International
Drogen

Rekord in Kolumbien: 300 Tonnen Kokain in diesem Jahr beschlagnahmt

Police unpack bags of seized cocaine as they display it to the press at the police station in Bogota, Colombia, Thursday, Sept. 8, 2016. The National Director of Traffic and Transport Gen. Ramiro Cast ...
Die kolumbianische Polizei präsentiert sichergestelltes Kokain (08.09.2016).Bild: Fernando Vergara/AP/KEYSTONE

Rekord in Kolumbien: 300 Tonnen Kokain in diesem Jahr beschlagnahmt

22.10.2016, 19:3323.10.2016, 15:35

Drogenfahnder in Kolumbien haben dieses Jahr die Rekordmenge von rund 300 Tonnen Kokain sichergestellt. Das Rauschgift hätte auf dem Schwarzmarkt neun Milliarden Dollar eingebracht, sagte Verteidigungsminister Luis Carlos Villegas am Freitagabend (Ortszeit) in Bogotá.

Nie zuvor in der Geschichte des südamerikanischen Landes sei so viel Kokain in nur einem Jahr beschlagnahmt worden. Der jüngste Erfolg gegen die Drogenkartelle gelang der Marine Kolumbiens im Süden des Landes nahe der Grenze zu Ecuador: Vor der Küste des Departamento Nariño fand sie ein kleines U-Boot mit fast einer Tonne Kokain an Bord.

Kolumbien ist der weltweit grösste Kokainproduzent, gefolgt von Peru und Bolivien. Auch die Guerillagruppen verdienen am Kokainhandel kräftig mit und finanzieren so ihren Kampf gegen das Militär.

Mit der grössten Guerillaorganisation FARC hat die Regierung nach rund 50 Jahren Bürgerkrieg im September einen Friedensvertrag unterzeichnet. Dieser wurde aber in einer Volksabstimmung im Oktober knapp abgelehnt und muss nachverhandelt werden. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Starkregen setzt Thailands Ferieninsel Phuket unter Wasser
Chaos im Ferienparadies: Heftige Regenfälle haben auf der thailändischen Insel Phuket Sturzfluten und Erdrutsche ausgelöst.
Besonders betroffen war der bei Touristen aus aller Welt beliebte Badeort Patong, wo Wassermassen grosse Felsbrocken, Schlamm und Geröll in Wohnviertel und Geschäftsstrassen spülten. Häuser, Läden und Fahrzeuge wurden beschädigt, wie die Zeitung «Bangkok Post» unter Berufung auf die Behörden berichtete.
Zur Story