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Günstigere Batterierohstoffe sollen bei VW die E-Auto-Preise senken

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Günstigere Batterierohstoffe sollen günstigere E-Autos ermöglichen. Bild: watson

Günstigere Batterierohstoffe sollen bei VW die E-Auto-Preise senken

09.10.2023, 09:0409.10.2023, 19:37

Elektro-Autos sind in der Anschaffung für viele noch zu teuer. VW will das ändern. Helfen sollen günstigere Materialien für die teuren Batterien. Dafür nimmt jetzt ein neues Gemeinschaftsunternehmen den Betrieb auf: Ionway.

Die Batteriesparte des Volkswagen-Konzerns und der belgische Materialtechnologiekonzern Umicore nehmen ihr neues Gemeinschaftsunternehmen Ionway in Betrieb. Unter diesem Firmennamen solle das Joint Venture künftig die europäischen Batteriezellfabriken der VW-Tochter PowerCo mit günstigen Materialien für die Akku-Produktion versorgen, teilten VW und Umicore mit. Das soll auch die Preise für E-Autos senken.

«Gemeinsam mit unserem verlässlichen Partner Umicore beziehen wir unsere eigenen Schlüsselmaterialien für die Zellproduktion zu günstigen Konditionen», sagte PowerCo-Chef Frank Blome laut Mitteilung. «Sicherer Zugang ermöglicht es PowerCo, dem Volkswagen Konzern über Jahre hinweg preislich wettbewerbsfähige Batteriezellen zu liefern. Damit können die Konzernmarken ihren Kunden attraktive, erschwingliche E-Fahrzeuge anbieten.»

Materialien für 2,2 Millionen Akkus pro Jahr

Das neue Gemeinschaftsunternehmen mit Sitz in Brüssel soll einmal Materialien für 2,2 Millionen Elektroautos pro Jahr liefern und damit einen Grossteil des Bedarfs der von VW geplanten Batteriefabriken in Europa decken. VW und Umicore hatten das Projekt vor einem Jahr angekündigt.

Bis zum Ende des Jahrzehnts wollen beide Partner drei Milliarden Euro investieren. An der Spitze des neuen Gemeinschaftsunternehmens steht der bisherige Umicore-Manager Thomas Jansseune, als Finanzchef wurde ihm der bisherige PowerCo-Mann Achim Holzer an die Seite gestellt.

VW plant in Europa bis 2030 sechs eigene Batteriezellfabriken. Der erste Standort entsteht gerade in Salzgitter, der nächste wird in Spanien in der Nähe von Valencia gebaut. Dort sollen ab 2026 die Batterien für den von VW geplanten Einstiegsstromer entstehen. (sda/awp/dpa)

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