International
Franken

Japans Regierungschef Kishida besucht Europa und USA

Japans Regierungschef Kishida besucht Europa und USA

Der japanische Ministerpräsident Fumio Kishida hat am Montag eine einwöchige Reise nach Europa und in die USA angetreten.
09.01.2023, 06:1309.01.2023, 06:13

Der Besuch in Frankreich, Italien, Grossbritannien, Kanada und den USA dient der Vorbereitung des G7-Gipfels vom 19. bis 21. Mai in Kishidas Heimatstadt Hiroshima. Die Länder auf der Reiseroute gehören zu jenen, mit denen Japan seine Sicherheitszusammenarbeit mit Blick auf das wachsende Machtstreben Chinas und die Bedrohung durch Nordkoreas Raketen- und Atomprogramm intensiviert hat.

Kishidas Treffen mit US-Präsident Joe Biden am Freitag zum Abschluss seiner Reise wird sein erster Besuch in der US-Hauptstadt seit seinem Amtsantritt im Oktober 2021 sein.

Japanese Prime Minister Fumio Kishida, center, prepares to leave Haneda airport in Tokyo Sunday, Jan. 8, 2023. Kishida begins a weeklong trip Monday to strengthen military ties with Europe and Britain ...
Fumio Kishida bei seiner Abreise am Tokioter Haneda-Flughafen.Bild: keystone

Japan vollzieht unter Kishida einen historischen Kurswechsel seiner Sicherheitspolitik und will seine Verteidigungsausgaben massiv aufstocken. Der Wehretat soll sich statt wie bisher auf ein Prozent künftig auf zwei Prozent der Wirtschaftsleistung des Landes belaufen.

Der Kurswechsel geschieht angesichts eines Sicherheitsumfelds, das die Regierung in Tokio als das «ernsteste und komplizierteste» seit dem Zweiten Weltkrieg beschreibt. Das militärische Auftreten Chinas in der Region stelle «die grösste strategische Herausforderung» aller Zeiten dar, heisst es in einem kürzlich beschlossenen neuen Sicherheitspapier. Ähnlich formuliert es auch Japans Schutzmacht USA. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Berichte: 17 Tote bei Massenpanik in Indien
Bei einer Massenpanik während eines religiösen Fests in der indischen Millionenstadt Kolkata sind nach Medienberichten mindestens 17 Menschen ums Leben gekommen. Zahlreiche Personen seien verletzt in ein Krankenhaus gebracht worden, berichteten der Sender NDTV und andere indische Medien. Die Opferzahl wurde laut der Zeitung «The Hindu» vom Regierungschef des Bundesstaats Westbengalen, Suvendu Adhikari, bestätigt.
Zur Story