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Russland: Nordkoreanische Soldaten desertieren angeblich aus Stellungen

epa11626673 A still image taken from handout video provided 26 September 2024 by the Russian Defence ministry press-service shows Russian servicemen firing 120 mm heavy mortar systems towards Ukrainia ...
Wenige Tage nach ihrer Ankunft an der Frontlinie in Kursk sollen Russlands nordkoreanische Verbündete das Weite gesucht haben.archivBild: keystone

Das ging schnell: Nordkoreanische Soldaten desertieren angeblich aus Stellungen

Das russische Militär suche bereits nach den Fahnenflüchtigen, heisst es aus ukrainischen Geheimdienstkreisen.
17.10.2024, 07:3618.10.2024, 13:58

Kurz nach ihrem Eintreffen in Russland sollen an die 20 nordkoreanische Soldaten bereits wieder desertiert sein. Dies berichtet das US-Nachrichtenmagazin Newsweek und beruft sich dabei auf den öffentlich-rechtlichen Rundfunk der Ukraine, Suspilne.

Die Soldaten seien in den russischen Oblasten Kursk und Brjansk stationiert gewesen, etwa sechs Kilometer von der Grenze zur Ukraine entfernt, als sie desertierten, heisst es in dem Bericht vom Donnerstag.

Geheimdienst-Quelle

Ein von Suspilne zitierter ukrainischer Geheimdienstler sagte, das russische Militär suche nach den Nordkoreanern, während die Kommandeure versuchten, die Fahnenflucht vor ihren Vorgesetzten zu vertuschen.

Das ukrainische Nachrichtenportal LIGA hatte am Dienstag berichtet, dass Russland die nordkoreanischen Soldaten im Südwesten des Landes einsetze. Also dort, wo die russischen Truppen bislang erfolglos gegen den Einfall ukrainischer Truppen kämpfen.

Der von LIGA zitierten Quelle zufolge sollen nordkoreanische Soldaten ein «spezielles Burjaten-Bataillon» bilden, das nach der mongolischen Volksgruppe benannt sein soll, die in der Region beheimatet ist.

Die Angaben des ukrainischen Geheimdienstlers sind bislang nicht durch unabhängige Quellen bestätigt.

Der russische Despot Wladimir Putin hatte Nordkorea im Juni zum ersten Mal seit 24 Jahren besucht und mit Diktator Kim Jong-un einen Pakt unterzeichnet. Dieser soll die gegenseitige militärische Unterstützung im Kriegsfall beinhalten.

Quellen

(dsc)

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