DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Die Post verfolgt nur ihr neues E-Voting-System weiter



Die Post lässt ihr bestehendes E-Voting-System fallen. Sie bietet es ab Freitag nicht mehr an. In den vier Kantonen, wo das System bisher im Einsatz war, steht es somit bei den nationalen Wahlen im Oktober nicht zur Verfügung. Die Post setzt voll auf ihr neues System.

Damit reagiert das Unternehmen auf den Bundesratsentscheid, E-Voting bis auf weiteres nicht als ordentlichen Stimmkanal einzuführen. Unter dieser Voraussetzung ist der Aufwand für zwei Systeme zu gross und macht ökonomisch keinen Sinn, wie die Post am Freitag mitteilte.

Schwere Fehler entdeckt

Das neue System mit universeller Verifizierbarkeit will die Post den Kantonen ab 2020 für den Versuchsbetrieb anbieten. Ursprünglich war geplant, ab 2020 schrittweise auf das neue System umzusteigen.

Die Post unterzog dieses System im Frühling einem öffentlichen Intrusionstest. 3000 internationale Hacker bissen sich an ihm nach Postangaben die Zähne aus. Im Quellcode wurden allerdings schwere Fehler entdeckt.

Das bisherige System stand in den Kantonen Neuenburg, Freiburg, Thurgau und Basel-Stadt im Einsatz. In ihm war nur die individuelle Verifizierbarkeit möglich. Dabei erhalten die Stimmenden zusammen mit den Abstimmungsunterlagen Prüfcodes auf Papier. Diese vergleichen sie beim Abstimmen mit den Codes auf dem Bildschirm und wissen so, dass die Stimme korrekt in der Urne landete.

Das neue System verfügt zusätzlich über die universelle Überprüfbarkeit. Mit ihr können die Wahlbehörden prüfen, ob Stimmen in der elektronischen Urne manipuliert wurden. Das ist mit einer Nachzählung der Stimmzettel vergleichbar.

(dsc/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

«Welcome to Sodom» – dein altes Handy ist bereits hier

1 / 21
«Welcome to Sodom» – dein altes Handy ist bereits hier
quelle: zvg / camino-film.com
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Die Polizei warnen vor Betrügern

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Anonymous «hackt» Coronaverharmloser – diese erhalten nun Post von den Hackern

Schlag von Anonymous-Aktivisten gegen die organisierte Szene der Coronaverharmloser: Das Hacker-Kollektiv ist an die Daten der mehr als 10'000 Mitglieder der deutschen Partei «dieBasis» gelangt.

Die aus der Querdenker-Szene hervorgegangene Partei «dieBasis» ist gehackt worden: Die Gruppe Anonymous ist offenbar an die Daten aller Mitglieder gelangt. «dieBasis hat ein Problem: uns», erklärt das Hackerkollektiv. Die Daten sind offenbar echt. Der deutsche watson-Medienpartner t-online hat Einblick bekommen und Stichproben prüfen können. Anonymous kündigte weitere Veröffentlichungen und Auswertungen an. Es ist aber nicht damit zu rechnen, dass Anonymous die Daten einfacher …

Artikel lesen
Link zum Artikel