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Barcelona: Schweizer Touristen sollen 22-jährige Frau vergewaltigt haben

Hier haben die mutmasslichen Täter ihr Opfer getroffen: Die Disco «Opium» am Strand von Barcelona.
Hier haben die mutmasslichen Täter ihr Opfer getroffen: Die Disco «Opium» am Strand von Barcelona.Bild: wikimedia commons / Costa Este

Zwei Schweizer Touristen sollen am Strand in Barcelona eine Frau vergewaltigt haben

06.07.2019, 09:1406.07.2019, 13:07

In der katalanischen Metropole Barcelona sind gemäss einem Bericht der Zeitung «El País» in der Nacht auf Freitag zwei 22-jährige Schweizer Touristen festgenommen worden.

Die katalanische Polizei verdächtigt sie, eine ebenfalls 22-jährige Frau am Stadtstrand im Quartier La Barceloneta vergewaltigt zu haben.

Wie «El País» berichtet, sollen die beiden Schweizer ihrem Opfer in der direkt an der Strandpromenade gelegenen Diskothek «Opium» begegnet sein. Die drei sollen ein Gespräch auf Französisch geführt haben. Die junge Frau hatte den Abend in Begleitung von zwei Freunden im «Opium» verbracht.

Als sie unbegleitet zur Toilette ging, sollen die beiden Schweizer zunächst erfolglos versucht haben, die Frau zu vergewaltigen. Sie zwangen ihr Opfer, mit ihnen gemeinsam den Nachtclub zu verlassen und sollen sie schliesslich am Strand vergewaltigt haben. Danach kehrten die jungen Männer ins «Opium» zurück.

Die junge Frau wurde kurz darauf von ihren Freunden am Strand entdeckt. Sie stand offenbar unter Schock. Sie alarmierten eine Polizeipatrouille und gaben eine genaue Beschreibung der mutmasslichen Täter ab. Gemeinsam mit dem Sicherheitspersonal des Nachtclubs konnten die beiden Schweizer schliesslich identifiziert und von der Polizei verhaftet werden.

Bevor die 22-Jährige zur ärztlichen Untersuchung in ein Spital gebracht wurde, identifizierte sie die beiden Schweizer Touristen als Täter. (cbe)

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1 Kommentar
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Die beliebtesten Kommentare
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06.07.2019 13:32registriert November 2014
Super, dass das Opfer sofort reagiert hat! In zu vielen solchen Fällen machen sich die Täter davon und werden nie gefunden.
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Nach Amokfahrt: Täter muss vorerst in die Psychiatrie
Nach der Amokfahrt in der Leipziger Innenstadt hat das Amtsgericht angeordnet, den Täter vorerst in einem psychiatrischen Krankenhaus unterzubringen. Dem 33-jährigen Deutschen werden zweifacher Mord sowie versuchter Mord in vier Fällen vorgeworfen, wie die Staatsanwaltschaft Leipzig weiter mitteilte.
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