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Greta Thunberg an Bord – Aktivisten wollen nach Gaza segeln

epa12149124 Swedish climate activist Greta Thunberg (C) speaks during a press conference together with the crew of the Madleen, the sailing ship of the NGO Freedom Flotilla, before departing from the  ...
Greta Thunberg bei einer Pressekonferenz am 1. Juni.Bild: keystone

Greta Thunberg an Bord – Aktivisten wollen nach Gaza segeln

02.06.2025, 09:4402.06.2025, 09:44

Mit einem Segelschiff wollen Aktivisten Hilfsgüter in den Gazastreifen bringen – an Bord ist auch die schwedische Aktivistin Greta Thunberg. Das Schiff «Madleen» habe in der sizilianischen Stadt Catania abgelegt, bestätigte eine Sprecherin des Bündnisses Freedom Flotilla Coalition. An Bord befinden sich demnach zwölf Aktivisten aus verschiedenen Ländern.

Die Aktivisten hatten angekündigt, mit dem Schiff Israels «illegale Belagerung» des Küstenstreifens durchbrechen und «humanitäre Hilfe, Hoffnung und Solidarität nach Gaza» bringen zu wollen. An Bord sollen Babynahrung sowie medizinische Güter sein. Mit ihrer Aktion will die Gruppe nach eigenen Angaben internationale Aufmerksamkeit auf die humanitäre Lage vor Ort lenken.

Schon vor einem Monat hatten Aktivisten auf die Lage im Gazastreifen aufmerksam machen wollen. Damals war auf einem der von ihnen genutzten Schiffe nahe der Mittelmeerinsel Malta ein Feuer ausgebrochen. Aktivisten sprachen von einem Drohnenangriff, die maltesische Regierung dagegen nicht.

Climate activist Greta Thunberg stands near a Palestinian flag after boarding the Madleen boat and before setting sail for Gaza along with activists of the Freedom Flotilla Coalition, departing from t ...
Greta Thunberg ist auf dem Weg nach Gaza.Bild: keystone

Thunberg wollte schon vorher mitsegeln

Thunberg wollte auch damals schon mit Mitstreitern an Bord gehen. Die 22-Jährige ist mit ihrem entschiedenen Kampf für mehr Klimaschutz bekanntgeworden, setzt sich seit längerem aber vor allem für die Palästinenser ein. Dabei kritisiert sie Israels Vorgehen im Gaza-Krieg immer wieder scharf.

Eine fast dreimonatige Blockade der Lieferungen von Nahrungsmitteln, Medikamenten und anderen lebenswichtigen Gütern in den Gazastreifen hatte Israel zuletzt etwas gelockert. Israel will nach eigenen Angaben die islamistische Hamas unter Druck setzen, damit sie die Geiseln freilässt. (rbu/sda/dpa)

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