International
Gesellschaft & Politik

Dildo-Attacke auf einen neuseeländischen Minister

Das ist nur ein fliegender Dildo, der gleich im Gesicht eines neuseeländischen Ministers landet

05.02.2016, 10:5405.02.2016, 13:06

Wenn eine furiose Aktivistin auf das Objekt ihres Hasses trifft, kann so manches passieren. Aber ein fliegender Dildo ist schon eher eine Seltenheit. In Waitangi, Neuseeland, wurde der Wirtschaftsminister Steven Joyce mit einem solchen Freudenspielzeug beworfen, während er eine Medienkonferenz abhielt. Wofür? Fürs «Vergewaltigen der Selbstbestimmung», wie die Demonstrantin verlauten liess.

«Das ist fürs Vergewaltigen unserer Souveränität!»
Wütende Aktivistin

Die Dildo-Attacke stand im Zusammenhang mit der kürzlich unterzeichneten Transpazifischen Partnerschaft, ein Handelsabkommen zwischen zwölf Ländern. 

Eigentlich hätte der Premierminister John Key an der Stelle des Ministers stehen sollen. Dieser hat seine Reise nach Waitangi jedoch abgesagt, weil er befürchtete, man würde ihn dort nicht frei reden lassen.

Oder hatte er etwa Angst vor dem fliegenden Plastikpenis?

(rof)

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