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Afrika

Sechs UNO-Mitarbeitende im Südsudan erschossen

In this photo taken Thursday, Feb. 16, 2017, young South Sudanese refugee boys stand inside a shelter at a refugee collection center in Palorinya, Uganda. More than 100,000 people have fled a single c ...
Hilfsprogramme der UNO versuchen, den vom immer noch wütenden Bürgerkrieg betroffenen Menschen zu helfen.Bild: Justin Lynch/AP/KEYSTONE

Sechs UNO-Helfer im Südsudan erschossen

27.03.2017, 00:4527.03.2017, 06:42

Im Südsudan sind sechs UNO-Helfer überfallen und erschossen worden. Wie aus UNO-Quellen am Sonntag in der kenianischen Hauptstadt Nairobi verlautete, wurden die sechs Helfer – drei Kenianer und drei Südsudanesen – am Samstag von Bewaffneten auf ihrer Fahrt von der Hauptstadt Juba in den Osten des Landes gestoppt. Sie seien gezwungen worden auszusteigen und dann getötet worden.

Das UNO-Büro für humanitäre Angelegenheiten (OCHA) äusserte sich «entsetzt über die schreckliche Ermordung der sechs mutigen Helfer». Nach Angaben des Büros wurden seit Dezember 2013 im Südsudan bereits mindestens 79 Helfer getötet.

Der Südsudan war erst 2011 unabhängig geworden. Seit 2013 wütet in dem ostafrikanischen Land ein Bürgerkrieg, in dessen Verlauf 2,5 Millionen Menschen in die Flucht getrieben wurden. Experten gehen davon aus, dass derzeit rund 100'000 Menschen von einer Hungersnot betroffen sind und dass deren Zahl eine Million erreichen könnte. (sda/afp)

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