Ebola
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Drei Länder als Empfänger

EU gibt 62 Millionen Euro als Ebola-Hilfe



epa04423485 EU Commissioner-designate for International Cooperation and Development, Neven Mimica from Croatia speaks during a hearing by the Committee on Development, at the European Parliament in Brussels, Belgium, 29 September 2014. The European Parliament has started quizzing the 27 men and women who have been picked to serve in the new European Commission. The hearings are due to last at least three hours each.  EPA/JULIEN WARNAND

EU-Entwicklungskommissar Neven Mimica kündigte die Hilfen in Guinea an. Bild: JULIEN WARNAND/EPA/KEYSTONE

Die Europäische Union hat den drei am stärksten vom Ebola-Ausbruch betroffenen Ländern in Westafrika weitere Unterstützung zugesichert. Guinea, Liberia und Sierra Leone sollen 62 Millionen Euro zur Bekämpfung der lebensbedrohlichen Krankheit erhalten.

Dies wurde während eines Besuchs von EU-Entwicklungskommissar Neven Mimica am Samstag in Guinea mitgeteilt. Dabei wurden von EU-Seite bis 2020 weitere 244 Millionen Euro für Entwicklungsprojekte in dem Land zugesagt. Die EU und ihre Mitgliedstaaten haben bislang mehr als eine Milliarde Euro für die Ebola-Bekämpfung versprochen.

Trotz aller Hilfsmassnahmen sterben in Westafrika weiterhin viele Menschen an Ebola. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) kamen allein in Guinea, Liberia und Sierra Leone bislang knapp 6200 Menschen ums Leben

Die WHO geht davon aus, dass es eine hohe Dunkelziffer gibt. Zudem werden in der Statistik auch Infektions- und Todesfälle erfasst, bei denen zwar ein dringender Verdacht auf Ebola besteht, jedoch kein eindeutiger Nachweis vorliegt. (sda/dpa)

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