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Justiz

16-Jähriger unter Verdacht: Teenager bei Schulfest in Dänemark erstochen

16-Jähriger unter Verdacht: Teenager bei Schulparty in Dänemark erstochen

Ein 16-Jähriger befindet sich nach dem gewaltsamen Tod eines gleichaltrigen Schülers in der dänischen Stadt Roskilde in Untersuchungshaft.
15.08.2026, 17:1415.08.2026, 17:14

Der Teenager wird verdächtigt, das gleichaltrige Opfer am Rande einer Feier von Schülern erstochen zu haben, wie der dänische Rundfunk DR und die Nachrichtenagentur Ritzau unter Berufung auf Polizeiangaben berichten. Roskilde liegt westlich der dänischen Hauptstadt Kopenhagen.

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Die dänische Polizei hat einen 16-Jährigen festgenommen. (Symbolbild)Bild: keystone

Die Tat ereignete sich demnach am Freitag in der Nähe eines Parks, in dem die Feier stattgefunden haben soll. Dort versammelten sich laut Ritzau zahlreiche Jugendliche, um den Beginn des neuen Schuljahres zu feiern. Ein sogenanntes «Puttefest» gehört in Dänemark teils zum Schulstart. Dabei kommen neue Gymnasiasten zu grösseren Feiern zusammen. Die Feiern werden teilweise unter anderem wegen des oft hohen Alkoholkonsums kritisiert.

Der 16-Jährige erlitt den Angaben nach mehrere Stichverletzungen und starb im Krankenhaus. Warum es zu dem Vorfall kam, ist noch unklar. Die Polizei geht jedoch laut Ritzau davon aus, dass der Tat ein Konflikt voranging. Hinweise auf Verbindungen zum kriminellen Milieu gebe es derzeit nicht. Der 16-Jährige befindet sich nach einer Anhörung vor Gericht in einer Strafeinrichtung für Jugendliche. Medienberichten zufolge bestreitet er die Vorwürfe.

Nach Angaben der Nachrichtenagentur Ritzau kam es am Samstag im Zuge der Anhörung vor Gericht zu kleineren Tumulten. Jugendliche versammelten sich demnach im Gerichtssaal und vor dem Gebäude und lieferten sich unter anderem Wortgefechte mit der Polizei. (sda/dpa)

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