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Technisch und elektrisch: Wir haben den VW Golf eTSI getestet

Volkswagen Golf eTSI
Evolution ohne Stilrevolution.Bild: Volkswagen AG
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Technisch und elektrisch: Wir haben den VW Golf eTSI getestet

Mit der achten Generation des Golfs kommt ein neuer Mild-Hybrid-Benziner ins Angebot. Sparsam soll er sein, doch hält er, was er verspricht? Auf 1000 km konnten wir das testen.
06.09.2022, 08:0706.09.2022, 16:08
Jerome Marchon
Jerome Marchon

In seiner 48-jährigen Karriere ging der Golf in die Geschichte der Automythen ein. Wer träumte nicht von einem GTI, G60, VR6, R32 oder dem jetzigen R? Wer hat nicht irgendeine Erinnerung an einen Golf – den der Lehrerin oder des Onkels? Zahlreiche Menschen haben am Steuer eines Golfs ihren Führerausweis gemacht. Kurzum, jeder kennt ihn und erkennt ihn an seinen charakteristischen Zügen wieder – auch über die Jahre hinweg.

Technologische Revolution

In der achten Generation schickt VW den Golf in ein sehr technisches Zeitalter. Das Abenteuer beginnt im Innenraum, wo zwei Screens thronen. In dem einen werden dem Fahrer die relevanten Fahrinfos angezeigt, in dem anderen, der in der Mitte platziert ist, stehen alle sekundären Infos über eine Benutzeroberfläche im Stil eines Smartphones bereit. Es gibt keinerlei Knöpfe, aber dafür umso mehr Icons. Das sieht super aus und beeindruckt! Das Handling dieses digitalen Cockpits ist einfach und angenehm, braucht aber doch etwas Übung.

Volkswagen Golf eTSI
100% digitales Cockpit.bild: Volkswagen AG

Serienmässig bzw. auf Wunsch werden je nach Konfiguration zahlreiche Fahrassistenzsysteme implementiert. Dazu gehören teilautonomes Fahren der Stufe 2, Spurhalteassistenz und Verkehrszeichenerkennung. Ansonsten bleibt der Golf seinen Grundsätzen treu – er ist alltagstauglich und geräumig. Der Innenraum ist schlicht und ohne Schnickschnack, zeugt aber von einer sehr guten Fertigungsqualität.

6 Liter auf 100 km? Kein Problem!

Interesse weckt bei diesem Golf «eTSI» natürlich der Motor. Zur Erinnerung: Der Golf war bisher in diesem Segment einer der Vorreiter der Elektrifizierung, mit dem Plug-in-Hybridantrieb beim GTE, der im Übrigen auch in der achten Generation wieder verbaut wird. Der vollelektrische e-Golf ist mittlerweile allerdings zugunsten des ID.3 aus dem Angebot verschwunden.

Volkswagen Golf eTSI
Simple, aber effiziente Elektrifizierung.bild: Volkswagen AG

VW bietet den Mild-Hybrid «eTSI» in den Versionen 1.0 und 1.5 Liter an. Den elektrischen Touch erhält er mit einem Startergenerator, der bei der Beschleunigung einen kleinen Boost beisteuert. Das Zuschalten erfolgt gänzlich unmerklich, aber vollelektrisches Fahren ist nicht möglich. Dafür gibt es die Zylinderabschaltung und die Funktion «Segeln im Leerlauf» (nur bei Doppelkupplungsgetriebe), sobald man den Fuss vom Gas nimmt.

Volkswagen Golf eTSI
Ein kleines «e» mit grosser Wirkung.bild: Volkswagen AG

Ob mit oder ohne Hybridantrieb gibt es bei der Leistung und Beschleunigung (110 PS beim 1.0 l, 130 und 150 PS beim 1.5 l) keinen Unterschied – dieser zeigt sich im Verbrauch. Seltsamerweise wird für unseren 150 PS eTSI in den technischen Daten nur eine minimale Verbrauchsreduktion von 0,1 l/100 km angegeben (Verbrauch zwischen 5,9 und 6,7 l/100 km beim eTSI im Gegensatz zu 6,0 bis 6,8 l/100 km beim TSI).

Und in der Tat hatten wir bei unserer Testfahrt einen Durchschnittsverbrauch von 6,3 l/100 km. Mit einer sonntäglichen Fahrweise schafften wir es auf 5,2 l/100 km; wenn man allerdings dynamischer unterwegs ist, muss man mit den angegebenen 6,7 l/100 km rechnen. Auf einer gemischten Strecke auf unter 6 l/100 km zu kommen, ist nicht unmöglich. Das ist schon eher effizient für eine Leistung von 150 PS und 250 Nm mit einem Doppelkupplungsgetriebe, oder?

Volkswagen Golf eTSI
bild: Volkswagen AG

Auf der Strasse zeigt sich, wie vielseitig der Golf eTSI ist. Der Gesamtkomfort ist gut und das Fahrwerk ist gut abgestimmt. Die Dynamik lässt etwas zu wünschen übrig, aber die Geschmeidigkeit des Motors trägt zum Fahrvergnügen bei. Das Fahrwerk bleibt effizient und vermittelt ein Gefühl der Sicherheit. Alles in allem legt der Golf 8 eine grosse Homogenität an den Tag und ist ein voller Erfolg.

Volkswagen Golf eTSI
image: Volkswagen AG

Der Golf wird mit den Jahren immer besser, genauso wie ein guter Wein. Der immer wiederkehrende Kompaktwagen ist fest in seiner Zeit verankert, technologisch auf dem neuesten Stand und er bewährt sich durch Ernsthaftigkeit, Geschmeidigkeit und vor allem einen gemessenen Verbrauch.

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Video: watson/Fabian Welsch

VW ID.3: Der Golf für das Elektrozeitalter

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VW ID.3: Der Golf für das Elektrozeitalter
Der VW ID.3 ist seit September 2020 erhältlich. Die Reichweiten variieren je nach Modell von 330 bis zu 550 Kilometern nach WLTP.
quelle: vw
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Über den Autor:

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bild: zvg
Jérôme Marchon ist...
... seit seiner frühesten Kindheit ein leidenschaftlicher Autofan. Seine berufliche Karriere begann er in der Finanzbranche, trug aber schon früh zum Aufbau eines Auto-Blogs bei – bis er schliesslich seinen eigenen Blog gründete. Sein weiterer Weg führte ihn in die Chefredaktion der Revue Automobile. Seit 2018 ist er freiberuflich tätig und schreibt für verschiedene Auto- und allgemeine Print- und Digital-Medien in der Schweiz und im Ausland. Jérôme Marchon arbeitet auch als Übersetzer und Berater für redaktionelle Inhalte für Automobilveranstaltungen und Autohersteller.
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FRAGFRAUFREITAG
Liebe Kafi, wir haben Vermieter aus der Hölle. Die machen uns das Leben so richtig schwer, sind fies wie Anton und geiziger als man sich das vorstellen kann und drohen uns jetzt auch mit der Kündigung. 
Da der aktuelle Wohnungsmarkt im Moment nicht erquickt und ich mir jeden Monat ins Bein beissen könnte, wenn ich die Mietsumme an die reichen Sticker überweise und mich so richtig hilflos fühle, habe ich schon an Voodoo gedacht. Was meinen Sie dazu? Hoch- und erwartungsvoll. Ihr Fan Zora, 39
Liebe Zora

Vielen Dank für Ihre Frage und die lieben Worte. Ein Fan! Und dann noch hochvoll! Wow! So will ich mir aber mal besonders Mühe geben. Also dann! 

Natürlich wäre Voodoo eine Möglichkeit. So eine Puppe haben Sie schnell genäht und wenn Sie mit rostfreien Nadeln und Nägeln arbeiten, wird sie lange halten. Aber ich muss Sie warnen. Bei Voodoo und ähnlichen Praktiken ist es nämlich so, dass sie wirken. Und ich fänd's dann schon chli doof, wenn der Vermieter morgen unters Auto kommen würde und ich dann bis ans Ende meiner Tage Ihre Fragen bezüglich der Verarbeitung von Schuld beantworten müsste.

Ich bin zwar nicht abergläubisch, an die Macht der Gedanken und energetische Übertragungen glaube ich hingegen sehr! Wenn Sie Ihrem Vermieter jeden Tag ein paar negative Gedanken widmen, dann wird sich das in irgendeiner Weise manifestieren. Wenn Sie also schon bald auf der Strasse stehen wollen, dann würde ich zu diesem Vorgehen raten.

Aber warum versuchen Sie es nicht einmal andersrum? Vielleicht wissen Sie, dass es nicht nur die schwarze Magie gibt, sondern auch eine weisse! Diese wendet man an, wenn man Positives im Sinn hat. Was im negativen wirkt, wirkt immer auch im bejahenden. Das habe ich bereits vermutet, als ich mit 9 Jahren herausgefunden habe, dass ich innerhalb von 20 Minuten und Kraft der Gedanken meine Körpertemperatur von 36,8 auf stolze 38 Grad erhöhen kann. Heute weiss ich es. Ich habe es sogar gelernt und ich werde Ihnen kurz erklären, wie es geht. Es ist ganz einfach.

Voraussetzung ist, dass Sie bereit sind, diesem Menschen gute Gedanken zu schicken. Wenn Sie nur Hass für ihn übrig haben, wird es schwierig. Aber auch dann ist es möglich. Sie müssen es aber wollen! Nehmen Sie sich jeden Tag ein paar Minuten Zeit und stellen Sie sich Ihren Vermieter bildlich vor. Dann überlegen Sie sich, welche Farbe ihm wohl guttun würde. Mag sein, dass er in Pink mit grünen Punkten freundlicher wirken würde. Dann also Pink, grün gepunktet. Schauen Sie mal, wo bei Ihnen selber diese Farben "wohnen". Das ist natürlich eine rein imaginäre Angelegenheit, aber meistens wenn man sich eine solche Frage stellt, dann reagiert irgendein Körperteil darauf. Das reicht schon. Sie müssen bei dieser Aufgabe nichts begreifen und nichts verstehen. Einfach nur machen. Diese Farben "schicken" Sie ihm, indem Sie sich vorstellen, dass Sie vom Ort in Ihrem Körper, der auf Pink mit Grün resoniert hat, (dieses Wort gibt es zwar nicht, aber ich finde schon, dass man von Resonanz ein Verb müsste ableiten können und werde es darum künftig öfter tun, in der Hoffnung, dass es sich irgendwann etabliert und ich mit dieser Kreation in die Geschichte eingehen werde. Weil mit meiner intuitiven Kommasetzung und Orthografie allein werde ich es vermutlich nicht schaffen.) eine gedankliche Verbindung zum vorgestellten Vermieter bauen. Vielleicht fällt es am Anfang leichter, ihm die Farbe ins Gesicht zu werfen. Sie werden selber merken, was passt und was nicht. Es gibt hier kein falsch und kein richtig. Es muss sich nur für Sie passend anfühlen.

Gut möglich, dass Ihre Begeisterung für mich zwischenzeitlich etwas abkühlt ist, ob dieser Anleitung. Aber seien Sie unbesorgt; ich bin keine Esoterikerin und ich rühre nicht mit Silberlöffeln in der Badewanne. (Das könnte aber auch einfach daran liegen, dass ich keine Silberlöffel besitze. Ich werde mal versuchen, an Uriellas Nachlass zu kommen. Was bei mir allerdings die Frage weckt, ob die überhaupt schon gestorben ist. Wenn das jemand weiss, bitte Mail an mich. Es wäre drum schon bitzli pietätlos, sich um den Nachlass einer noch lebenden Person zu bemühen.) Ich glaube einfach nur an die Energie, die zwischen zwei Menschen fliesst, oder eben nicht fliesst. Und daran, dass es manchmal genügt, seine eigene Einstellung zu einem Menschen zu verändern, um eine Veränderung innerhalb dieser Beziehung zu erreichen. Ich kann Ihnen nicht versprechen, dass damit alle Probleme mit dem guten Mann aus der Welt geschaffen werden. Aber es wird sich etwas verändern, soviel verspreche ich Ihnen!  Sie beschäftigen sich mit positiver Energie, anstatt mit negativer. Und das wirkt sich überall in Ihrem Leben aus. Vielleicht gerade dort, wo Sie es am wenigsten erwarten.

Viel Spass mit Ihrem bunten Vermieter! Und alles Gute. Ihre Kafi.
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