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Klima

Studie: Luftverschmutzung tötet jährlich 5,5 Millionen Menschen

Studie: Luftverschmutzung tötet jährlich 5,5 Millionen Menschen

12.02.2016, 22:0213.02.2016, 11:36

Mehr als 5,5 Millionen Menschen weltweit sterben jedes Jahr an den Folgen von Luftverschmutzung. Mehr als die Hälfte der Todesfälle ereignet sich in Indien und China, wie Forscher bei einer Wissenschaftskonferenz in Washington mitteilten.

Ohne strengere Umweltregeln werde die Zahl der Toten durch Schadstoffe in der Luft in den kommenden Jahren weiter ansteigen. «Luftverschmutzung ist der viertgrösste Risikofaktor für einen frühen Tod», sagte Professor Michael Brauer von der University of British Columbia im kanadischen Vancouver am Freitag.

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Umwelt

Nur hoher Blutdruck, schlechte Ernährung und Rauchen gelten als gefährlicher. «Die Verringerung der Luftverschmutzung ist ein wirksamer Weg, um die Gesundheit einer Bevölkerung zu verbessern», sagte Brauer.

Den Angaben zufolge starben alleine in China im Jahr 2013 rund 1,6 Millionen Menschen durch Luftverschmutzung. In Indien seien im gleichen Jahr 1,4 Millionen Todesfälle verzeichnet worden.

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Beide Schwellenländer durchlaufen einen rapiden Industrialisierungsprozess. China setzt bei der Energieerzeugung stark auf Kohle. In Indien ist den Forschern zufolge neben Kohle vor allem die Verbrennung von Holz, Mist und Biomasse für die schlechte Luft verantwortlich.

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(sda/afp)

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