International
Gesellschaft & Politik

Amsterdam verbietet Werbung für Fleisch und fossile Energien

Amsterdam verbietet Werbung für Fleisch und fossile Energien

23.01.2026, 13:4323.01.2026, 13:43

Amsterdam verbietet Reklame für Fleisch und fossile Energie. Ab diesem Sommer darf an Strassen, Plätzen und Haltestellen keine Werbung mehr gemacht werden für etwa Hamburger, Kreuzfahrten, Dieselautos oder Flugreisen.

Eine Mehrheit des Gemeinderats stimmte dem Verbot zu. Nach Angaben der Stadt ist Amsterdam die erste Hauptstadt der Welt, die Fleisch-Reklame verbietet.

Die Grüne Partei GroenLinks, eine der Initiatoren des Verbotes, sprach von einem «wichtigen Sieg für das Klima und die öffentliche Gesundheit». «Für Werbung grosser Unternehmen, die die Klimakrise vorantreiben, ist in Amsterdam kein Platz mehr», sagte die grüne Stadtabgeordnete Jenneke van Pijpen.

Verbote auch in anderen Städten

Schon 2020 wollte Amsterdam sogenannte fossile Reklame verbieten. Doch bisher kam es nicht dazu. Reklame-Verbote für Dienste oder Produkte, die fossile Energie nutzen und dem Klima schaden, gibt es bereits in anderen niederländischen Städten. Reklame für Fleisch wurde bisher nicht verboten. Im vergangenen Jahr hatte ein Gericht in Den Haag auch eine Klage von Reiseveranstaltern gegen das Reklame-Verbot abgewiesen. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Coffeshops
1 / 9
Coffeshops
Der Coffeshop Free Adam in Amsterdam in Holland.
quelle: keystone / alessandro della bella
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Klimaaktivisten blockieren mit Velos Flughafen Amsterdam
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Musk soll selbst Starlink für die Ukraine gedrosselt haben
Die Beschränkungen des Starlink-Internets in der Ukraine sollen vom Betreiber SpaceX veranlasst worden sein. Chef Elon Musk soll mit Trump darüber gesprochen haben.
Die Empörung war gross in der Ukraine, als Militärs vergangene Woche plötzlich Probleme mit Starlink-Verbindungen nach Kiew meldeten. Drohnenangriffe gingen ins Leere. Doch wer ordnete die Drosselung der für die Ukraine wichtigen Internetverbindungen aus dem All an? Wie das «Wall Street Journal» berichtet, soll SpaceX-Chef Elon Musk, dessen Unternehmen die Satelliten betreibt, selbst entschieden haben, die Verbindungen einzuschränken. Ähnlich hatte bereits der britische «Telegraph» berichtet, der sich auf Quellen im Weissen Haus beruft. Die Zeitung schrieb, dass Musk Trump die Drosselung aber lediglich vorgeschlagen habe.
Zur Story