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A six-meter high cartoon baby blimp of U.S. President Donald Trump hovers next to the statue of former British Prime Minister Winston Churchill, as it is flown as a protest against his visit, in Parliament Square in London, England, Friday, July 13, 2018. (AP Photo/Tim Ireland)

Bild: AP/AP

Aktivisten in London lassen Trump-Baby abheben 



Donald Trump als Riesenbaby – den Vergleich zieht man ja gerne mal. Deshalb hatten einige Aktivisten eine doch sehr brittische Idee: Wenn der US-amerikanische Präsident am 13. Juli London besucht, werden sie einen 6-Meter-hohen, aufblasbaren Baby-Trump in die Lüfte steigen lassen.

Video: watson

Der ursprüngliche Plan, das Ballonbaby nur in die Luft steigen zu lassen, ist inzwischen grösser geworden: Dank zahlreicher Spenden kann das Trump-Baby nur auf Weltreise gehen. Die Aktivisten schrieben:

«Ihr alle seid so krass grosszügig gewesen zum #TrumpBaby-Pprojekt, dass wir jetzt viel mehr Kohle auf der Bank haben, als wir wahrscheinlich während dem zweitägigen Besuch von klein Donald in Grossbritannien ausgeben können. Nach langen Diskussionen, was am ehesten im Geiste des Projekts wäre, für das die Leute gespendet haben, haben wir uns entschieden, dass das Beste, was wir tun können ist, #TrumpBaby raus zu schicken und klein Donald bei seinem Zerstörungs-Derby um die Welt zu folgen. Wo auch immer diese orange Sex-Pest hingeht, wird #TrumpBaby nicht weit sein (...). Wenn ihr in der unglücklichen Lage seid, irgendwo zu leben, wo man einen Besuch von klein Donald erwartet, kontaktiert uns bitte über trumpbabyuk@gmail.com mit dem Betreff ‹World Tour›.»

Die Weltreise könne aber erst nach Trumps Besuch in Grossbritannien beginnen, schreiben die Aktivisten weiter. Dort ist soweit alles organisiert. Der Londoner Bürgermeister Sadiq Khan hatte laut britischen Medienberichten die Erlaubnis erteilt, dass der Ballon während des Besuchs zwischen 9:30 Uhr und 11:30 Uhr und nicht höher als 30 Meter fliegen dürfe. Zuvor hatte er sich noch gegen das Projekt ausgesprochen.

In seinen Händen hält Baby-Trump sein Handy und trägt nichts ausser einer Windel und blond gekräuseltem Haar auf der Brust. Um die Kosten zu decken, ihn mit Helium füllen zu können, starteten die Aktivisten eigens ein Crowdfunding.

Dieses Video drehte der Guardian mit den Aktivisten:

abspielen

Video: YouTube/Guardian News

Das Projekt hat weit mehr Geld eingenommen als die ursprünglich geplanten 800 Pfund. Mit den nun knapp 17'000 Pfund erklärten sich die Aktivisten bereit, mit Baby-Trump nach seinem Einsatz in London auf Welttournee zu gehen.

Wer ihn über seiner Stadt sehen will, kann sich jetzt bei den Aktivisten melden. (watson.de)

Mehr zu Trumps Besuch in London:

Whiskey und Harley werden Opfer von Trumps Handelskrieg

Video: srf

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