Digital
Android

So will Google Handys schlauer und Apples Hardware Konkurrenz machen

This photo provided by Google shows the Pixel 6A phone. Google on Wednesday, May 11, 2022 took a big step toward pushing its Pixel product line-up down a road already paved by Apple and its array of t ...
Dieses von Google zur Verfügung gestellte Foto zeigt das Android-Smartphone Pixel 6A.Bild: keystone

So will Google Handys schlauer machen und Apple User abjagen

An seiner Entwicklerkonferenz I/O hat der Techkonzern am Mittwochabend einen Ausblick auf die Zukunft gegeben.
12.05.2022, 06:5112.05.2022, 07:58

Google setzt auf künstliche Intelligenz, um seine Dienste und Geräte im Alltag attraktiver zu machen. Auf der Entwicklerkonferenz Google I/O zeigte der Konzern unter anderem, wie Software automatisch nützliche Informationen ins Kamera-Bild auf dem Smartphone-Bildschirm einblenden kann.

Als Ausblick auf die Zukunft gab es den Prototypen einer Augmented-Reality-Brille, die während einer Unterhaltung Übersetzungen aus anderen Sprachen ins Blickfeld des Users einblenden kann.

Die neue AR-Brille im Video:

Schlauer Sprachassistent

Die Suchmaske, in die man Buchstaben eintippt, hat den Grundstein für die heutige Grösse von Google gelegt – doch der Konzern setzt dafür verstärkt auch auf Smartphone-Kameras. So wurde bei der I/O am Mittwochabend (Schweizer Zeit) gezeigt, wie ein Foto von einem Essen ausreicht, um es bei gut bewerteten Restaurants in der Nähe zu finden. Oder wie man die Kamera des Mobilgeräts auf ein Snack-Regal richten kann, um auf dem Display eingeblendet zu bekommen, welche davon gesünder sind.

Google I/O am 11. Mai 2022
Die Keynote wurde live im Internet übertragen.Bild: Google

Der Sprachassistent Google Assistant wird heute meist per Weckwort aktiviert, genauso wie etwa Amazons Konkurrenzsoftware Alexa oder Apples Siri. Auf dem hauseigenen Gerät Nest Hub – einem vernetzten Lautsprecher mit Display und Kamera – wird man jedoch auf das «Hey, Google» verzichten können. Der Assistent fühlt sich angesprochen, wenn das Gerät angesehen wird. Nur einen flüchtigen Blick berücksichtigt die Software bei der Analyse der Kamera-Bilder nicht.

Neue Smartwatch, neue Ohrstöpsel, neues Pixel-Tablet

Google unternimmt auch einen neuen Anlauf, die Dominanz von Apple im Geschäft mit Computer-Uhren zu brechen. Der Konzern kündigte die hauseigene Pixel Watch an, die für Nutzerinnen und Nutzer von Android-Smartphones gedacht ist. Sie soll aber erst im Herbst auf den Markt kommen. Einen genauen Termin nannte Google nicht, auch keinen Preis.

This photo provided by Google shows the Pixel Watch. Google on Wednesday, May 11, 2022 took a big step toward pushing its Pixel product line-up down a road already paved by Apple and its array of tren ...
Google macht einen grossen Schritt, um seine Pixel-Produktlinie auf einen Weg zu bringen, der bereits von Apple und seiner Reihe von zukunftsweisenden Smartphones, Tablets und Smartwatches gepflastert ist.Bild: keystone

Der Konzern weitet seine Pixel-Produktpalette auch ansonsten entlang von Apples Hardware-Angebot aus: Es kommt auch ein verbessertes Pro-Modell der Ohrhörer Pixel Buds.

Zudem soll es kommenden Jahr ein neues Pixel-Tablet geben. Android-Tablets konnten den Markt bisher nicht so prägen wie das iPad von Apple.

Quellen

Die Keynote zur Entwicklerkonferenz I/O im YouTube-Video:

(dsc/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Welche Übersetzungs-Apps sind wirklich nützlich?
1 / 25
Welche Übersetzungs-Apps sind wirklich nützlich?
Dieses Schild auf der 45. Etage eines Turms des Tokyo Metropolitan Government Buildings enthält zwar den englischen Hinweis «No Smoking». Aber was steht am unteren Rand des Schilds? Wir haben versucht, es mit drei Sprach-Apps herauszufinden und den per Kamera erfassten Text übersetzen zu lassen.
quelle: spiegel online
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Wenn Google Schweizer Memes vorliest ...
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Meta muss 25 Milliarden wegen Cambridge Analytica zahlen
Der Skandal um die Datenanalyse-Firma Cambridge Analytica erschütterte einst das Vertrauen in Facebook. Jahre später bekommt der US-Techkonzern Meta nun die Quittung – im Bundesstaat New Mexico.
Der Facebook-Konzern Meta soll wegen des Jahre zurückliegenden Datenschutz-Skandals um Cambridge Analytica eine Strafe von 25 Milliarden Dollar zahlen. Zuvor hatten Geschworene im US-Bundesstaat New Mexico entschieden, dass Nutzer mit Blick auf Datenschutz und Redefreiheit von Facebook in die Irre geführt wurden. Der Richter berechnete in seiner Entscheidung einen Strafbetrag von knapp 219,5 Milliarden Dollar - reduzierte ihn dann aber im selben Satz auf 25 Milliarden (20,6 Milliarden Franken).
Zur Story