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In this photo taken Thursday, Feb. 16, 2017, young South Sudanese refugee boys stand inside a shelter at a refugee collection center in Palorinya, Uganda. More than 100,000 people have fled a single county in South Sudan in just three months as civil war continues amid warnings of genocide, and the surge of more than half a million South Sudanese refugees into Uganda since July has created Africa's largest refugee crisis. (AP Photo/Justin Lynch)

Hilfsprogramme der UNO versuchen, den vom immer noch wütenden Bürgerkrieg betroffenen Menschen zu helfen. Bild: Justin Lynch/AP/KEYSTONE

Sechs UNO-Helfer im Südsudan erschossen



Im Südsudan sind sechs UNO-Helfer überfallen und erschossen worden. Wie aus UNO-Quellen am Sonntag in der kenianischen Hauptstadt Nairobi verlautete, wurden die sechs Helfer – drei Kenianer und drei Südsudanesen – am Samstag von Bewaffneten auf ihrer Fahrt von der Hauptstadt Juba in den Osten des Landes gestoppt. Sie seien gezwungen worden auszusteigen und dann getötet worden.

Das UNO-Büro für humanitäre Angelegenheiten (OCHA) äusserte sich «entsetzt über die schreckliche Ermordung der sechs mutigen Helfer». Nach Angaben des Büros wurden seit Dezember 2013 im Südsudan bereits mindestens 79 Helfer getötet.

Der Südsudan war erst 2011 unabhängig geworden. Seit 2013 wütet in dem ostafrikanischen Land ein Bürgerkrieg, in dessen Verlauf 2,5 Millionen Menschen in die Flucht getrieben wurden. Experten gehen davon aus, dass derzeit rund 100'000 Menschen von einer Hungersnot betroffen sind und dass deren Zahl eine Million erreichen könnte. (sda/afp)

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