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Migrants wait to be registered after crossing the border from Austria in Freilassing, Germany September 16, 2015. Roughly 700 asylum seekers who set off from Salzburg earlier in the day have now crossed into Germany and another 700 are expected to follow, a German police spokesman said on Wednesday.      REUTERS/Dominic Ebenbichler

Ausnahmezustand an der Grenze zwischen Österreich und Deutschland.
Bild: DOMINIC EBENBICHLER/REUTERS

Bye-bye, Reisefreiheit! An diesen 12 Grenzen macht Europa seine Schotten dicht

Die einen errichten wahrhaftige Barrikaden, die anderen führen Kontrollen ein: In Europa hat sich die Sache mit den freien Grenzübergängen vorerst erledigt. Unsere Karte zeigt, welche Länder bereits betroffen sind – und welche bald folgen könnten.



karte grenzen

Hier siehst du, welche europäischen Länder ihre Schotten dicht gemacht haben – und welche folgen könnten.
Bild: watson

Spanien

Bereits in den 1990er-Jahren hat Spanien beschlossen, seine Grenzen in Richtung Marokko abzuschotten, um Flüchtlingen und Schmugglern den Weg ins eigene Land – und damit in die Europäische Union – zu erschweren. Konkret bedeutete dies, dass die spanischen Städte Melilla und Ceuta, die beide von marokkanischem Gebiet umgeben sind, eingezäunt werden mussten. Denn diese Exklaven wurden besonders häufig als Fluchtweg genutzt.

Heute sind die beiden Orte von bis zu sechs Meter hohen Zäunen und teilweise Stacheldraht umgeben – Bewegungsmelder, Nachtsichtgeräte, Kameras und jede Menge Sicherheitspersonal bewachen die Grenzen akribisch. Im April hat die spanische Regierung beschlossen, weitere 2 Millionen Franken in die dortigen Sicherheitsvorkehrungen zu investieren.

Griechenland

Auch Griechenland hat einen Zaun errichtet – nämlich an der Grenze zur Türkei. Die rund 13 Kilometer lange Barrikade wurde im Jahr 2012 gebaut – zu diesem Zeitpunkt ging man davon aus, dass 80 Prozent aller nach Europa kommenden Flüchtlinge über den Fluss Mariza nach Griechenland einreisen würden.

Bulgarien

Der Fluss Mariza stellt nicht nur die Grenze zwischen Griechenland und der Türkei, sondern auch zwischen Bulgarien und der Türkei dar. Und da sich die Bulgaren ebenfalls gegen grössere Flüchtlingsströme aus der Türkei wehren wollten, errichteten auch sie einen Zaun.

Die drei Meter hohe Barrikade ist 32 Kilometer lang, kostete mehr als 5 Millionen Franken und wurde diesen Sommer fertiggestellt. Vollständig beendet ist das Projekt wie es scheint jedoch noch nicht. Denn kürzlich teilte die bulgarische Regierung mit, dass der Zaun verlängert werden soll: auf eine Länge von 145 Kilometer.

Ungarn

Als eines der Hauptdurchgangsländer Europas beschloss Ungarn im Juni diesen Jahres, seine Grenze Richtung Serbien zu schliessen. Inzwischen ist aus diesem Plan Realität geworden: Ein vier Meter hoher Stacheldrahtzaun erstreckt sich über eine Länge von 175 Kilometern, an der Grenze ereignen sich in den vergangenen Tagen wüste Szenen. Flüchtlinge, die dennoch versuchen, nach Ungarn zu gelangen, werden verhaftet.

Doch damit nicht genug: Denn Ungarn will auch an der Grenze zu Rumänien einen Zaun bauen. «Die Regierung hat beschlossen, mit den Vorbereitungen zur Errichtung eines Zauns an der ungarisch-rumänischen Grenze zu beginnen», sagte Aussenminister Peter Szijjarto am Dienstag. Der neue Zaun solle im Drei-Länder-Eck Ungarn-Serbien-Rumänien beginnen und von dort aus entlang einer «sinnvollen» Distanz an der Grenze zu Rumänien errichtet werden.

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag wurde dann aber doch erst ein anderes Projekt an die Hand genommen: Ungarn hat nämlich mit der Errichtung eines Stacheldrahtzauns an der Grenze zu Kroatien begonnen. 500 Soldaten hätten in der Nacht mit dem Bau der Absperrung begonnen, sagte Ministerpräsident Viktor Orban in einem Rundfunkinterview.

Grossbritannien

Um den Flüchtlingen den Weg von Frankreich nach Grossbritannien zu versperren, liessen auch die Briten einen Zaun bauen. Rund 10 Millionen Franken investierten sie, damit der Eurotunnel in Calais umzäunt werden konnte.

Deutschland

Anfang dieser Woche setzte Deutschland dann das Schengener Abkommen ausser Kraft, indem es die Grenzkontrollen wieder einführte. Zunächst sollte der Schwerpunkt auf der Grenze zu Österreich liegen. Doch schon kurz darauf berichtete der Mitteldeutsche Rundfunk, das Bundesland Sachsen bereite sich seinerseits auf Grenzkontrollen an den Grenzen zu Polen und Tschechien vor. 

«Sollten die Flüchtlinge aus Österreich auf Routen über Tschechien ausweichen, sollen die Kontrollen verstärkt werden», bestätigte das Führungs- und Lagezentrum der deutschen Bundespolizei in Pirna. Und auch an der Grenze zu Frankreich werden inzwischen Kontrollen durchgeführt. Das hat die deutsche Polizei am Mittwoch beschlossen.

Tschechien

Im Anschluss an Deutschland hat auch Tschechien beschlossen, seine Grenze zu Österreich zu kontrollieren.

Österreich

Daraufhin zog Österreich nach: In Wien beschloss man noch am Montag, die Grenze zu Ungarn verstärkt zu kontrollieren. Österreich hatte zuvor bereits angekündigt, in der Flüchtlingskrise auch Teile der Armee einzusetzen. Laut Bundeskanzler Werner Faymann sollen rund 2200 Soldaten bei den Grenzkontrollen helfen. Am Mittwoch wurde mit den Kontrollen begonnen, noch am selben Abend weitete Österreich diese aus – indem auch die Grenzen zu Slowenien hin überprüft wurden.

Slowakei

Und auch in der Slowakei werden Reisende an den Grenzen zu Österreich und Ungarn wieder überprüft. Das Innenministerium in Bratislava begründete diesen Schritt mit der «Bekanntgabe Deutschlands, vorübergehend wieder Kontrollen an den Grenzen zu Österreich einzuführen». Ausserdem seien 220 zusätzliche Polizisten an die Grenzen geschickt worden.

Slowenien

Am Donnerstag hat auch Slowenien die Wiederaufnahme von Grenzkontrollen angekündigt. Die Slowenen wollten angesichts der hohen Flüchtlingszahlen insbesondere die Übergänge zu Ungarn überwachen, teilte die EU-Kommission in Brüssel mit.

Polen

Polen hat bisher noch keine Grenzkontrollen eingeführt – denkt jedoch ebenfalls darüber nach: Ministerpräsidentin Ewa Kopacz hat laut der Nachrichtenagentur Reuters die Bereitschaft ihres Landes erklärt, im Falle einer bedrohlichen Lage ebenfalls Grenzkontrollen durchzuführen.

Frankreich

Auch Frankreich denkt über die temporäre Wiedereinführung der Grenzkontrollen nach: «Diese Massnahme könnte in den nächsten Tagen oder Wochen ergriffen werden – falls nötig», sagte der französische Premierminister Manuel Valls am Mittwoch. Welche Grenzen von den Kontrollen betroffen sein könnten, präzisierte Valls bisher nicht.

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40Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • AdiB 18.09.2015 20:52
    Highlight Highlight an alle die gegen diese flüchtlinge hetzen.
    wen der nächste weltkrieg kommt, bleibt ihr hier oder? oder flüchtet ihr wo anders?
  • Lumpirr01 18.09.2015 14:49
    Highlight Highlight @Viktoria Weber: Du schreibst, "die spanischen Städte Melilla und Ceuta, die sich beide auf marokkanischem Gebiet befinden". Wäre etwas das Gleiche, wie wenn der Tessin in Italien oder Pruntrut in Frankreich liegen würde. Du wolltest wahrscheinlich schreiben, dass sich die beiden Städte auf Afrikanischem Boden befinden.........
    • Viktoria 18.09.2015 15:30
      Highlight Highlight Wenn man die Marokkaner fragen würde, dann befinden sich die Städte durchaus AUF ihrem Gebiet. Ich habe es nun umformuliert in «die spanischen Städte Melilla und Ceuta, die beide von marokkanischem Gebiet umgeben sind».
    • Lumpirr01 19.09.2015 22:20
      Highlight Highlight @Viktoria: Noch korrekter wäre gewesen: die beide von marokkanischem FESTLAND UND VOM MITTELMEER umgeben sind.
  • Surri 18.09.2015 12:54
    Highlight Highlight Bin hin und her gerissen... einerseits sagt etwas in mir los sofort die schweizer Grenze sichern. Andererseits stellt sich die Frage wass passiert mit den Menschen wen der Winter kommt?!
    • Androider 18.09.2015 13:27
      Highlight Highlight Eins ist sicher: Es wird kalt.
    • atomschlaf 18.09.2015 14:02
      Highlight Highlight @Surri: Frag Dich besser, was hierzulande passieren wird, wenn Hunderttausende kommen.
    • Yolo 18.09.2015 14:15
      Highlight Highlight Surri, du bringst es auf den Punkt.

      @Atomschlaf: Nicht viel... Die Schweiz geht nicht unter, die Schweiz platzt nicht und die Berge fallen auch nicht zusammen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • R&B 18.09.2015 12:29
    Highlight Highlight Liebe SVP-ler und von Ihnen beauftragte Agenturen: Bitte bloggt auf 20min oder Weltwoche! Watson-Leser werden auch nach 100x lesen Eurer Lästereien und Lügereien über Ausländer, *hinterhältige_geldgierige_böse* Asylanten, Bundesrat, Nicht-SVP-Politiker oder EU ihre Meinung nicht ändern. Nicht umsonst sind Watson-Leser und keine 20min-Leser.
    Ich würde hier gerne intelligente und bereichernde Kommentare lesen, statt Kommentare um billigen Stimmenfang zu betreiben (funktioniert eh nicht)!
    ...und ich freue mich auf all die Blitze von Euch ^^
    • TomTurbo 18.09.2015 13:40
      Highlight Highlight DenkeZuerst hätte also gerne dass alle seiner Meinung nachplappern sollen und sich ja keiner foutieren soll, argumentativ seine Statements zu widerlegen. Tolles Demokratieverständnis. Wenn du gerne Solzialromantische Abende verbringen willst kann ich dir das tropische Klima Kubas oder die wunderschönen Landschaften Nordkoreas empfehlen.
    • simiimi 18.09.2015 13:53
      Highlight Highlight Ein Forum frei von Kommentaren rechts der Mitte zu fordern und ist ebenfalls nicht bereichernd oder intelligent
    • R&B 18.09.2015 17:29
      Highlight Highlight Ach Quatsch! Wenn es nicht um die von der SVP beackerten Themen geht, haben die Blogger von Watson keine rechts-konservativen Ansichten. Nice Try!!! LOL
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ich33Unverbesserlich 18.09.2015 12:19
    Highlight Highlight hmmmm, sieht speziell aus! Was haltet ihr von einer Kanalisierung durch die Schweiz? Also haben unsere Grenzwachkorps einiges zu tun!
  • atomschlaf 18.09.2015 12:14
    Highlight Highlight Wenn die Schengen-Aussengrenzen vertragsgemäss gesichert würden, dann bräuchte es keine Kontrollen innerhalb des Schengen-Raums.
    Dies zeigt einmal mehr, was die EU für ein unkoordinierter Haufen ist - nur die dummen Schweizer mit ihrem Musterknabenkomplex glauben, immer alles wortgetreu umsetzen zu müssen.
  • TomTurbo 18.09.2015 11:50
    Highlight Highlight Europa wird von Asylfluten überrant und die einzigen Gedanken, die sich hier gemacht werden sind"Bye, bye Reisefreiheit!"???
    • Yolo 18.09.2015 14:23
      Highlight Highlight Das schmerzt beim lesen. Entweder wird geflutet oder überrannt... beides geht nicht...
  • Joe_Dirt 18.09.2015 11:43
    Highlight Highlight Aus aktuellem Anlass: Kroatien - Serbien
    • Viktoria 18.09.2015 13:10
      Highlight Highlight Die Karte ist wohl tatsächlich nur eine Momentaufnahme. Nachdem ich gestern mit der Gestaltung eigentlich fertig war, musste ich heute Morgen noch 3 Ergänzungen machen – weil in der Zwischenzeit weitere Kontrollen und ein Zaun zwischen Ungarn und Kroatien dazu gekommen sind. Du siehst: ich könnte jetzt wohl den ganzen Tag nichts anderes machen, als die Karte zu ergänzen ;)
    • Joe_Dirt 18.09.2015 13:17
      Highlight Highlight Wohl wahr... Warte am besten mal das Wochenende ab. Wäre sonst ein sehr eintöniger Freitag für Dich :)
    • Viktoria 18.09.2015 13:19
      Highlight Highlight Das mach ich. Vllt gibt's dann nächste Woche nochmal ein Update.
  • Panda__ 18.09.2015 11:41
    Highlight Highlight so kommen alle in die schweiz
    • Yolo 18.09.2015 14:23
      Highlight Highlight Ne, nach Deutschland... bitte die Nachrichten lesen
  • Execave 18.09.2015 11:19
    Highlight Highlight wenn alle grenzen "zu" sind, bleibt nur noch der weg: Italien - Schweiz - Deutschland.. finde ich etwas bedenklich
    • TomTurbo 18.09.2015 11:52
      Highlight Highlight Deshalb habe ich schon vor einigen Tagen auch hier geschrieben, dass die schweizerischen Landesbehörden dringlich angeraten wäre die momentane Situation genau im Auge zu behalten um im Notfall schnellstmöglich die nötigen Grenzsicherungen durchsetzen zu können.
    • atomschlaf 18.09.2015 12:25
      Highlight Highlight Wie man hört, lässt Österreich immer noch alle durch und Deutschland lässt alle rein. Die sog. Grenzkontrollen sind primär zur Beruhigung der kochenden Volksseele gedacht und hindern keine Flüchtlinge an der Durch- und Einreise.
      Deutschland soll gestern und vorgestern sogar Extrazüge nach Salzburg geschickt haben um Flüchtlinge abzuholen.
    • guby 18.09.2015 14:08
      Highlight Highlight @atomschlaf: Das wäre das perfekte Rezept für einen grösseren Volksaufstand. Beunruihgend irgendwie.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dnsd 18.09.2015 11:08
    Highlight Highlight Es gab noch nie Reisefreiheit für nicht EU-Bürger - Hirn einschalten! Danke.
    • moimoimoi 18.09.2015 11:36
      Highlight Highlight Nicht ganz! Es gibt eine Reisefreiheit innerhalb der EU resp. Schengen. Oder wird Dein Pass kontrolliert, wenn Du von der Schweiz nach Schweden reist? Meiner nicht.
    • dnsd 18.09.2015 12:43
      Highlight Highlight @moimoimoi: Völlig richtig! Im Titel steht aber: Bye, bye Reisefreiheit! - Meine Aussage zielt ja darauf, dass du schon früher nicht einfach aus Syrien oder Afrika nach Deutschland reisen durftest.
  • Angelo C. 18.09.2015 10:54
    Highlight Highlight Die Schweiz würde gut daran tun, die Grenzen schon jetzt, durch Militär verstärkt, dicht(er) zu machen. Ganz zumachen kann man sie durch unsere zahlreichen grünen Grenzen nicht, doch kennen wir die neuralgischsten Punkte, wo besonderes Augenmerk gefordert ist. Erst zu handeln wenn die Situation wie in Ungarn, Kroatien und Deutschland aus dem Ruder läuft, hochproblematisch wird - ist, einfach formuliert, verantwortungslos!

    Denn ist das Land erst völlig überschwemmt, die Unterbringung und die berufliche Integration am Ende, wird es kritisch, vor Allem auch für unsere ausblutenden Sozialwerke.
    • Yolo 18.09.2015 11:33
      Highlight Highlight Genau, mit der besten Armee der Welt. Da vertraue ich lieber dem GWK
    • Louie König 18.09.2015 11:38
      Highlight Highlight Also im Sinne von "Wenn die Anderen das machen, dann müssen wir das auch machen."? Wieso kann die Schweiz nicht mal eine Vorbildsfunktion übernehmen und sich an Abmachungen halten, die nun von vielen EU-Staaten missachtet werden? Diese Angstmacherei ist verantwortungslos! Ja, es werden Flüchtlinge zu uns kommen, das ist ein Fakt. Aber von Überschwemmung oder Ähnlichem zu sprechen ist nichts anderes als Polemik und Fern von der Realität. Wir und ganz Europa haben hier die Pflicht zu helfen, denn wir sind mitunter Schuld, warum diese Menschen flüchten müssen. Wenn nicht aktiv, dann sicher passiv http://Ü
    • amazonas queen 18.09.2015 11:42
      Highlight Highlight Was soll das Militär an der Grenze machen? Sorry, wenn 10'000 auf einmal kommen, dann hast du ein Problem, egal wer da steht. Oder willst du auf Kinder schiessen? Man muss nach Syrien gehen und das Problem vor Ort lösen. Einigeln bringt nichts.
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