International
Gesundheit

Mpox: Schweden meldet ersten Fall von neuer Variante

Neue Mpox-Variante: Schweden meldet ersten Fall ausserhalb Afrikas

In Schweden wurde ein erster Fall der neuen Mpox-Variante bestätigt. Die WHO hat angesichts der Ausbreitung bereits einen globalen Gesundheitsnotstand verkündet.
15.08.2024, 18:3315.08.2024, 18:33
Ein Artikel von
t-online

In Schweden gibt es nach dortigen Regierungsangaben den ersten bestätigten Mpox-Fall der neuen Variante Klade I ausserhalb des afrikanischen Kontinents. Der Fall wurde demnach in der Region Stockholm festgestellt, wie der schwedische Sozialminister Jakob Forssmed am Donnerstag auf einer Pressekonferenz mitteilte.

«Das ist natürlich etwas, das wir ernst nehmen», sagte Forssmed. Die infizierte Person habe sich zuvor in Afrika aufgehalten.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte wegen mehrerer Mpox-Ausbrüche in Afrika und der neuen womöglich gefährlichen Variante die höchste Alarmstufe ausgerufen. Nach Beobachtung von Experten dürfte die Klade I ansteckender sein als bisherige Varianten und eine schwerere Infektion auslösen.

Olivia Wigzell von der schwedischen Volksgesundheitsbehörde zufolge besteht keine Gefahr, dass der Fall Auswirkungen auf die breite Bevölkerung hat. «Der Fall selbst erfordert unserer Einschätzung nach derzeit keine weiteren Infektionsschutzmassnahmen, wir verfolgen die Entwicklung aber natürlich aufmerksam», sagte Wigzell bei der Pressekonferenz mit dem Sozialminister.

Mpox hiessen früher Affenpocken, weil sie zufällig erstmals bei Affen nachgewiesen worden waren. Das Virus ist mit dem klassischen Pockenvirus verwandt. Es löst vor allem Hautausschlag aus, aber auch Fieber und Muskelschmerzen. Es gibt zwei Impfstoffe, aber bei weitem nicht genügend Dosen in Afrika.

Infektionen der Klade I wurden zuvor nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) zuvor ausschliesslich in Zentralafrika beobachtet, darunter insbesondere in der Demokratischen Republik Kongo (DRC).

(rbu/sda/dpa/t-online)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Schwere Vorwürfe gegen Herzogin Meghans Vater: Das Wichtigste in 6 Punkten
Im Skandal um Missbrauchsvorwürfe gegen den Vater von Herzogin Meghan (45) kommen immer mehr Details ans Licht. Britischen Medien zufolge soll die Herzogin in einem Brief den Kontakt zu Thomas Markle im vergangenen Jahr abgebrochen haben. Als Grund habe sie die Vorwürfe gegen den 82-Jährigen angegeben.
Zur Story