International
Lateinamerika

7 Jahre Haft für 15-Jährigen nach Attentat auf kolumbianischen Senator

7 Jahre Haft für 15-Jährigen nach Attentat auf kolumbianischen Senator Uribe

Nach dem tödlichen Attentat auf den kolumbianischen Präsidentschaftskandidaten Miguel Uribe ist der 15-jährige Schütze zu sieben Jahren in einer Jugendstrafanstalt verurteilt worden.
28.08.2025, 06:2628.08.2025, 06:26
CORRECTS TARAZONA'S MIDDLE NAME - Maria Claudia Tarazona, wife of presidential hopeful and opposition Sen. Miguel Uribe, who died from wounds suffered when he was shot at a political rally, walks ...
Miguel Uribe erlag seinen Verletzungen nach dem Attentat.Bild: keystone

Das teilte die Staatsanwaltschaft am Mittwoch (Ortszeit) mit. Der Teenager hatte den konservativen Senator und Oppositionspolitiker im Juni zweimal in den Kopf und einmal ins Knie geschossen, bevor dessen Leibwächter ihn überwältigen konnten.

Der Schütze werde nach Vollendung seines 18. Lebensjahres nicht in ein Gefängnis für Erwachsene verlegt werden, teilte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft der Nachrichtenagentur AFP mit.

Das Attentat ereignete sich im Juni bei einem Wahlkampfauftritt in der Hauptstadt Bogotá. Uribe verbrachte danach zwei Monate auf einer Intensivstation und wurde mehrfach operiert. Am 11. August erlag er seinen Verletzungen.

Sechs Menschen, darunter fünf Erwachsene und der 15-jährige Schütze, wurden im Zusammenhang mit dem Attentat festgenommen.

Der kolumbianische Geheimdienst macht die Segunda Marquetalia, eine Splittergruppe der ehemaligen Farc-Guerilla, für die Ermordung Uribes verantwortlich. Uribe war ein entschiedener Gegner der Guerillagruppen und mächtigen Drogenkartelle in Kolumbien. (sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
2 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2
Trumps Wunsch im Anschlagsfall: Feind in Schutt und Asche legen
Im Falle eines Anschlags auf ihn hat US-Präsident Donald Trump nach eigenen Angaben Instruktionen für seine Mitarbeiter und sein Kabinett hinterlassen. «Ich habe Anweisungen hinterlassen – sollte irgendetwas passieren, sollen sie buchstäblich in einem Ausmass bombardiert werden, wie sie es noch nie zuvor erlebt haben», zitierte ihn das Boulevardblatt «New York Post» unter Berufung auf ein Gespräch mit dem Republikaner am Freitag. Trump nannte dabei keinen Namen, die «New York Post» setzte seine Aussagen in den Kontext mit dem Iran.
Zur Story