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Justiz

Rückschlag für Høiby: Norweger bleibt in U-Haft

FILE - Norway's Marius Borg Hoiby and Crown Princess Mette-Marit in Oslo, June 16, 2022. (Lise Aserud/NTB Scanpix via AP, File)
Norway Royals
Der Norweger Marius Borg Hoiby und Kronprinzessin Mette-Marit in Oslo.Bild: keystone

Rückschlag für Høiby: Norweger bleibt in U-Haft

04.11.2026, 16:1404.11.2026, 16:14

Marius Borg Høiby, der älteste Sohn von Norwegens Königin Mette-Marit, bleibt in Untersuchungshaft. Das hat ein Berufungsgericht der norwegischen Nachrichtenagentur NTB zufolge entschieden.

Zuvor hatte ein Gericht in erster Instanz am Montag beschlossen, die Untersuchungshaft nicht zu verlängern, die Høiby seit dem Sommer mit elektronischer Fussfessel zu Hause absitzt. Die Anklage hatte gegen die Entscheidung aber Berufung eingelegt.

«Wir hätten uns ein anderes Ergebnis gewünscht, nehmen aber die Entscheidung des Berufungsgerichts zur Kenntnis», teilten die Verteidiger des 29-Jährigen mit. «Wir werden nun die Begründung des Gerichts gründlich prüfen und das weitere Vorgehen mit Høiby besprechen.»

Urteil zu vier Jahren Haft noch nicht rechtskräftig

Mette-Marits Sohn sitzt seit Februar in Untersuchungshaft, bislang wurde diese regelmässig um jeweils vier Wochen verlängert. Der Hausarrest sei für Høiby momentan «unerträglich», hatte einer seiner Verteidiger am Montag gesagt.

Der Norweger war im Sommer wegen zahlreicher Straftaten, darunter zwei Vergewaltigungen nach norwegischem Recht, zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Er hat das Urteil angefochten, ein Berufungsprozess soll im kommenden Februar starten. Neu aufgerollt werden dabei die Vorwürfe der Vergewaltigungen sowie der häuslichen Gewalt gegen eine Ex-Freundin. (sda/dpa)

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