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Microsoft zeigt erstmals die völlig neuen Dual-Screen-Geräte Surface Duo und Surface Neo.

Microsoft lässt die Bombe platzen und enthüllt das Surface Duo und das Surface Neo

Noch nie war ein Surface-Event spannender als heute. Microsoft bringt endlich ein Surface mit deutlich längerer Akkulaufzeit. Die grossen Stars sind aber zwei vollständig neue Geräte.



Das Wichtigste in Kürze:

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Das neue Surface Neo mit Windows 10X und das kleinere Surface Duo mit Android.

Surface Duo

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Das Surface Duo ist das seit Jahren erwartete Surface Phone. Es ist aufklappbar, läuft mit Android und natürlich auch Android-Apps. Microsoft kooperierte bei der Entwicklung mit Android-Entwickler Google.

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Das Surface Duo hat ein 5,6-Zoll-Display, ist also sehr handlich und mit Abstand das kleinste Surface-Gerät bislang. Microsoft hat Android so modifiziert, dass es an Windows 10 erinnert.

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Aufgeklappt wird aus dem Smartphone ein 8.3 Zoll grosses Tablet.

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Auf beiden Displays können je zwei Apps gleichzeitig dargestellt werden.

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Microsofts Android-Smartphone soll Ende 2020 auf den Markt kommen. Microsoft hat es bereits jetzt vorgestellt, um App-Entwicklern genug Zeit zu geben, Apps für das neue Dual-Screen-Gerät zu entwickeln bzw. anzupassen.

Das folgende Gif zeigt das Duo in Aktion:

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Über den Preis schweigt sich der Konzern noch aus.

So funktioniert das Surface Duo

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Microsofts Werbevideo zum neuen Android-Smartphone. Video: YouTube/Microsoft Surface

Surface Neo

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Microsoft hat zudem das Surface Neo enthüllt, ebenfalls eine neue Gerätekategorie: Es besteht aus zwei dünnen 9-Zoll-Tablets, die durch ein Scharnier verbunden sind, so dass es wie ein Buch auf- und zugeklappt werden kann.

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Auf dem neuen Gerät läuft Windows 10X, das für faltbare Dual-Screen-Geräte entwickelt wurde.

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Die abnehmbare Bluetooth-Tastatur lässt sich wie beim Surface Pro andocken bzw. wieder abziehen. So wird aus dem aufklappbaren Tablet ein Laptop.

Das untere Display kann im Laptop-Modus als Touchpad genutzt werden.

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Die Tastatur lässt sich auch ganz abnehmen und per Funk verbinden, um beide Screens wie einen Monitor nutzen zu können.

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bild: webz.site

Das Keyboard wird per Wireless-Charging mit Energie versorgt.

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Apps wie YouTube oder Netflix lassen sich auf dem unteren Display anpinnen. Natürlich erkennt das Gerät auch Texteingabe per Surface Pen.

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Apps können auf einem oder beiden Hälften (Vollbild) dargestellt werden.

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Der neue, dünnere Surface Pen haftet magnetisch auf der Rückseite. Das Gerät ist 655 Gramm schwer.

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Das Surface Neo kann wie ein Laptop, Buch oder Tablet genutzt werden. Es läuft mit Windows 10X und kommt nicht vor Herbst 2020 in den Handel.

Das Surface Neo im Video erklärt:

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Video: YouTube/The Verge

Microsofts wichtigste Innovation ist nicht zwingend das Surface Duo oder Surface Neo, sondern Windows 10X. Das neue Betriebssystem ist für faltbare Dual-Screen-Geräte optimiert und läuft mit allen Windows-Apps und -Programmen. Hardware-Hersteller wie HP, Dell, Lenovo etc. erhalten so ein Betriebssystem für zahlreiche weitere (faltbare) Dual-Screen-Geräte. Dies dürfte der Entwicklung der neuen Gerätekategorie Schwung verleihen – ähnlich wie wir es vor Jahren mit dem ersten Surface gesehen haben. Inzwischen haben alle namhaften Hardware-Hersteller 2-in-1-Geräte im Angebot, die wahlweise als Laptop und Tablet nutzbar sind.

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Auf dem Bild ist das neue Startmenü von Windows 10X zu sehen. Das Design des Betriebssystems kann sich noch ändern.

Apropos 2-in-1-Geräte: Microsoft hat auch zwei neue Surface-Modelle und die dritte Generation des Surface Laptops vorgestellt. Hier die wichtigsten Infos im Überblick:

Surface Pro X

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Beim neuen Surface Pro X sind die Display-Ränder deutlich geschrumpft, was bei gleicher Gerätegrösse wie das klassische Surface Pro ein grösseres 13-Zoll-Display (2880*1920) erlaubt.

Das neue Surface Pro X kommt erstmals mit einem stromsparenden ARM-Prozessor. Dies soll die Akkulaufzeit deutlich verlängern. Die ARM-Version ist dünner (5.3 mm) und leichter als das klassische Surface Pro 7, das Microsoft ebenfalls heute vorgestellt hat.

Das Surface Pro X hat eine LTE-Verbindung, USB-C (Schnellladefunktion) und eine austauschbare SSD (Speicherplatz).

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Praktisch: Der Surface Pen ist neu in der abnehmbaren Tastatur integriert, wo er auch geladen wird, wenn er oben in das Type Cover geschoben wird. Adobe hat seine Software bereits für das Surface Pro X optimiert.

Neues Surface (ARM-Powered)

Das Surface Pro X kann in den USA ab sofort vorbestellt werden. Es ist dort ab Anfang November im Handel und kostet in der günstigsten Konfiguration 999 US-Dollar.

Surface Pro 7

Das neue Surface Pro 7 gleicht optisch frappant den älteren Surface-Generationen. Neu ist der USB-C-Anschluss und der schnellere Prozessor.

Microsoft hat insbesondere das Zusammenspiel von Office-Programmen mit dem Surface Pro und dem Surface Pen weiter optimiert. Man kann zum Beispiel auch in Excel mit dem Surface Pen arbeiten. Das Surface Pro 7 startet in den USA bei 749 US-Dollar.

Surface Pro 7

Surface Laptop 3

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bild: the verge

Microsoft wurde in der Vergangenheit zurecht dafür kritisiert, dass sich Surface-Geräte schlecht reparieren lassen. Beim Surface Laptop soll sich das ändern, er ist modular aufgebaut und soll sich so einfach reparieren lassen.

Nebst dem 13,5"-Modell gibt es nun auch ein Modell mit 15"-Touchscreen. Ebenfalls erfreulich: Das Touchpad ist nun 20 Prozent grösser und der Akku lässt sich in nur 80 Minuten laden. Neu ist auch USB-C an Bord.

Microsoft setzt bei seinen Laptops ab sofort auf Ryzen-Prozessoren von AMD, die den Surface Laptop 3 in der Top-Konfiguration zum aktuell schnellsten Gerät seiner Kategorie machen sollen. In den USA ist der kleinere Surface Laptop ab 999, der grössere ab 1199 US-Dollar erhältlich.

Surface Laptop 3 (13")

Surface Laptop 3 (15")

Surface Earbuds

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Die neuen, kabellosen Ohrhörer können bei der Verwendung mit Android-Smartphones vollständig mit Touchsensoren bedient werden, so dass es nicht nötig sei, das Smartphone hervorzunehmen. Die Surface Earbuds haben zudem eine Geräuschunterdrückung. Wie gut sie im Alltag funktioniert, muss die Praxis zeigen. Bislang machen kleine Ohrhörer beim Noise Cancelling allgemein keine gute Falle. Im Lieferumfang enthalten ist ein Ladecase mit dem man eine Laufzeit von bis zu 24 Stunden erreichen soll.

Die kabellosen Ohrhörer sind mit Microsofts Office-Programmen kompatibel. So kann man während einer Powerpoint-Präsentation beispielsweise in Echtzeit automatisch generierte Untertitel in einer anderen Sprache einfügen oder direkt zur nächsten Folie springen indem man den Touchsensor an der Seite berührt.

Günstig ist der Spass allerdings nicht: Die Surface Earbuds sollen In den USA stolze 249 Dollar kosten. Damit kosten sie etwa gleich viel wie die kabellosen Kopfhörer Surface Headphones, die man inzwischen für rund 250 Franken bekommt.

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Das Design dürfte noch zu reden geben ...

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Microsoft hat den knuffigsten Laptop der Welt gebaut

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