchten Kette und tranken Bier. Sie trug ihr leicht gewelltes Haar offen, hatte rote Lippen, Jeans und ein weisses T-Shirt an. Wir verabschiedeten uns mit einer Umarmung, dann lief ich weg – und wieder zurück, um sie zu küssen. Wir knutschten bis zum Morgengrauen auf dem Treppchen vor ihrem Eingang.

Erst als die Sonne blendete, nahm sie mich mit hoch.

Ich war damals schon bis über beide Ohren in sie verliebt. Als ich ihr ein paar Wochen später meine Gefühle mehr unbeholfen als sonst was offenbarte, entschied sie sich für einen anderen.

Long story short: Gut Ding will Weile haben. Und das Ding mit Ems ist verdammt gut.

Sie liebt das Leben, sich, und Juhu, mich!

Und wisst ihr was, ihr werten Watson-UserInnen?! Ihr seid ein wichtiger Teil meines Glücks. Was habt ihr mich aufgeregt. Wie fest wollte ich euch in den Hintern treten, wenn ihr meinen Lieblingsmenschen beschimpft habt. Wie falsch kann man liegen, fragte ich mich oft. Und dann fiel mir wieder ein: Ihr kennt Emma ja gar nicht. Ihr kennt nicht die Emma, die ich kenne. Die Emma, deren Herz noch riesiger als ihr Lachen ist. Die Emma, die an Schlagfertigkeit nicht zu überbieten ist. Die Emma, die sich von niemanden in den Boden reden lässt. Die Emma, die sich selber liebt, die das Leben liebt und die Gott sei Dank mich liebt.

Dass sie das gecheckt hat, hat genau so viel mit euch zu tun wie der Fakt, dass ich meine Gefühle einordnen konnte und mir genug Mut antrank, um diese verdammten Schilder zu beschriften und schnurstracks zu Emma zu fahren. Dank euren Kommentaren fühlten wir uns beide in dem bestätigt, was wir sowieso schon lange wussten: Es ist Liebe in ihrer reinsten Form. Und es tut verdammt gut, wenn man es ausspricht.

Also: Emma Amour, ich liebe dich! Emma Amour, ich liebe dich! Emma Amour, ich liebe dich!

Und nun zurück zu meiner Schwester. Nachdem ich ihr kurz eine Sprachnachricht geschickt hatte, als ich vor Emmas Haustüre stand, rief sie mich in zwei Stunden 18 Mal an. Da lag ich aber in Emmas Bett. Das Handy war irgendwo in meiner Jeans. Weit weg von uns.

Als ich zurückrief, jubelte sie ins Telefon. So tat es auch meine Mutter. Für sie bin ich jetzt der beste Bruder und Sohn auf Erden. Selbst meine Kifferei und die vielen nicht entsorgten Bierdosen hat meine Mama vergessen. Frauen! Man muss sie lieben.

Ich liebe auch meinen Vater und all meine Kumpels, die mich wegen der Kitsch-Aktion hochnehmen. Ich liebe auch jedes einzelne Meme, auf dem ich ein Schild hochhalte, auf dem unmögliches Zeug steht und das sie sich nun rumschicken.

Diese Schilder sind gemeint ...

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Emma Amour - Schilder
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Und ich liebe auch dich, dich, dich und dich und dich und dich, dich und dich auch, lieber Watson-Mensch: Du warst das allerletzte Puzzle-Teilchen zu unserem Glück.

Möglicherweise werden wir unsere erste Kartoffel nach jemandem von euch benennen. Olmabratwurst mit Bürli Amour. Snowy Amour. Bambusbjörn Amour. Raues Endoplasmatisches Retikulum Amour. Haha. Das ist geil. Das könnts werden.

Machts gut. Und sauft euch einen an.

Euer

suff-sms-sandro

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Emma Amour ist ...
… Stadtmensch, vergeben, Mitte 30 – und watsons Bloggerin, die nicht nur unverfroren aus ihrem Liebesleben berichtet, sondern sich auch deiner Fragen annimmt. Und keine Sorge: Du wirst mit deinen Fragen anonym bleiben – so wie auch Emma. Madame Amour ist es nämlich sehr wichtig, auch weiterhin undercover in Trainerhosen schnell zum Inder über die Strasse hoppeln zu können.
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Das bin nicht ich, aber so würde ich als Illustration aussehen. Öppe.bild: watson
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