International
EU

Raubtier-Liebhaber flüchtet mit Puma in polnisches Waldgebiet

Raubtier-Liebhaber flüchtet mit Puma in polnisches Waldgebiet

11.07.2020, 15:5411.07.2020, 16:16

Die polnische Polizei sucht in einem schlesischen Waldgebiet nach einem ausgewachsenen Puma und seinem Besitzer. Wie der Fernsehsender TVN24 am Samstag berichtete, hatte der Mann die Raubkatze illegal bei sich zuhause in der Gemeinde Ogrodzieniec gehalten. Als ihm am Freitag Polizisten und Zoo-Mitarbeiter aufgrund einer Gerichtsentscheidung das Tier wegnehmen wollten, um es in den Zoo der Stadt Poznan (Posen) zu bringen, bedrohte er sie mit einem Messer.

Anschliessend flüchtete er mit dem Puma in ein Waldgebiet. Nach Zeugenaussagen soll er der Zoodirektorin zugerufen haben, der Puma sei sein Kind, das er aufgezogen habe und niemals hergeben wolle. Die Polizei schloss nicht aus, dass der Ex-Soldat und Afghanistan-Veteran abgesehen von seinem Messer auch weitere «gefährliche Gegenstände» bei sich haben könnte. Auch der Puma könnte gefährlich sein. «Das ist kein Kuscheltier!», erklärte die Direktorin des Zoos Poznan dem TV-Sender.

(sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Gen-Z-Proteste: Das Feindbild Merz eint eine Jugend ohne Hoffnung
Wie in Frankreich demonstrieren nun auch in Deutschland Schüler und Studenten. Vor allem das Gefühl der Perspektivlosigkeit treibt sie auf die Strasse. Vereinzelt kommt es zu Krawallen.
Pariser Zustände vor Augen, haben sich viele Ladengeschäfte auf dem Berliner Kurfürstendamm auf das Schlimmste eingestellt: Vernagelte Schaufenster sieht, wer am Samstag über den Prachtboulevard im Westen der deutschen Hauptstadt läuft; vor allem im Hochpreissegment, bei Rolex, Yves Saint Laurent oder Hermès, befürchtet man offenbar Plünderungen.
Zur Story