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Weisst du, wo du wildcampen darfst?

Zelt, Thema Wildcampen
Nicht überall kannst du dein Zelt in der Natur einfach aufstellen.Bild: TCS
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Weisst du, wo du wildcampen darfst?

Einfach das Zelt aufstellen, wo es einem gerade gefällt – das fällt unter Wildcampen. Das ist in der Schweiz zwar nicht verboten, aber es gibt viele Einschränkungen. Wenn du wild campierst, solltest du auf ein paar wichtige Punkte achten.
22.08.2026, 10:0222.08.2026, 10:02
Mobilitätsteam TCS
Mobilitätsteam TCS

Campen ist voll im Trend. Über fünf Millionen Logiernächte werden gemäss Bundesamt für Statistik auf Schweizer Campingplätzen generiert. Aber nicht alle möchten auf einen Campingplatz, sondern finden das Wildcampieren viel cooler und möchten mehr «Wildnis» erleben. Grundsätzlich ist Wildcampieren in der Schweiz nicht verboten. Aber das heisst nicht, dass es überall erlaubt ist.

Unterschiedliche Regelungen

Du musst wissen, dass die Regelungen nicht nur von Kanton zu Kanton verschieden sind, sondern manchmal von Gemeinde zu Gemeinde. Deshalb solltest du dich immer lokal bei der Gemeinde oder der Polizei erkundigen. Oder im Falle eines Privatgrundstücks zum Beispiel beim Grundstückbesitzer anfragen.

Keine Ausnahme gibt es in Naturschutzgebieten, in Jagdbanngebieten oder in Wildruhezonen. Hier kannst du sicher überall nicht wild campen.

Wenn du dann ein Plätzli gefunden hast, solltest du Folgendes beachten:

  • Nimm Rücksicht auf Wildtiere und vermeide Lärm.
  • Das Feuermachen ist auch nicht überall erlaubt. Und im Speziellen ist darauf zu achten, falls Waldbrandgefahr herrscht. Gerade nach der diesjährigen langen Trockenperiode herrscht in vielen Regionen ein absolutes Verbot.
  • Den Wetterbericht checken, denn wenn ein Unwetter aufkommt, solltest du nicht wildcampen.
  • Sämtlichen Abfall mitnehmen.
  • Überhaupt gilt es, die Natur zu respektieren. Am besten, du hinterlässt nichts als deinen Fussabdruck.

Parkplätze oder Raststätten

Wenn du mit einem Büsli auf einer längeren Fahrt eine bequeme Übernachtungsmöglichkeit suchst, kann ein Parkplatz oder eine Raststätte die Lösung sein. Wer übernachten will, muss Hinweisschilder bzw. Verbotsschilder und lokale Vorschriften beachten (das kann schon wieder je nach Gemeinde unterschiedlich sein). Allenfalls wird man von der Polizei nur ermahnt, ohne gleich eine Busse zu erhalten, wenn es sich nur um eine Nacht handelt. Auf Raststätten profitierst du natürlich von der Infrastruktur wie Servicestation für Grau-, Schwarz- und Frischwasser, Schnellladestationen oder der Möglichkeit, Gasflaschen zu kaufen.

In jedem Fall ist normalerweise Campingverhalten verboten. Das heisst, für eine Übernachtung oder einen Halt an solchen Orten, darfst du nicht etwa die Markise herausfahren, Campingstühle aufstellen, draussen kochen oder gar Wäsche aufhängen.

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