Gesellschaft & Politik
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A pressure gauge is pictured at an underground gas storage facility in the village of Mryn, 120 km (75 miles) north of Kiev in this May 21, 2013 file photo. As bankers, traders and investors gathered at Gazprom's London offices for its annual champagne reception, the message from the world's most powerful gas trader was clear: the Russians don't want another gas war with Ukraine. REUTERS/Gleb Garanich/Files (UKRAINE  - Tags: BUSINESS ENERGY POLITICS)

Druckanzeige in einer ukrainischen Gasanlage  Bild: Reuters

Ticker zur Krim-Krise

Russische Truppen stürmen ukrainische Militärbasis

Offenbar haben russische Truppen eine ukrainische Militärbasis in Sewastopol gestürmt. Reuters bestätigte dies. Schüssen seien keine gefallen. 



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23:50 Kulturschaffende kritisieren Putin
34 aus der Ukraine und Russland stammende Kulturschaffende haben den Präsident Putin aufgefordert, eine militärische Eskalation in der Ukraine zu verhindern. «Wir dürfen einen Brudermord nicht zulassen», schrieben die zumeist in Deutschland lebenden Unterzeichner eines offenen Briefs an Putin.

Zu ihnen gehören die Schriftsteller Wladimir Kaminer und Katja Petrowskaja sowie der Philosoph Michail Ryklin. In dem Brief wird Putin aufgerufen, «den Befehl über den Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine zurückzunehmen, die Blockade aller ukrainischen Militäreinrichtungen und Flughäfen auf der Krim aufzuheben und unverzüglich den Dialog mit der provisorischen Regierung der Ukraine über eine Stabilisierung der Lage zu beginnen».

Nach Auffassung der Unterzeichner war eigentlich erwarten worden, dass Moskau Hilfe «für den brüderlichen, aber souveränen ukrainischen Staat» leistet. Stattdessen jedoch seien «anstelle der humanitären Hilfe Spezialeinheiten des russischen Militärs in die Ukraine entsandt» worden. Die Verfasser äusserten sich mithin überrascht, «dass sich ein modernes Russland, das im 20. Jahrhundert mehrere ausländische Interventionen und Kriege erlebt hat, im Jahr 2014 wieder auf einen bewaffneten Konflikt einlässt»,
23:38 Reisewarnung für Ukraine
Die USA haben eine Reisewarnung für die Ukraine herausgegeben. US-Bürger sollten nicht unbedingt notwendige Reisen verschieben: «Die Lage in der Ukraine ist unvorhersehbar und kann sich schnell ändern.» Dies berichtet Spiegel Online.
23:37 Journalisten doch nicht zusammengeschlagen?
Derweil machen Meldungen die Runde, dass zahlreiche Journalisten ausserhalb der Basis zusammengeschlagen wurden von Bewaffneten. Darunter nicht nur ausländische Medienschaffende, sondern auch ein ukrainisches Fernsehteam. Dies bestätigte ein Sprecher des ukrainischen Verteidigungsministeriums. Der moskautreue Krim-Regierungschef Sergej Aksyonow widerspricht im ukrainischen Fernsehen Vorwürfen, pro-russische Uniformierte hätten einen Konflikt provoziert oder Journalisten angegriffen.
22:51 Timoschenko lässt sich in Berliner Charité behandeln
Die frühere ukrainische Ministerpräsidentin Julia Timoschenko ist nach dpa-Informationen in Berlin eingetroffen. In der Charité will sich die ukrainische Oppositionspolitikerin wegen eines Rückenleidens behandeln lassen.
Timoschenko landete am Abend am Flughafen Schönefeld. Von dort wurde sie direkt in das Universitätsklinikum gefahren. Über die Therapie will die Charité am Samstagnachmittag in einer Medienkonferenz informieren - Timoschenko wird daran nicht teilnehmen. Die ukrainische Oppositionspolitikerin hatte zuvor den Gipfel der Europäischen Volkspartei in Dublin besucht. (sda)
22:41 Pro-russische Milizen ziehen sich aus ukrainischer Basis zurück
Die pro-russischen Truppen haben sich offenbar wieder vollständig aus der ukrainischen Militärbasis zurückgezogen.


21:53 Pro-russische Belagerer ziehen nach Verhandlungen vorerst ab
Die unmarkierten pro-russischen Soldaten, die Teile einer wichtigen Militärbasis in der Krim-Hafenstadt Sewastopol eingenommen haben, sind nach Verhandlungen mit dem ukrainischen Militär vor Ort offenbar vorerst wieder abgezogen. Dies berichtete ein Spiegel-Reporter in Sewastopol. Dies bestätigt ein «Guardian»-Journalist. Was das Ganze soll, bleibt Spekulation. Die Kommandozentrale auf der Basis befehligt die Luftabwehr. Zudem befindet sich in Sewastopol auch die russische Schwarzmeerflotte.
21:46 Kosaken schirmen Militärbasis ab
Pro-russische Kosaken schirmen die gestürmte ukrainische Militärbasis ab. So sollen offenbar allzu neugierige Journalisten abgehalten werden, die sich vor Ort ein Bild machen möchten. Zudem sollen mehrere journalisten auf dem Weg dorthin zusammengeschlagen worden sein, berichtet ein BBC-Journalist. Warum die Basis so bedeutend sein könnte, berichtet das Time Magazine. Dort befinde sich offenbar die Kommandozentrale der Luftabwehr.

Mehr Informationen zu Kosaken.
Mehr Informationen zu möglichen Szenarien für die Zukunft des Krim-Konflikts.
*** BESTPIX *** SIMFEROPOL, UKRAINE - MARCH 07:  Cossacks stand guard at the entrance to the Crimean Parliament building on March 7, 2014 in Simferopol, Ukraine. Russian Cossacks, some heavily armed, have taken up guard duties at road checkpoints, border crossings and other key facilities that were previously guarded by local, pro-Russian militants across Crimea in recent days. The Crimean Parliament voted yesterday to hold a referendum on March 16 to determine whether Crimea shall secede from Ukraine and join Russia.  (Photo by Sean Gallup/Getty Images)
21:28 Einwohner der Krim-Hauptstadt protestieren gegen russische Besatzungsbestrebungen
Während der umstrittene Krim-Präsident Sergej Aksyonov in Moskau um Unterstützung bittet, haben sich heute zahlreiche Einwohner aus allen Gesellschaftsschichten der Krim-Hauptstadt Simferopol versammelt, um gemeinsam zu beten und gegen die Abstimmung zu protestieren, welche die Krim bei Annahme zu einem russischen Staatsgebiet machen würde. Dies berichetet das Wall Street Journal.
21:16 Russische Streitkräfte halten nur einen Teil der Basis in Sewastopol besetzt
Die Nachrichtenagentur Reuters bestätigt die Erstürmung einer ukrainischen Militärbasis in der Krim-Hafenstadt Sewastopol durch bewaffnete Männer. Es seien keine Schüsse gefallen. Die rund 20 Soldaten besetzten einen Teil der grossen ukrainischen Militärbasis, in welche offenbar 100 ukrainische Soldaten einquartiert sind. Momentan laufen Verhandlungen zwischen Belagerern und ukrainische Soldaten.
21:09 Sprecher des Verteidigungsministeriums bestätigt Überfall
Der Überfall wird von einem Sprecher des ukrainischen Verteidigungsministeriums bestätigt. Während ukrainische Medien davon berichten, fokussieren sich russische Medien gleichzeitig auf die Eröffnungsfeier der Paralympics in Sotschi. Laut Time-Reporter Simon Shuster haben 20 pro-russische Soldaten sich auf den Weg zum Kommandoposten der Militärbasis gemacht. Der russische Befehlshaber der Belagerung rief die ukrainischen Streitkräfte dazu auf, die Waffen niederzulegen und aufzugeben.


18:46 Fronten verhärten sich: Russland droht mit Vergeltung
In der Krise zwischen der Ukraine und Russland verhärten sich die Fronten immer weiter. Russland drohte für den Fall weiterer EU-Strafmassnahmen mit Vergeltung. Die westlichen Staaten wollen den sich abzeichnenden Anschluss der Krim- Halbinsel an Russland nicht akzeptieren und planen weitere Sanktionen.
Die EU habe mit ihrer Entscheidung, die Gespräche über Reiseerleichterungen auf Eis zu legen, eine «extrem unkonstruktive Position» eingenommen, erklärte das russische Aussenministerium. «Russland wird die Sprache von Sanktionen und Drohungen nicht akzeptieren.» (sda)
16.50 Bewaffnete hindern erneut OSZE-Beobachter am Zugang zur Krim



Die Beobachter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) sind am Freitag erneut mit ihrem Versuch gescheitert, auf die ukrainische Halbinsel Krim zu gelangen. Der Konvoi mit 47 zivilen und militärischen Experten wurde am Nachmittag an einem Kontrollposten bei Tschongar von etwa zehn Bewaffneten am Zugang zur Krim gehindert, wie AFP-Reporter berichteten.

Nach Angaben von Vertretern der Mission beschlossen die Beobachter daraufhin ihre Rückkehr in die südukrainische Stadt Cherson, wo sie nach einem ähnlichen Vorfall am Donnerstag bereits die Nacht verbracht hatten. Die Beobachter sollen Angaben überprüfen, wonach Russland in grossem Umfang Truppen auf die Krim geschickt hat. Moskau bestreitet das.

Bereits am Donnerstag hatten zwei Gruppen Bewaffneter die Mission nach OSZE-Angaben am Zugang zur Krim gehindert. Laut westlichen Diplomaten waren die beiden Gruppen «sehr professionell, sehr gut ausgebildet».
16.05 Bundesrat Berset erläutert Verzicht auf Reise nach Sotschi
Bundesrat Alain Berset hat am Freitag vor den Medien seinen Entscheid erläutert, nicht an die Paralympischen Spiele nach Sotschi zu reisen. Er habe der Innenpolitik den Vorrang gegeben, sagte er auf eine entsprechende Frage.

Am Donnerstag war bekannt geworden, dass Berset nicht wie geplant am Freitag nach Sotschi reisen würde. Der Innenminister begründete den Verzicht mit «terminlichen Gründen», nicht mit der Situation in der Ukraine.
15.30 US-Zerstörer passiert Bosporus auf dem Weg ins Schwarze Meer
Vor dem Hintergrund der Krise auf der Krim hat am Freitag der US-Zerstörer «Truxtun» auf dem Weg ins Schwarze Meer den Bosporus in Istanbul passiert. Das NATO-Mitglied Türkei hatte den USA zuvor grünes Licht für eine Passage durch die Meerenge gegeben.

Die US-Marine hatte mitgeteilt, das Schiff mit einer Besatzung von etwa 300 Mann wolle an einer Trainingsmission mit der rumänischen und bulgarischen Marine teilnehmen. Vorgesehen seien auch eine Hafenvisite und weitere seit längerem geplante Übungen.

Am Dienstag waren zwei russische und ein ukrainisches Kriegsschiff auf dem Weg ins Schwarze Meer durch den Bosporus gefahren.
US-Zerstörer «Truxtun» auf dem Weg ins Schwarze Meer
epa04113818 US Navy destroyer 'USS Truxtun' passes the Bosphorus Strait in Istanbul, Turkey, 07 March 2014. Russia dismissed diplomatic relation with Ukraine as Vitaly Churkin, Russia's Permanent Representative to the United Nations said, UNIAN agency report. The Crimea's parliment moved the date of all-Crimean referendum on the status of the Autonomous Republic of Crimea to 16 March. Military observers from the Organization for Security and Co-operation in Europe (OSCE) have been stopped from entering Ukraine's Crimea peninsula at a checkpoint set up by pro-Russian militia, diplomats said in Vienna on 06 March.  EPA/SEDAT SUNA
14.10 Russland droht EU
In der Krim-Krise hat Russland der Europäischen Union für den Fall schärferer Sanktionen mit einer deutlichen Antwort gedroht. Härtere Strafmassnahmen gegen Moskau würden nicht ohne Reaktion bleiben, teilte das Aussenministerium in Moskau am Freitag mit.

Die jüngsten Beschlüsse der EU zur Lösung des Ukraine-Konflikts seien «nicht konstruktiv». Besonders das Einfrieren von Verhandlungen über Visa-Erleichterungen und über ein neues Rahmenabkommen für die Beziehungen zwischen Brüssel und Moskau sei «befremdlich».

Es dränge sich der Eindruck auf, dass diese Entscheidungen nicht vom «gesunden Menschenverstand» geleitet worden seien, hiess es.
Julia Timoschenko hat am Freitag in Dublin Bundeskanzlerin Angela Merkel zu einem Gespräch getroffen.
In this picture provided by the German government German Chancellor Angela Merkel, left, meets with Ukrainian politician Yulia Tymoshenko. right, on the occasion of a meeting of the European peoples parties in Dublin, Ireland, Friday, March 7, 2014. (AP Photo/German Government/Guido Bergmann)
13.45 Schweiz könnte Vorbild für Ukraine sein
Die Schweiz kann nach Einschätzung von Experten zur Lösung der Krise in der Ukraine beitragen. Vor allem die Schaffung eines föderativen Staats nach Schweizer Vorbild könnte zur Entspannung beitragen. «Die Ukraine hat Ähnlichkeiten mit Freiburg, sie befindet sich zwischen Europa und Russland wie Freiburg zwischen der Romandie und der Deutschschweiz», sagte der Freiburger CVP-Nationalrat Dominique de Bumann an einer Gesprächsrunde, die am Donnerstagabend an der Universität Freiburg von der ukrainischen Gesellschaft in der Schweiz organisiert worden war.
Nach Angaben mehrerer Experten würde die Schaffung eines föderativen Staates in der Ukraine dem Land vor allem ermöglichen, seine territoriale Integrität zu behalten. Diese ist heute durch die geplante Volksabstimmung auf der Krim über einen möglichen Anschluss an Russland gefährdet.
13.20 Europarat sollte Vermittlung im Krim-Konflikt versuchen
Österreichs Aussenminister Sebastian Kurz sieht Chancen für den Europarat, in der Krim-Krise zu vermitteln. Es sollten alle Institutionen, in denen Russland mit am Tisch sitzt, genutzt werden, um mit Moskau ins Gespräche zu kommen, sagte der Minister am Freitag der Nachrichtenagentur dpa in Wien.

Kurz reist am Montag als derzeitiger Vorsitzender des Europarates zur neuen ukrainischen Führung nach Kiew. Dem 1949 gegründeten Gremium gehören 47 Staaten an, unter ihnen auch Russland und die Ukraine.
13.00 Wussten Sie, dass Hitler Südtiroler auf der Krim ansiedeln wollte?
Die Halbinsel Krim geriet in ihrer wechselvollen Geschichte immer wieder ins Visier fremder Mächte. Auch die Nazis hatten Pläne für ihre Zukunft. Lesen Sie mehr dazu hier.
11.15 Ukrainische Mannschaft nimmt an den Paralympics teil
Trotz der Krim-Krise nimmt die Ukraine an den heute beginnenden Paralympics teil, meldet der «Spiegel».
10.10 Russlands Parlament will Ergebnis von Krim-Referendum anerkennen
«Wir werden die historische Entscheidung der Bevölkerung der Krim akzeptieren», sagte der Präsident des Unterhauses, Sergej Naryschkin, laut russischen Nachrichtenagenturen bei einem Treffen mit einer Delegation des Regionalparlaments der Krim in Moskau. «Wir werden die freie und demokratische Entscheidung der Krim-Bevölkerung unterstützen», fügte er an.

Das Parlament der ukrainischen Teilrepublik Krim hatte am Donnerstag den russischen Präsidenten Wladimir Putin um die Aufnahme der Halbinsel in die Russische Föderation gebeten. Zudem wurde beschlossen, das Referendum über die Zukunft der Region auf den 16. März vorzuziehen.
Ukraine's Prime Minister Arseniy Yatsenyuk arrives at a European leaders emergency summit on the situation in Ukraine, in Brussels March 6, 2014. European Union leaders were set to warn but not sanction Russia on Thursday over its military intervention in Ukraine after Moscow rebuffed Western diplomatic efforts to persuade it to pull forces in Crimea back to their bases. REUTERS/Pascal Rossignol (BELGIUM - Tags: MILITARY POLITICS)
Fehlalarm auf dem Wiener Flughafen wegen Arseni Jazenjuk.
09.30 Wien: Spezialeinheit stürmte Flugzeug von ukrainischem Premier
Das Linienflugzeug, mit dem der neue ukrainische Regierungschef Arseni Jazenjuk am Donnerstagabend von Brüssel nach Wien flog, ist dort wegen einer Terrorwarnung von österreichischen Spezialeinheiten umstellt und kontrolliert worden. Ein entsprechender Bericht des «Kurier» wurde am Freitag von informierten Kreisen gegenüber der APA bestätigt. Alle Passagiere wurden vernommen. Es wurden werden Terroristen noch Bomben gefunden. Jazenjuk erreichte den Anschlussflug nach Kiew eine Stunde danach.
08.43 Gerüchte über einen Herzinfarkt von Janukowitsch
Aljazeera meldet, dass der ukrainische Ex-Präsident Viktor Janukowitsch einen Herzinfarkt erlitten haben soll. Er sei in ernstem Zustand in ein Moskauer Spital eingeliefert worden. Von offizieller Seite liegen keine Informationen vor.
7:31
Putin bleibt nach dem Telefongespräch hart
Nach dem einstündigen Telefongespräch mit US-Präsident Obama sagte Russlands Präsident Putin nach Angaben der russischen Nachrichtenagentur Itar-Tass, das Verhältnis beider Länder dürfe nicht unter dem Ukraine-Konflikt leiden.

Doch wie Obama beharrte auch Putin auf seiner Position. Er betonte, die momentane politische Führung der Ukraine sei auf verfassungswidrigem Weg an die Macht gekommen. Russland dürfe die Hilferufe in diese Angelegenheit nicht ignorieren.
3:36
Obama fordert Putin am Telefon zum Rückzug auf
US-Präsident Barack Obama hat den russischen Präsidenten Wladimir Putin in einem Telefonat zum Rückzug seiner Truppen in die Kasernen auf der Krim aufgefordert. Obama habe am Donnerstag rund eine Stunde lang mit Putin telefoniert, teilte das Weisse Haus in Washington mit.

Obama habe dabei Schritte zu einem diplomatischen Ausweg aus der Krise skizziert: Putin müsse die russischen Soldaten zurück in ihre Kasernen auf der Krim beordern. Auch müsse er internationale Beobachter auf die Krim lassen, die dort die Rechte ethnischer Russen sicherstellten.
President Barack Obama talks on the phone in the Oval Office with Russian President Vladimir Putin about the situation in Ukraine, March 1, 2014. The White House said Obama and Putin spoke by phone for 90 minutes, their second phone call in the past eight days over Ukraine, an escalating crisis that is presenting a new challenge to already strained U.S.-Russian relations. REUTERS/Official White House Photo/Pete Souza/Handout   (UNITED STATES - Tags: POLITICS TPX IMAGES OF THE DAY) FOR EDITORIAL USE ONLY. NOT FOR SALE FOR MARKETING OR ADVERTISING CAMPAIGNS. THIS IMAGE HAS BEEN SUPPLIED BY A THIRD PARTY. IT IS DISTRIBUTED, EXACTLY AS RECEIVED BY REUTERS, AS A SERVICE TO CLIENTS
2:07
Niederlande legen ukrainische Vermögenswerte auf Eis
Die Niederlande haben mehrere hundert Millionen Dollar ukrainischer Vermögenswerte eingefroren. Die Anlagen seien verdächtig, sagte Finanzminister Jeroen Dijsselbloem der Agentur ANP am Donnerstagabend. Weitere Details dazu wurden zunächst nicht bekannt.

Die EU hatte schon vorher das Vermögen des abgesetzten Präsidenten Viktor Janukowitsch und 17 weiterer Ukrainer gesperrt.
22:12
Auch Timoschenko fordert mehr Unterstützung aus Europa
Die frühere ukrainische Ministerpräsidentin Julia Timoschenko hat Russland eine breit angelegte imperialistische Politik vorgeworfen. «Es geht hier nicht nur um die Krim oder die Ukraine», sagte sie am Rande eines Kongresses der Europäischen Volkspartei (EVP) im irischen Dublin. «Es geht hier um einen sehr viel breiteren und tieferen Ansatz.» Aus dem Rollstuhl heraus fordert sie Europa zu Entschlossenheit in seiner Ukraine-Politik auf.
20:40 Uhr Klitschko wirbt für Ukraine: «Wir sind Europäer»
Vitali Klitschko hat auf der Konferenz der Europäischen Volkspartei (EVP) in Dublin um weitere Unterstützung für die Ukraine gebeten. «Wir sind Europäer», sagte er über sein Heimatland. Dies gelte nicht nur geografisch, sondern auch hinsichtlich der Mentalität des ukrainischen Volkes.
19.20
Janukowitsch im Kreuzfeuer


Dem 63-Jährigen werde in dem Gesuch der ukrainischen Behörden unter anderem Machtmissbrauch und Mord vorgeworfen, teilte Interpol am Donnerstagabend in Lyon mit. Derzeit werde kontrolliert, ob der Antrag den Anforderungen entspreche. Sollte der Antrag bewilligt werden, wird eine sogenannte Red Notice an die 190 Mitgliedstaaten von Interpol geschickt. Sie informiert über Verdächtige, die zur Fahndung ausgeschrieben sind, und ruft zur Mithilfe bei der Festnahme auf.
19.15
US-Zerstörer auf Weg ins Schwarze Meer
Die US-Kriegsmarine hat hren Zerstörer «USS Truxtun» vom griechischen Stützpunkt Souda Bay auf den Weg ins Schwarze Meer beordert. Die Verlegung des Schiffes für ein Manöver mit der rumänischen und bulgarischen Marine sei schon vor Beginn der Krim-Krise beschlossen worden, teilte die 6. Flotte mit.

Dennoch dürfte der Aufbruch der «Truxtun» ein klares Signal an Russland senden, das auf der Krim seine Schwarzmeerflotte stationiert hat. Bislang ist nur ein US-Kriegsschiff, die Fregatte «USS Taylor», im Schwarzen Meer.
18.45: Kiew will Krim-Parlament auflösen
Die neue ukrainische Staatsführung ergreift Massnahmen zur Auflösung des regionalen Parlaments auf der Halbinsel Krim. Ein entsprechendes Verfahren werde vom Parlament in Kiew eingeleitet, sagte Übergangspräsident Alexander Turtschinow.

Das Vorhaben einer Volksabstimmung nannte er «eine Farce und ein von der russischen Armee begangenes Verbrechen gegen die Ukraine». Das Krim-Parlament hatte zuvor ein Referendum über den künftigen Status des Gebiets für den 16. März angesetzt und Russlands Staatschef Wladimir Putin gebeten, eine Aufnahme der Krim in die Russische Föderation zu prüfen.
18.35
EU verhängt leichte Sanktionen gegen Russland
Die Verhandlungen über Visa-Erleichterungen sowie über das neue Grundlagenabkommen werden ausgesetzt. Werde sich die Situation weiter zuspitzen, sei die EU bereit, weitere Sanktionen zu ergreifen, sagte EU-Gipfelchef Herman Van Rompuy nach dem Sondergipfel in Brüssel.
18.00
OSZE-Sondergesandter beurteilt die Lage auf der Krim
Tim Guldimann bezeichnet es als «Wunder», dass «angesichts der politischen und militärischen Umstände» bisher ein Blutvergiessen verhindert werden konnte.

Die Situation in den Strassen der Krim könnte einem fast normal erscheinen, doch die Lage sei sehr angespannt. Als gefährlich bezeichnete Guldimann die Präsenz der nicht-identifizierten bewaffneten militärischen Einheiten und den Aufbau von Selbstverteidigungstruppen.

Angesprochen auf die Identität dieser maskierten Soldaten sagte Guldimann, ein ukrainischer Offizier habe ihnen erzählt, dass er auf einigen Fahrzeugen russische Nummernschilder gesehen habe. Ausserdem hätten die Bewaffneten Uhren getragen, die noch immer auf die russische Zeitzone eingestellt gewesen seien. Die Antwort sei wohl offensichtlich genug.
17.42 Wer ist für die Toten auf dem Maidan verantwortlich?
100 Todesopfer gab es bei den blutigen Zusammenstössen in Kiew. Aufgeklärt sind die Taten vom Februar bis heute nicht. Waren es die Leute vom ukrainischen Geheimdienst, Mitglieder der Opposition oder unbekannte Dritte? Gross präsentieren Russlands Staatsmedien den angeblichen Beweis für einen mit Blut inszenierten Umsturz in der Ukraine. Politiker in Moskau tönen an, die Maidan-Demonstranten selbst hätten Scharfschützen angeheuert und auf eigene Leute gefeuert, um den Funken der Revolution zu zünden. Der ukrainische Innenminister Arsen Awakow beteuert, dass die Ermittlungen zu den Maidan-Toten intensiv geführt und Ergebnisse demnächst präsentiert würden. Dabei heizt auch er schon einmal die Gerüchteküche weiter an: «Der Schlüsselfaktor bei dem Blutbad in Kiew war eine dritte Kraft - und diese Kraft war keine ukrainische.» Ob er russische Kräfte meinte, liess er offen. Auch Kommandanten der damals eingesetzten Antiterroreinheiten und des Geheimdienstes hatten stets bestritten, Todesschüsse abgegeben zu haben. «Wir haben niemanden umgebracht», sagte der Kommandant der Sondereinheit Omega, Anatoli Streltschenko.
8:15
Putin kündigt Presskonferenz an

8:00
Ukraine-Krise hält Asiens Aktienmärkte im Bann
Die Ukraine-Krise hat die Börsen in Asien auch am Dienstag im Banngehalten. Die USA setzten nach Angaben des Präsidialamts die
militärische Zusammenarbeit mit Russland aus
und stoppten Gespräche, die zu engeren Handelsbeziehungen zwischen beiden Ländern führen sollten. Für etwas Entspannung sorgten allerdings Agenturmeldungen, Russlands Präsident Wladimir Putin habe die in dieser Woche an Manövern unweit der Ukraine beteiligten Soldaten angewiesen, an ihre Stützpunkte zurückzukehren.

Der russische Aktienmarkt startete nach den massiven Kursverlusten am Montag mit Gewinnen in den Handel. Auch dem Euro gaben die Meldungen Auftrieb, er stieg zwischenzeitlich auf 1,3767 von 1,3734 Dollar im späten Handel am Montag. Der MSCI-Index für Asiens Börsen ohne Japan notierte 0,1 Prozent im Plus. «Die Investoren scheinen zu denken, dass Russland die Krim einnehmen und der Westen Sanktionen gegen Moskau verhängen wird, aber es wird wahrscheinlich keinen Militärkonflikt geben», sagte ein Marktbeobachter.

In Tokio schloss der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,5 Prozent fester auf 14'721 Punkten. Börsianer sagten, langfristig orientierte Investoren aus dem Ausland kauften sich ein und stützten damit die Kurse. (sda)
7:30 Russland zieht Truppen zurück
Wladimir Putin hat die Truppen, die nach West- und Zentralrussland geschickt wurden, wieder zurückgezogen. Die «Militär-Übung», die letzte Woche überraschend gestartet wurde, sei erfolgreich durchgeführt worden. Das betrifft 150'000 Truppen, 90 Flugzeuge, 880 Panzerfahrzeuge und 80 Kriegsschiffe, wie «Russia Today» berichtet.

So wie es aussieht sind die Truppen auf der Krim nicht von dem Rückzug betroffen. Was die Übung mit dem Ringen um die ukrainische Halbinsel zu tun hat, ist nicht klar. Die massive Truppenbewegung wurde als Vorzeichen einer möglichen Militär-Intervention Russlands in der Ukraine gedeutet. Jedoch finden solche Übungen immer wieder statt - zum letzten Mal im Juli im Osten Russlands.
6:16
Ultimatum abgelaufen - die Nacht war ruhig
Das Ultimatum, das Russland der Ukraine für einen Truppenabzug gestellt hat, ist abgelaufen. Bisher tut sich jedoch auf Krim nicht viel. In der Nacht war es auf der ukrainischen Halbinsel ruhig.
3:06
Westen droht Moskau mit Sanktionen
Die EU und die USA erhöhen in der Krim-Krise den Druck auf Russland. Beide drohen Russland mit Sanktionen, sollte Moskau seine Truppen nicht zügig von der ukrainischen Halbinsel zurückziehen.

US-Präsident Barack Obama warnte am Montag, seine Regierung erwäge eine ganze Reihe von Massnahmen, um Russland zu isolieren und ökonomisch zu schaden. Laut einem für Handelsangelegenheiten zuständigen Regierungsvertreter haben die USA Abstand von bald anstehenden Gesprächen genommen, die zu engeren Geschäfts- und Handelsbeziehungen mit Russland führen sollten.

Die Staats- und Regierungschefs der 28 EU-Staaten könnten schon am Donnerstag auf einem Sondergipfel Gespräche mit Moskau über Visa-Erleichterungen aussetzen oder gar Einreiseverbote verhängen sowie Bankkonten einfrieren.
2:05
USA stoppt Militär-Kooperation mit Russland
Die Vereinigten Staaten haben jegliche militärische Kooperation mit Russland per sofort gestoppt. Das teilt ein Sprecher des Pentagons mit. Dazu gehört unter anderem eine gemeinsame Militärübung auf dem Wasser. Die USA haben alle geplanten Meetings, Konferenzen und Hafen-Besuche dazu abgesagt.

Das Pentagon fordert Russland auf, seine Truppen von der ukrainischen Halbinsel Krim zurückzuziehen.
0:24
16'000 russische Soldaten auf der Krim
Die Ukraine bitten die Uno um Hilfe. Gemäss Yuriy Sergeyev, dem Uno-Botschafter der Ukraine, hat Russland seit dem 24. Februar rund 16'000 Truppen auf die Krim geschickt. Das berichtet CNN. «Russland besetzt die Krim illegal und verletzt internationale Gesetze und Vereinbarungen», so Sergeyev.

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