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Brasilien

Mindestens 10 Tote bei Erdrutschen nach Starkregen in Brasilien

Mindestens 10 Tote bei Erdrutschen nach Starkregen in Brasilien

Bei Erdrutschen nach heftigen Regenfällen sind im Südosten Brasiliens nach jüngsten Behördenangaben mindestens zehn Menschen bei Erdrutschen ums Leben gekommen.
13.01.2025, 04:2913.01.2025, 04:29

Wie die Feuerwehr im Bundesstaat Minas Gerais am Sonntag mitteilte, wurde ein weiterer Mensch vermisst.

Beim Erdrutsch in der Grossstadt Ipatinga kamen mindest zehn Menschen ums Leben.
Beim Erdrutsch in der Grossstadt Ipatinga kamen mindest zehn Menschen ums Leben.

Neun Menschen starben demnach in der Grossstadt Ipatinga, wo nach Angaben der Stadtverwaltung am Samstagabend in einer Stunde 80 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen waren. Unter den Opfern war ein achtjähriges Kind, das von Feuerwehrleuten in den Trümmern eines zerstörten Hauses gefunden wurde. Ein weiteres Todesopfer gab es in der nahegelegenen Stadt Santana do Paraíso.

In Ipatinga verwüstete eine Schlammlawine eine Strasse an einem Hügel im Stadtteil Bethania. Auf Luftbildern der Nachrichtenagentur AFP waren die Trümmer von Wohnhäusern zu sehen, die aus der braunen Masse herausragten. Bürgermeister Gustavo Nunes erklärte, es sei in der Stadt zu einer «grossen Anzahl an Erdrutschen» gekommen, «mehrere Häuser» seien eingestürzt.

Der Regen hält wohl an

Das Problem sei, dass es seit einem Monat fast jeden Tag geregnet habe, der Boden sei daher aufgeweicht, sagte Nunes. Zudem würden im späteren Verlauf des Sonntags weitere Niederschläge erwartet.

Der Gouverneur von Minas Gerais, Romeu Zema, sagte den örtlichen Behörden Unterstützung zu, um allen Betroffenen des Unwetters helfen zu können.

Brasilien war im vergangenen Jahr mehrfach von Extremwetter getroffen worden. Im April und Mai kamen bei Überschwemmungen im Süden des Landes mehr als 180 Menschen ums Leben. Zugleich litt das grösste Land Südamerikas unter einer der schlimmsten Dürren seit Beginn der Aufzeichnungen, die zahlreiche Waldbrände mit sich brachte. Forschenden zufolge nehmen derartige Wetterextreme infolge des Klimawandels zu. (sda/afp)

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