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20 Karikaturen zeigen unseren Umgang mit Hackerangriffen

Diese 20 Karikaturen fassen unseren Umgang mit Hackerangriffen perfekt zusammen

Letzte Woche tauchten Handy-Nummern, Chatverläufe und Dokumente von über 1000 deutschen Politikern und Journalisten im Netz auf. Kurz darauf wurde ein 20-jähriger «Hacker» verhaftet, der bei seinen Eltern wohnt – eine Steilvorlage für die Karikaturisten.
12.01.2019, 17:0414.01.2019, 13:51

Johannes S. – in der rechten Haktivisten-Szene auch bekannt als 0rbit oder Nullr0uter – war bereits vor seinem mutmasslichen Datenleak polizeibekannt. Aktuell laufen drei Verfahren gegen ihn, «unter anderem wegen des Verdachts des Ausspähens von Daten». Nach Recherchen des «Spiegel» gibt es zahlreiche Indizien dafür, dass der Schüler im Netz schon lange islamfeindliche und rechtsextreme Positionen verbreitet. Etwa: «Die AfD wird die ganzen Clans nicht wegkriegen, da braucht man die NPD um ordentlich aufzuräumen.»

Laut dem ARD-Magazin «Kontraste» gehört er «einer Szene von jungen Männern mit rechter Gesinnung» an, «die den Islam, Flüchtlinge und engagierte Menschen ablehnen». Sie hacken persönliche Daten von Politikern, Prominenten und Journalisten, um sie zu veröffentlichen.

Zum Glück für das deutsche Bundeskriminalamt (BKA) hat sich Johannes S. alles andere als klug angestellt: Zum Verhängnis wurde ihm offenbar, dass er zu geschwätzig war und in privaten Chats mit seinen Taten prahlte. Hinweise eines anderen Hackers, der mit 0rbit lose in Kontakt stand, sollen die Ermittler auf die entscheidende Spur gebracht haben. Johannes S. ist geständig.

Seine «Hacks» aus dem Kinderzimmer sind auch darum aufgeflogen, «weil seine damalige Anonymisierungssoftware (VPN) versagte und für einen geringen Zeitraum auf seine echte IP-Adresse, den Hausanschluss der Eltern, umschaltete», berichtet Spiegel Online. 

Die folgenden Karikaturen von verschiedensten Künstlern bringen die Situation treffend auf den Punkt.​

(oli)

«Wo finde ich jetzt dieses internet.ch?» – Eltern und Technik

Video: watson/Knackeboul, Lya Saxer

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In diesem Land entscheiden sich 99 Prozent der Autokäufer für ein E-Auto – und bei uns?
Sind Elektroautos auf dem Vormarsch oder noch immer eine Nische? Das hängt ganz davon ab, auf welches Land man blickt.
Europas E-Auto-Markt kommt in Schwung. Die fünf grössten Märkte – Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und das Vereinigte Königreich – erlebten von Januar bis März ein Rekordquartal für Elektroautos. Gegenüber dem Vorjahr betrug das Wachstum 35 Prozent. In ganz Europa wurden 26 Prozent mehr Stromer verkauft. In der Schweiz legten Elektroautos seit Anfang Jahr um 13 Prozent zu.

Im April ging der Höhenflug weiter: Italien plus 99 Prozent gegenüber April vor einem Jahr, England plus 56 und Frankreich und Deutschland plus 41 Prozent. Solche Wachstumszahlen sahen wir in Europa schon länger nicht mehr.

In einer eigenen Liga spielt Norwegen: Das Land vermeldet, dass im April 99 Prozent aller erstmals eingelösten Personenwagen vollelektrische Autos waren – ein neuer Monatsrekord. Auch Hongkong (94.6 % E-Autos), Dänemark (81.9 %) und Singapur (61.2 %) etablieren sich als Elektroauto-Hochburgen.
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