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Hipp-Babynahrung vergiftet: U-Haft für Verdächtigen verlängert

Gift in Babynahrung: U-Haft für Verdächtigen verlängert

14.09.2026, 16:5714.09.2026, 16:57

In Österreich ist die Untersuchungshaft für den Verdächtigen im Fall um vergiftete Babykost der Firma Hipp bis zum 2. November ausgedehnt worden.

Der Mann stehe weiterhin wegen Erpressung, schwerer Körperverletzung und Urkundenfälschung unter dringendem Tatverdacht, hiess es vom Landesgericht im österreichischen Eisenstadt.

Es bestehe nach wie vor Flucht- und Tatbegehungsgefahr, erklärte das Gericht. Zuvor hatte die österreichische Nachrichtenagentur APA von der Verlängerung der U-Haft berichtet.

Der Verdächtige war Anfang Mai festgenommen worden. Er sitzt in Eisenstadt in Haft. Der Ex-Mitarbeiter der Firma Hipp aus Pfaffenhofen im deutschen Bundesland Bayern wird verdächtigt, Gläschen mit Gift versetzt und in Supermärkten platziert zu haben, um damit den Babykost-Hersteller zu erpressen.

Ex-Mitarbeiter bestreitet Gift-Erpressung

Sein Anwalt hat diese Vorwürfe bislang zurückgewiesen. Der Verdächtige habe bislang nur gestanden, Gehaltsunterlagen für einen Bankkredit gefälscht zu haben, berichtete die APA.

Insgesamt waren fünf Gläschen in Geschäften in der Nähe von Eisenstadt sowie in der Slowakei und Tschechien aufgetaucht. Das deutsche Sortiment von Hipp war nicht betroffen.

In dem Glas aus Eisenstadt wurde eine nicht tödliche Dosis Gift festgestellt, die jedoch bei kleinen Kindern zu leichten Blutungen hätte führen können. Am Wohnort des Verdächtigen wurde Rattengift sichergestellt, das laut Staatsanwaltschaft mit dem aus Eisenstadt vergleichbar ist, wie die APA berichtete. (sda/dpa)

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