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Chelsea Manning nach Selbstmordversuch im Krankenhaus



FILE - In this Nov. 9, 2017, file photo, Chelsea Manning attends the 22nd Annual OUT100 Celebration Gala at the Altman Building in New York. Former intelligence analyst Manning is again asking a judge to let her out of jail. Her lawyers filed a motion seeking her release Wednesday, Feb. 19, 2020, in federal court in Alexandria, Va. The lawyers say Manning has shown during 11 months of incarceration that she can't be coerced into testifying. (Photo by Andy Kropa/Invision/AP, File)
Chelsea Manning

Whistleblowerin Chelsea Manning. Bild: AP

Die frühere Wikileaks-Informantin Chelsea Manning hat nach Angaben ihrer Anwälte in einem Gefängnis in Alexandria (US-Bundesstaat Virginia) einen Selbstmordversuch unternommen. Sie sei in ein Krankenhaus gebracht worden und erhole sich dort, hiess es am Mittwoch in einer Mitteilung ihrer Anwälte, die der Deutschen Presse-Agentur vorlag.

Es sei weiterhin geplant, dass die Whistleblowerin am Freitag zu einer Anhörung vor einem Bundesgericht erscheinen werde, hiess es. Manning sitzt seit Mai 2019 wegen Missachtung des Gerichts in Beugehaft.

Sie hatte sich geweigert, über den Gründer der Enthüllungs-Plattform Wikileaks, Julian Assange, auszusagen. Mannings Anwälte haben ihre Freilassung beantragt.

Die Whistleblowerin hatte Wikileaks 2010 - damals noch als Bradley Manning - Hunderttausende geheime Militärdokumente zukommen lassen. Es geht dabei um die US-Militäreinsätze und Kriegsverbrechen im Irak und in Afghanistan.

Sie war 2010 in Untersuchungshaft genommen worden. 2013 wurde sie bei einem Militärgerichtsverfahren zu 35 Jahren Haft verurteilt. Manning kam 2017 frei, nachdem der damalige US-Präsident Barack Obama die vorzeitige Freilassung angeordnet hatte. (sda/dpa)

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Sieben Jahre in der Botschaft: Der Fall Julian Assange

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