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French police secure the area after a man was shot dead at a police station in the 18th district in Paris, France January 7, 2016. Police in Paris on Thursday shot dead a knife-wielding man who tried to enter a police station, police union sources said. The incident took place on the anniversary of last year's deadly Islamist militant attacks on the Charlie Hebdo satirical magazine in the French capital.  REUTERS/Charles Platiau

Die Polizei sperrte den Ort, an dem der Mann niedergeschossen worden ist, weiträumig ab.
Bild: CHARLES PLATIAU/REUTERS

Mann mit IS-Fahne vor Pariser Kommissariat erschossen: Sein Sprengstoffgürtel war eine Attrappe

Vor einer Polizeiwache in Paris ist ein Mann erschossen worden. Er soll versucht haben, mit einem Messer in die Wache einzudringen.



Vor einem Pariser Polizeirevier haben Polizisten am Donnerstag einen Mann erschossen, der in das Gebäude eindringen wollte. Zuvor soll der Mann einen Beamten attackiert und «Allahu Akbar» gerufen haben. Er hatte ein auf Arabisch verfasstes Bekennerschreiben mit einer Fahne der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) bei sich. Der Vorfall ereignete sich zwischen 11.50 und 11.55 Uhr.

Bei dem Mann sei ein Blatt Papier gefunden worden, auf dem sich «die IS-Fahne und ein handschriftliches, eindeutiges Bekennerschreiben in arabischer Sprache» befunden habe. Genauere Angaben zum Inhalt dieses Schreibens machte die Staatsanwaltschaft nicht.

Die Identität des von der Polizei erschossenen Mannes sei weiterhin unklar. Ermittelt wird nun wegen Mordversuchs gegen Polizisten im Zusammenhang mit einem Terrorvorhaben.

Der Mann sei mit einem Messer bewaffnet gewesen, teilte das französische Innenministerium mit. Der Vorfall geschah in einem Problemviertel im nördlichen 18. Pariser Bezirk. Ein Zeuge sagte der Nachrichtenagentur AFP, er habe «zwei oder drei Schüsse» gehört. Die Rue de la Goutte d'Or, in der sich das Polizeirevier befindet, wurde abgeriegelt.

(Nach der Bildstrecke geht der Text weiter)

Ein Jahr nach Charlie Hebdo: Paris im Ausnahmezustand

Entgegen erster Befürchtungen trug der Mann aber keinen Sprengsatz bei sich. Vielmehr handelte es sich laut dem lnnenministerium um eine «Attrappe». Der Mann habe unter seiner Jacke eine Vorrichtung getragen, aus der ein Draht herausgekommen sei. Sprengstoff habe sich dort aber nicht befunden.

Das Sprengstoff-Kommando hat den Tatort inzwischen wieder verlassen.

In ganz Paris ist die Polizei mit einem grossen Aufgebot unterwegs. Gemäss «Le Figaro» sollen alle Schulen der Stadt abgesichert werden. Zum jetzigen Zeitpunkt der Ermittlungen gibt es aber keinen Grund zur Annahme, dass der Mann einen Komplizen gehabt haben könnte.

Ebenso wenig kann bis jetzt von einem Terrorakt die Rede sein. Das sagte der Sprecher des Innenministeriums im Gespräch mit France Info:

Der Vorfall ereignete sich am ersten Jahrestag der Attacken auf die Redaktion des französischen Satiremagazins «Charlie Hebdo». (viw/sda/afp)

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
12Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Beobachter24 08.01.2016 08:11
    Highlight Highlight Ich würd' ja gerne mal ein Bild sehen von dem Gürtel, den der Mann getragen hat ...
  • Matrixx 07.01.2016 22:40
    Highlight Highlight Ich bin aktuell in Paris und kann sagen, dass hier Polizei und Armee wirklich sehr präsent sind.
    An jeder Ecke hat es 3 Soldaten mit der Waffe im Anschlag, überall patroullieren Polizisten und an jedem Menschenmagnet (Attraktionen, historische Gebäude) gibt es extreme Sicherheitsvorkehrungen. Überall Metalldetektoren und Taschenkontrollen.
    Viel schlimmer als am Flughafen.

    Wer sich hier solch einen Scherz erlaubt, ist entweder dumm oder lebensmüde!
  • ferox77 07.01.2016 21:29
    Highlight Highlight Man sieht an dieser Stelle, dass es auch hier Psychopathen gibt, welche die angespannte Situation in den arabischen Ländern dazu ausnutzen, ihre Allmachtsphantasien auszuleben. Der ganze Auftritt des Daesh (IS) lässt vermuten, dass sich der Daesh vorwiegend aus solchen Elementen zusammensetzt, die an sich kein anderes Ziel haben, als andere unter ihrer eigenen Gewalt leiden zu sehen. Es handelt sich schlicht und einfach um einen Haufen psychopathischer Geisteskranker. Das vereint die Daesh-Gruppe. Die Nationalität und Religion spielt dabei nur eine kleine Rolle bzw. dienen nur als Vorwand.
  • _mc 07.01.2016 18:24
    Highlight Highlight die vogue-sten cops gibt's in paris
  • River 07.01.2016 15:11
    Highlight Highlight Suicide by cop, nennt man das.
    • ferminrdt 07.01.2016 15:33
      Highlight Highlight By proxi glaub' ich.
    • River 07.01.2016 16:07
      Highlight Highlight Jo geht auch, aber wenn du dich speziell so verhältst, dass dich ein Bulle erschliessen muss, ist es by cop...
    • Jarekk82 08.01.2016 07:41
      Highlight Highlight Good guy Google.
      Benutzer Bild
    Weitere Antworten anzeigen
  • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 07.01.2016 15:04
    Highlight Highlight Wo der wohl seine Ausbildung her hat?
    Benutzer Bild
  • Sév Erin 07.01.2016 14:53
    Highlight Highlight jo wie soll man sagen: maybe it wasn't the best time to imitate suicide bombers? stupid dude

Diese Atomlager bedrohen Millionen Menschen und die Umwelt

Egal ob in Russland, den USA, im Pazifik oder im Atlantik: Überall wird Atommüll gelagert. Es gibt jedoch bis heute kein einziges Endlager für hochradioaktive Abfälle. Weltweit. Viel schlimmer noch: Viele dieser provisorischen Stätten sind tickende Zeitbomben für Mensch und Umwelt.

Früher machte man es sich einfach. Nuklearer Abfall wurde verbuddelt, in Seen geworfen oder im Meer versenkt. Klappe zu, Affe tot.

Die Devise war klar: Bloss weg mit dem Atommüll. Doch wohin? Jedes mögliche Lager stösst verständlicherweise immer, zumindest in dicht besiedelten Ländern wie der Schweiz oder Deutschland, auf massiven Widerstand der Bevölkerung. Wer will schon neben einem atomaren Endlager wohnen?

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