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Mark Zuckerberg hat sich einen Jarvis gebaut

Mark Zuckerberg kann sein Haus nun à la Iron Man bedienen. Na ja, wenigstens ein bisschen ...
Mark Zuckerberg kann sein Haus nun à la Iron Man bedienen. Na ja, wenigstens ein bisschen ...bild: ETC Show

Jarvis lebt! Zuckerberg hat 2016 einen intelligenten Robo-Diener gebaut

Jarvis steht zu Diensten: Mark Zuckerberg war 2016 nicht untätig und hat sich – genau wie Tony Stark – einen intelligenten Computer-Butler namens Jarvis programmiert.
20.12.2016, 10:0420.12.2016, 12:08

Anfang des Jahres kündigte Facebook-Gründer Mark Zuckerberg an, er wolle sein Zuhause mit Hilfe künstlicher Intelligenz steuern – nun stellte er seinen Computer-Butler namens Jarvis und seine bisherigen Fähigkeiten vor.

Die Software erkenne etwa, wann ein Besucher vor der Tür steht, lasse ihn herein und sage der Familie Bescheid, erläuterte Zuckerberg am Montag auf seiner Facebook-Seite. Jarvis spiele auf Wunsch Musik ab und sei sogar involviert, wenn Zuckerberg und seine Frau Priscilla mit ihrer kleinen Tochter Max spielen.

Der Facebook-Gründer programmierte die Software selbst – das sei «in gewisser Weise einfacher gewesen, als ich dachte», wie er berichtete. Für seinen zweiten Vorsatz dieses Jahr, 365 Meilen zu laufen, habe er mehr Zeit gebraucht. Komplizierter als gedacht sei allerdings die Vernetzung mit den vielen verschiedenen Systemen in seinem Haus gewesen. «Die meisten Geräte sind ja noch gar nicht mit dem Internet verbunden.»

Jarvis ist im Haushalt noch nicht besonders nützlich, da die meisten Geräte noch nicht mit dem Internet verbunden sind, sprich von einer künstlichen Intelligenz keine Befehle entgegen nehmen können.
Jarvis ist im Haushalt noch nicht besonders nützlich, da die meisten Geräte noch nicht mit dem Internet verbunden sind, sprich von einer künstlichen Intelligenz keine Befehle entgegen nehmen können.bild: facebook

Jarvis muss noch viel lernen

Sehr schwierig für den selbstlernenden Computer sei es vor allem, den Kontext zu verstehen: «Wenn ich der künstlichen Intelligenz sage, die Klimaanlage in meinem Büro hochzustellen, dann heisst das etwas ganz anderes, als wenn Priscilla genau dasselbe sagt», gab Zuckerberg ein Beispiel. Und der Wunsch nach Musik etwa stelle die Software vor das Problem, in welchem Zimmer sie abgespielt werden soll.

Zuckerberg schrieb, er schreibe Jarvis lieber, als dass er zu seinem intelligenten Butler spreche, vor allem, um seine Mitmenschen nicht zu stören. Das Sprechen mit der künstlichen Intelligenz mache diese aber für den Anwender mehr zu einer «realen Person».

Jarvis nimmt über das Smartphone per Text- und Sprache Befehle entgegen. Die Kommunikation läuft über einen Chat-Bot für den Facebook-Messenger und nicht über eine separate App.
Jarvis nimmt über das Smartphone per Text- und Sprache Befehle entgegen. Die Kommunikation läuft über einen Chat-Bot für den Facebook-Messenger und nicht über eine separate App.bild: facebook

Der Butler spielt mit

Mittlerweile fühle es sich an, als sei die Software «anwesend», erklärte Zuckerberg. So habe er dem Butler ein Spiel beigebracht: Gefragt, wer gekitzelt werden soll, sucht Jarvis zufällig jemanden aus der Familie aus – es könne auch den Hund treffen.

Der Facebook-Gründer kündigte an, er werde weiter daran arbeiten, Jarvis zu verbessern. Er sei «mehr denn je überzeugt», dass die künstliche Intelligenz sich in den kommenden zehn Jahren stark entwickeln werde. Langfristig wolle er Jarvis beibringen, sich selbst neue Fähigkeiten beizubringen.

(oli/sda/afp)

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