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Greenpeace: Fünf grössere Ölteppiche in Strasse von Hormus

Greenpeace: Fünf grössere Ölteppiche in Strasse von Hormus

15.09.2026, 09:2215.09.2026, 09:22

In der Strasse von Hormus zeigen aktuelle Satellitenbilder nach Einschätzung der Umweltschutzorganisation Greenpeace mittlerweile fünf grössere Ölteppiche. Die Verschmutzung habe unter anderem die iranische Küste in der Nähe von Schutzgebieten um die Insel Gheshm erreicht, hiess es in einer Mitteilung. An der Insel liegen unter anderem grosse Mangrovenwälder.

A motorboat travels past commercial vessels anchored amid haze in the Strait of Hormuz off Bandar Abbas, Iran, Monday, Sept. 7, 2026. (AP Photo/Vahid Salemi)
APTOPIX Iran War Strait of Hormuz
In der Strasse von Hormus gibt es laut Greenpeace fünf Ölteppiche.Bild: keystone

Auch an der omanischen Südseite der Strasse von Hormus sei einer der Ölteppiche sichtbar, hiess es weiter. Die zerklüftete Küste dort gilt als wichtiges Vogelrastgebiet.

Weitere Ölteppiche in der Region könnten vom Tanker «Riesco» stammen. «Dies könnte darauf hindeuten, dass das Schiff gesunken ist und weiterhin Öl austritt», schreibt Greenpeace unter Verweis auf ein lediglich mögliches Szenario. Das US-Militär hatte die «Riesco» und weitere Tanker, die mit dem Iran in Verbindung gebracht werden, nach eigenen Angaben angegriffen. Auch der Iran hatte mehrfach Schiffe in der Region attackiert. Die Verschmutzungen mit konkreten Schiffsangriffen in der Region zu verbinden, ist häufig auch aufgrund eingeschränkter Transponderdaten schwer.

Greenpeace: Weiterer Ölteppich an Omans Küste vergrössert sich

Zudem breitet sich nach Greenpeace-Angaben ein weiterer Ölteppich an der Südküste Omans aus. Dort war der Tanker «Caroline Bezengi» auf Grund gelaufen, der Russlands sogenannter Schattenflotte zugerechnet wird und unter EU-Sanktionen steht.

«Am 11. September wurde die sichtbare Fläche auf rund 400 Quadratkilometer geschätzt, am 12. September auf etwa 600 Quadratkilometer», schrieben die Umweltschützer unter Berufung auf eine vorläufige Schätzung. Die Ursache für die Vergrösserung sei bislang unklar, möglich seien unter anderem weitere Schäden am Schiff sowie veränderte Wetter- und Meeresbedingungen. (hkl/sda/dpa)

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