Ebola
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A woman walks in front of Howard University Hospital in Washington October 3, 2014. Howard University Hospital has admitted a patient with possible symptoms of the deadly Ebola virus

Bild: JOSHUA ROBERTS/REUTERS

Washington

Klinik isoliert möglichen Ebola-Patienten 

Er war nach Nigeria gereist und zeigt nun mögliche Ebola-Symptome: In der US-Hauptstadt Washington wird ein Mann auf der Isolierstation behandelt. Sein Zustand ist laut Ärzten aber stabil. 

Ein Artikel von

Spiegel Online

Washington – Das Klinikum der Howard University in der US-Hauptstadt Washington hat einen Mann mit möglichen Ebola-Symptomen aufgenommen. Es handele sich um eine Vorsichtsmassnahme, betonte das Krankenhaus in einer Mitteilung. Der Patient war vor kurzem nach Nigeria gereist. Er befinde sich in stabilem Zustand und werde isoliert auf Ebola getestet, sagte eine Sprecherin. Mehr Details könne sie aufgrund der Privatsphäre des Patienten nicht nennen.

Am Dienstag war im US-Bundesstaat Texas ein Mann mit Ebola diagnostiziert worden. Er hatte sich in Liberia infiziert und war anschliessend am 19. September in die USA gereist. Vier Tage nach seiner Ankunft in Dallas erkrankte der Mann.

Patient zu erst nach Hause geschickt

Als er am 26. September erstmals ärztliche Hilfe in einem Krankenhaus aufsuchte, wurden die Ebola-Symptome nicht als solche erkannt. Die Ärzte schickten ihn wieder nach Hause – so könnte er weitere Menschen angesteckt haben. Nur Menschen, die Symptome wie Fieber, Durchfall oder Erbrechen haben, können andere mit dem Ebolavirus infizieren.

Die US-Gesundheitsbehörden versuchen mit allen Mitteln, die Gefahr einzudämmen. Sämtliche Personen, die direkten oder indirekten Kontakt zu dem 40-Jährigen hatten, werden derzeit aufgespürt, befragt, untersucht und gegebenenfalls isoliert. Etwa 50 Menschen, die Kontakt zu dem Patienten hatten, werden derzeit streng beobachtet; bei zehn von ihnen sei das Risiko einer Ansteckung hoch, sagte ein texanischer Behördenvertreter.

Das Pentagon gab unterdessen bekannt, dass die USA bis zu 4000 Mann zur Ebola-Bekämpfung nach Westafrika entsenden könnten. (hut/Reuters/gag)



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