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Seit 2. Amtszeit von Trump: Viele Kanadier meiden Reisen in die USA

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Die Beziehungen zwischen Kanada und den USA haben sich seit dem Amtsantritt Trumps deutlich verschlechtert.Bild: www.imago-images.de

Viele Kanadier haben keine Lust mehr auf die USA

Viele Kanadier meiden seit dem zweiten Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump laut kanadischen Behörden Reisen in die benachbarten USA.
27.07.2026, 03:4627.07.2026, 06:59

Die Vereinigten Staaten seien lange Zeit Kanadas wichtigstes internationales Reiseziel gewesen, «nach dem Regierungswechsel in den USA Anfang 2025 und der Einführung der »America First«-Politik änderten sich die Reisepläne der Kanadier jedoch abrupt», hiess es von Kanadas Statistikbehörde. Im Jahr 2025 reisten 7,1 Millionen Menschen weniger in die USA als 2024. Das sei ein Rückgang um 23,5 Prozent.

Gleichzeitig seien Reisen im Inland und in andere Länder in vergleichbarem Masse angestiegen. Daten aus diesem Jahr legten nahe, dass sich dieser Trend verstetige. Die Reiseausgaben für Besuche in den USA sind laut der Behörde 2025 um 3,3 Milliarden auf insgesamt 18,8 Milliarden kanadische Dollar (aktuell knapp 12 Mrd Euro) gesunken.

Das US-Handelsministerium gibt an, dass 2024 rund 20,2 Millionen internationale Besucher aus Kanada in die USA gereist seien. 2025 seien es 16 Millionen gewesen. Die Zahlen sind nur eingeschränkt vergleichbar, da beide Behörden unterschiedliche statistische Konzepte verwenden. Mit Blick auf deutsche Touristen fiel die Zahl von rund 2 Millionen im Jahr 2024 auf rund 1,8 Millionen.

Die Beziehungen zwischen Kanada und den USA haben sich seit dem Amtsantritt Trumps deutlich verschlechtert. Auslöser sind unter anderem neue Zölle, wiederholte Drohungen des US-Präsidenten gegen Kanada sowie seine mehrfach geäusserte Idee, das Nachbarland zum 51. Bundesstaat der USA zu machen. Als Reaktion auf US-Zölle entfernten viele kanadische Provinzen etwa amerikanischen Alkohol aus den Regalen und riefen Verbraucher zum Kauf heimischer Produkte auf. (sda/dpa)

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55 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Haarspalter
27.07.2026 06:37registriert Oktober 2020
Die Kanadische Regierung hat ein Budget von 1 Milliarde $ gesprochen, um Topwissenschaftler an US-Lehrstätten, welche genug von der Administration Trump haben, für Kanadische Lehrstätten zu rekrutieren - also abzuwerben.

Und die US-Professoren wandern effektiv nach Kanada ab - darunter absolute Topshots auf ihrem Gebiet.
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majortom79
27.07.2026 07:11registriert August 2014
Nach Trumpistan bringen mich aktuell keine zehn Pferde. 😝
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Mulumbi
27.07.2026 06:55registriert April 2024
Logisch und konsequent!
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