International
Afrika

Katholischer Bischof in Mosambik erschossen

Katholischer Bischof in Mosambik erschossen

06.06.2026, 19:2306.06.2026, 19:23
Bishop Osório Citora Afonso.
Bischof Osório Citora Afonso wurd 54 Jahre alt.Bild: Mazambique bishop's conference

Der katholische Bischof von Quelimane in Mosambik, Osório Citora Afonso, ist am Samstag erschossen in seinem Haus aufgefunden worden, wie Kathpress am Abend berichtete. Die Polizei ermittelt laut nationalen Medienberichten wegen Mordes.

Der 54-jährige Geistliche und Ordensmann hatte nach Studien in Kinshasa, Rom und Jerusalem an der päpstlichen Botschaft in der Demokratischen Republik Kongo und als Leiter eines Missionszentrums in Norditalien gearbeitet. Danach war er an der Missionsbehörde im Vatikan tätig. Seit 2023 war er Bischof.

Die Diözesanleitung von Quelimane wurde Afonso im Juli 2025 von Papst Leo XIV. übertragen, der ihn vergangenen April auch zum Verwalter der Erzdiözese Beira ernannte. Mosambiks Präsident Daniel Chapo äusserte sich bestürzt über den Vorfall. (sda/apa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
5 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
5
Russischer Angriff auf Munitionslager nahe Kiew: Selenskyj will eigene Militärs abstrafen
Bei einem russischen Raketenangriff gingen vor einigen Tagen nahe Kiew Munitionslager in die Luft – nun will der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj die verantwortlichen Beamten bestrafen. Es sei eindeutig verboten gewesen, Depots in der Stadt Wyschnewe anzulegen, «doch all diese Vorschriften wurden missachtet», klagte Selenskyj in seiner abendlichen Videobotschaft. Dabei gebe es genügend Plätze in der Ukraine, um solche Depots in sicherer Entfernung von Wohnhäusern aufzubauen.
Zur Story