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WHO: Gesündere Nahrung kann weltweit Millionen Menschenleben retten



Mit gezielten Investitionen in gesündere Ernährung könnten nach einem Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) weltweit Millionen Menschenleben gerettet werden. «Die Ernährung sollte ein Eckpfeiler unverzichtbarer Gesundheitsversorgung sein», sagte die stellvertretende WHO-Generaldirektorin Naoko Yamamoto.

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Gesundes essen soll gefördert werden. Bild: Shutterstock

Dazu gehöre etwa die Versorgung werdender Mütter mit Eisen- und Folsäure-Präparaten und die Förderung des Stillens. Ausserdem solle es für Kinder und Erwachsende Aufklärung geben, damit sie Zucker- und Salzkonsum reduzieren, um das Risiko von Herzkrankheiten und Schlaganfällen zu mindern. Die Salzmenge pro Person und Tag auf unter fünf Gramm zu reduzieren könne im Jahr 1.7 Millionen Menschenleben retten, so die WHO.

Die Organisation lobt Fortschritte. So gebe es weniger Kinder, die wegen mangelnder oder schlechter Ernährung für ihr Alter zu klein seien. 1990 seien es bei den unter Fünfjährigen noch 252.2 Millionen oder 39.2 Prozent der Kinder weltweit gewesen, 2018 nur noch 149 Millionen oder 21.9 Prozent.

Auf der anderen Seite nehme aber die Fettleibigkeit zu. Während etwa 20 Millionen der unter Fünfjährigen schwer unterernährt sind, seien 40 Millionen übergewichtig.

Bei den Erwachsenen hätten 2014 weltweit 1.9 Milliarden Erwachsene Übergewicht gehabt, davon 600 Millionen so stark, dass sie als fettleibig galten. Der Anteil der Fettleibigen an der Gesamtbevölkerung habe sich seit 1980 verdoppelt, so die WHO.

Fettleibig sind nach WHO-Definition Personen mit einem Body-Mass-Index von mehr als 30. Im Body-Mass-Index wird das Verhältnis von Grösse und Gewicht bemessen.

Fettleibige hätten ein erhöhtes Risiko, etwa an Diabetes, Herzleiden oder Krebsarten wie Brust-, Eierstock-, Prostata-, Leber- Gallenblasen-, Nieren- oder Darmkrebs zu erkranken, warnt die WHO. (mim/sda/dpa)

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9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • wolge 06.09.2019 07:25
    Highlight Highlight Solange dies hilft die Überbevölkerung zu reduzieren unbedingt mChen
  • aglio e olio 05.09.2019 09:41
    Highlight Highlight Also doch wieder weniger Salz? Oder immer noch? Ich komm nicht mehr hinterher.
    https://science.orf.at/stories/2929311/
    Aber eines scheint sicher. Gesunde Ernährung ist wohl gesund. 😀
  • Scheissa UfRealität 05.09.2019 09:32
    Highlight Highlight Jesses und Alkohol ist tatsächlich auch nicht förderlich für einen gesunden Lebensstil? Lieber lebe ich 60 Jahre ohne Verzicht, statt meine letzten 20 Jahre in Behandlung zu verbringen.
  • RAZZORBACK 05.09.2019 09:20
    Highlight Highlight Dickmacher Nummer 1:

    Zucker wird bei uns und auch fast überall auf der Welt immer noch als Grundnahrungsmittel eingestuft!

    Aufklärung tut not, aber die Zuckerlobby hält dagen. Siehe die kürzlich verstärkten Werbekampagnen.
  • Nüübächler 05.09.2019 09:18
    Highlight Highlight WHO, ist das nicht die Organisation deren Wissenschaftler nachweislich von der Pharmaindustrie bezahlt wurden um Panik zu machen bei der Schweinepest?
    Auf wessen Lohnliste stehen sie dieses Mal?
  • RAZZORBACK 05.09.2019 09:13
    Highlight Highlight Eines der grössten Probleme oder Gefahr bei uns ist die Zuckerlobby!
  • Klaus07 05.09.2019 07:59
    Highlight Highlight „WHO: Gesündere Nahrung kann weltweit Millionen Menschenleben retten:

    Die WHO würde sich besser Gedanken machen, wie man die explodierende Überbevölkerung in den Griff bekommt. Wenn diese weiter so zunimmt, sind nicht nur Millionen Opfer sondern Milliarden Opfer zu beklagen.
    Benutzer Bild
  • Skip Bo 05.09.2019 07:40
    Highlight Highlight Wichtiger: Genug Nahrung kann leben retten.
    • McBeans 05.09.2019 09:29
      Highlight Highlight Bzw. die richtige Verteilung... :-/

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