International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Südkorea: Nordkorea feuert Geschosse ins Japanische Meer



Nordkorea hat nach südkoreanischen Angaben erneut Geschosse in das Japanische Meer abgefeuert. Bisher seien diese aber nicht identifiziert worden, berichtete die Nachrichtenagentur Yonhap am Dienstagmorgen (Ortszeit) unter Berufung auf das südkoreanische Militär.

Zwei Geschosse seien ins Japanische Meer abgefeuert worden, teilte der südkoreanische Generalstab am Dienstag mit. Die Geschosse, bei denen es sich ersten Einschätzungen zufolge um Kurzstreckenraketen gehandelt habe, seien am frühen Morgen von der Ostküste gestartet worden. Sie hätten eine maximale Höhe von 37 Kilometern erreicht und seien 450 Kilometer weit geflogen.

Yonhap berichtete unter Berufung auf die nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA weiter, Pjöngjang protestiere damit gegen die gemeinsamen Manöver Südkoreas und der USA, das am Montag gestartet worden war.

Hoher Preis für «Fehler»

Das nordkoreanische Militär hatte am Donnerstag nach südkoreanischen Angaben bereits zwei Kurzstreckenraketen in Richtung offenes Meer abgefeuert und diese als Reaktion auf Militärübungen Südkoreas gerechtfertigt. Beide Raketen stürzten den Angaben zufolge ins Japanische Meer (koreanisch: Ostmeer).

Die Führung in Pjöngjang äusserte sich nicht direkt zu den erneuten Tests. Sie verurteilte am Dienstag aber das am Montag begonnene Militärmanöver von Washington und Seoul scharf. Es handle sich um eine «eklatante Verletzung» von Vereinbarungen von Nordkorea mit den USA und mit Südkorea, zitierte die staatliche Nachrichtenagentur KCNA einen Sprecher des nordkoreanischen Aussenministeriums.

Südkorea und den USA fehle der «politische Wille» zu einer Verbesserung der Beziehungen zu Nordkorea. Der Sprecher warnte, sollten Washington und Seoul die nordkoreanischen Warnungen weiterhin nicht beachten, müssten sie einen «hohen Preis» dafür zahlen. Solche Manöver nötigten Nordkorea dazu, die eigene Waffenentwicklung voranzutreiben.

Die US-Regierung erklärte am Montagabend (Ortszeit) lediglich, sie beobachte die Situation genau.

Stockende Gespräche

Es ist somit das vierte Mal in weniger als zwei Wochen, dass Nordkorea Raketen startet. Uno-Resolutionen verbieten Nordkorea - das mehrfach Atombomben getestet hat - eigentlich die Starts von ballistischen Raketen kurzer, mittlerer und langer Reichweite. Solche Raketen sind in aller Regel Boden-Boden-Raketen, die einen konventionellen, chemischen, biologischen oder atomaren Sprengkopf befördern können.

Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un und US-Präsident Donald Trump hatten Ende Juni bei einem kurzen Treffen im Grenzort Panmunjom auf der koreanischen Halbinsel Arbeitsgespräche zur atomaren Abrüstung in der Region vereinbart. Nach ihrem gescheiterten Gipfeltreffen im Februar in Vietnam weckte das Treffen neue Hoffnung auf Fortschritte in den festgefahrenen Verhandlungen über das Atomprogramm Nordkoreas. (sda/dpa/afp/reu)

Das könnte dich auch interessieren:

AfD-Politikerin Alice Weidel ist heimlich wieder in die Schweiz gezogen

Link zum Artikel

Mein Horror-Erlebnis im Militär – und was ich daraus lernte

Link zum Artikel

2 mal 3 macht 4! – Das wurde aus den Darstellern von «Pippi Langstrumpf»

Link zum Artikel

Greta Thunberg wollte Panik säen, erntet nun aber Wut

Link zum Artikel

Pasta mit Tomatensauce? OK, wir müssen kurz reden.

Link zum Artikel

«Es war die Hölle» – dieser Schweizer war am ersten Woodstock dabei

Link zum Artikel

Oppos Reno 5G ist ein spektakuläres Smartphone – das seiner Zeit voraus ist

Link zum Artikel

MEI, Minarett und Güsel: Das musst du zum Polit-Röstigraben wissen

Link zum Artikel

Ich hab die 3 neuen Huawei-Handys 2 Monate im Alltag getestet – es gab einen klaren Sieger

Link zum Artikel

Keine Hoffnung auf Überlebende nach Unwetter im Wallis ++ Gesperrte Pässe in Graubünden

Link zum Artikel

Immer wieder Djokovic – oder Federers Kampf gegen die Dämonen der Vergangenheit

Link zum Artikel

QDH: Huber ist in den Ferien. Wir haben ihn vorher noch ein bisschen gequält

Link zum Artikel

YB-Fan lehnt sich im Extrazug aus dem Fenster – und wird von Schild getroffen

Link zum Artikel

10 Tweets, die zeigen, dass in Grönland gerade etwas komplett schief läuft

Link zum Artikel

Wahlvorschau: Die Zentralschweiz ist diesmal nicht nur für Rot-Grün ein hartes Pflaster

Link zum Artikel

Sogar Taschenrechner verwirrt: Dieses Mathe-Rätsel macht gerade alle verrückt

Link zum Artikel

Die bizarre Geschichte der Skinwalker-Ranch, Teil 4: Die Zweifel des Insiders

Link zum Artikel

Uli, der Unsportliche – warum GC-Trainer Forte in Aarau unten durch ist

Link zum Artikel

Die Bloggerin, die 22 Holocaust-Opfer erfand, ist tot, ihre Fantasie war grenzenlos

Link zum Artikel

Google enthüllt sechs Sicherheitslücken in iOS – das solltest du wissen

Link zum Artikel

Der neue Tarantino? Ist Mist. Aber vielleicht seht ihr das ganz anders

Link zum Artikel

Wohin ist denn eigentlich die Hitzewelle verschwunden? Nun, die Antwort ist beunruhigend

Link zum Artikel

Gewalt und Krankheiten – die Bewohner der ersten Steinzeit-Stadt lebten gefährlich

Link zum Artikel

Ab heute lebt die Welt auf Ökopump – und diese Länder sind die grössten Umweltsünder

Link zum Artikel

ARD-Moderatorin lästert über «Fortnite»-Spieler und erntet Shitstorm – nun wehrt sie sich

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Zu brutale Satire: Universal sagt Start von umstrittenem Film «The Hunt» ab

Das Filmstudio Universal hat nach den jüngsten Schusswaffenangriffen mit zahlreichen Toten in den USA den Kinostart von «The Hunt» , einer extrem brutalen Sozialsatire, abgesagt. «Wir verstehen, dass jetzt nicht die richtige Zeit ist, um diesen Film herauszubringen.»

Dies erklärte Universal Pictures am Samstag (Ortszeit). Dem Entscheid, den Kinostart für unbestimmte Zeit abzusagen, seien sorgfältige Überlegungen vorangegangen, hiess es weiter.

Der Film mit Oscar-Preisträgerin Hilary Swank in …

Artikel lesen
Link zum Artikel