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ChatGPT: CEO Sam Altman sagt KI brauche Regulierung

OpenAI-Chef Sam Altman: KI braucht dringend Regulierung

Seit langem wird vor Gefahren einer möglichen Super-KI gewarnt. Auch ChatGPT-CEO Sam Altman sieht diese und bringt den Vorschlag einer internationalen Überwachung wieder ins Spiel.
19.02.2026, 15:5519.02.2026, 15:55
Ein Artikel von
t-online

Vor dem Hintergrund von Warnungen vor einer sogenannten Super-KI, die für die Menschheit zur Gefahr werden könnte, hat OpenAI-Chef Sam Altman erneut die Bildung einer weltweiten Aufsichtsbehörde nach dem Vorbild der Atomenergiebehörde (IAEA) angeregt. Es sei offensichtlich, dass man dringend Regeln und Sicherheitsmassnahmen brauche, sagte er beim KI-Gipfel in Neu-Delhi. Das bekannteste Produkt von OpenAI ist die KI ChatGPT.

OpenAI’s CEO Sam Altman speaks at the AI Summit in New Delhi, India, Thursday, Feb. 19, 2026. (AP Photo)
Sam Altman
ChatGPT-Chef Sam Altman spricht auf dem AI Summit in Neu-Delhi.Bild: keystone

In den vergangenen Monaten waren Warnungen vor einer möglicherweise zerstörerischen Kraft von KI wieder lauter geworden, sollte die Technologie sich in immer schnelleren Schritten auch durch ihre eigene Einbindung in die Programmierung verbessern und zu einer Art Superintelligenz werden.

Nur noch ein paar Jahre bis zur Super-KI?

Man sei vielleicht nur ein paar Jahre von frühen Versionen einer solchen Intelligenz entfernt, sagte Altman. «Wenn wir mit unserer Einschätzung richtig liegen, könnte Ende 2028 ein grösserer Teil der intellektuellen Kapazität der Welt innerhalb von Rechenzentren liegen als ausserhalb.» Dies solle ernsthaft in den Blick genommen werden. Er machte deutlich, dass KI den Arbeitsmarkt grundlegend verändern werde.

Altman wies auf weitere Gefahren und Ungewissheiten hin: eine mögliche Super-KI in den Händen von Diktatoren, ein Missbrauch als Biowaffe mit der Schaffung ganz neuer Krankheitserreger oder neue Arten von Kriegen. Es müsse eine gesamtgesellschaftliche Debatte geben, «bevor wir alle überrascht werden».

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