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SEATTLE, WA - JUNE 18: Amazon.com founder and CEO Jeff Bezos demonstrates the company's first smartphone, the Fire Phone, on June 18, 2014 in Seattle, Washington. The much-anticipated device is available for pre-order today and is available exclusively with AT&T service.   David Ryder/Getty Images/AFP
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Amazon-Chef Jeff Bezos stellt das «Fire Phone» vor. Bild: GETTY IMAGES NORTH AMERICA

Apple-Konkurrenz

Amazon steigt mit dem «Fire Phone» in den Smartphone-Markt ein



Der weltgrösste Online-Händler Amazon steigt ins Smartphone-Geschäft ein. Konzernchef Jeff Bezos präsentierte am Mittwoch das Computer-Telefon mit dem Namen «Fire Phone».

Es hat einen 4,7 Zoll grossen Bildschirm und eine 13-Megapixel-Kamera. Das Gerät kommt Ende Juli zunächst nur in den USA auf den Markt.

Im harten Wettbewerb mit etablierten Rivalen wie Apple und Samsung will Amazon mit dem Angebot an Diensten punkten. So bekommen die Nutzer uneingeschränkten Online-Speicherplatz für Fotos und kostenlosen Zugriff auf Amazons Video-Angebot und den jüngst vorgestellten Musik-Streamingdienst.

epa04265330 A handout image of the new Amazon Fire Phone made available on 18 June 2014. The new phone, which is built by Amazon, was introduced on 18 June 2014 by the company.  EPA/AMAZON.COM / HANDOUT EDITORIAL USE ONLY, NO SALES

Das «Fire Phone» von Amazon. Bild: EPA/AMAZON.COM, INC.

Eine innovative Schlüsselfunktion heisst «Firefly» und funktioniert wie eine Art Suchmaschine für die reale Welt. Wenn man damit Gegenstände fotografiert, wird man zum entsprechenden Produkt im Amazon-Angebot weitergeleitet.

Die Funktion kann aber auch bis auf die einzelne Serienfolge erkennen, welche Sendung gerade im Fernsehen läuft und funktioniert auch für Telefonnummern oder Kunstwerke.

Nahezu dreidimensionale Optik

Ein System aus vier Kameras rund um den Bildschirm verfolgt permanent die Kopf-Position des Nutzers und passt die Darstellung auf dem Display entsprechend an. Das soll eine nahezu dreidimensionale Optik ermöglichen. Infrarot-Sensoren folgen den Bewegungen auch in der Dunkelheit. An der Funktion sei vier Jahre gearbeitet worden, sagte Bezos.

Sowohl bei «Firefly» als auch bei der Display-Technik gibt es schon jetzt Schnittstellen für App-Entwickler. Das soll die Integration in verschiedene Anwendungen ermöglichen – so wird es eine App geben, die Informationen über Weine nach einem Foto des Etiketts anzeigt.

Amazon wagt sich mit seinem Smartphone in einen heftig umkämpften Markt. Samsung ist der grösste Anbieter mit rund einem Drittel der weltweit verkauften Geräte, Apples iPhone liegt bei etwa 15 Prozent.

Damit wird nahezu die Hälfte des Marktes bereits von den beiden grössten Anbietern besetzt, um den Rest ringt eine Vielzahl von Herstellern. Bei den Betriebssystemen ist die Lage noch klarer: Die Google-Plattform Android deckt bis zu 80 Prozent des Marktes ab.

Inhalte-Angebote ausgebaut

Während Amazon bisher dafür bekannt war, seine Geräte deutlich günstiger als die Konkurrenz zu verkaufen und sich das Geld später über den Verkauf von Inhalten zurückzuholen, läuft es beim «Fire Phone» anders.

Das Gerät kostet in den USA 199 Dollar mit einem Vertrag beim Mobilfunk-Anbieter AT&T und liegt damit auf dem Niveau anderer Premium-Smartphones. Nach Informationen der «Financial Times» verhandelte Amazon mit O2 und Vodafone bereits auch über einen Start des Geräts in Grossbritannien.

Das Smartphone schliesst eine Lücke in Amazons Geräte-Angebot neben den Kindle-Fire-Tablets und der TV-Box Fire TV. Über eine Cloud-Synchronisation sollen die Geräte gut zusammenspielen. Amazon hatte in den vergangenen Jahren Schritt für Schritt das Inhalte-Angebot ausgebaut, das über seine Geräte erreichbar ist. (sda/dpa)

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5Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • MediaEye 19.06.2014 21:45
    Highlight Highlight Weil ich die Geschäftspolitik dieser Firma nicht mag, und sie deshalb nicht auch noch unterstützen will!
    Dies trifft übrigens auch auf Apple zu !!
  • mauchmark 18.06.2014 22:54
    Highlight Highlight @MediaEya - Begründung?
  • MediaEye 18.06.2014 22:14
    Highlight Highlight Ich würde und werde NIEMALS ein #Amazon-Produkt erwerben !!!
    • Celestibus 19.06.2014 08:34
      Highlight Highlight Weshalb nicht?
    • mastermind 19.06.2014 13:30
      Highlight Highlight Begründung????

Diesen genial-einfachen Smartphone-Trick kennt (fast) niemand

Apps auf dem Home-Screen anordnen ist eigentlich ein Kinderspiel, aber diese besonders elegante Methode hast du vermutlich noch nie gesehen.

Journalist Stan Schroeder testet seit zwölf Jahren Smartphones. Doch erst jetzt hat er einen kleinen Kniff entdeckt, wie man Apps geschwind und vor allem elegant vom Startbildschirm auf einen anderen Home-Screen verschiebt: Man hält das App-Symbol mit einem Finger und wischt mit einem anderen Finger durch die Home-Screens.

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