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Präsidentschaftswahlen in Argentinien haben begonnen

epa07953360 A voter checks the election roll upon her arrival at a polling station in Buenos Aires, Argentina, 27 October 2019. About 33.8 millions Argentinian voters are called to elect their new Pre ...
Bild: EPA

Gibt es heute einen Linksrutsch in Argentinien? Präsidentschaftswahlen haben begonnen

27.10.2019, 13:4127.10.2019, 13:58

Vor dem Hintergrund einer schweren Wirtschaftskrise hat in Argentinien die Präsidentschaftswahl begonnen. Die Wahllokale für die rund 34 Millionen Wahlberechtigten öffneten am Sonntag um 8.00 Uhr (Ortszeit; 12.00 Uhr MEZ).

Der wirtschaftsliberale Präsident des südamerikanischen Landes, Mauricio Macri, hofft auf eine zweite Amtszeit. Als Favorit gilt jedoch der Oppositionskandidat Alberto Fernández. Die Wahllokale bleiben bis 18.00 Uhr (Ortszeit) geöffnet. Erste Ergebnisse werden rund drei Stunden nach Schliessung der Wahllokale erwartet.

Presidential candidate Alberto Fernandez addresses supporters at the "Frente de Todos" party headquarters after primary elections in Buenos Aires, Argentina, Sunday, Aug. 11, 2019. The &quot ...
Gilt als Favorit: Alberto Fernández.Bild: AP

Umfragen sahen zuletzt Macris Herausforderer Fernández vorn. Der Mitte-Links-Kandidat aus dem peronistischen Lager tritt gemeinsam mit der früheren Staatschefin Cristina Kirchner an, die Vize-Präsidentin werden will. Bei der Vorwahl zur Präsidentschaftswahl im August hatte Fernández einen Vorsprung von mehr als 15 Prozentpunkten vor Macri.

Sieger bei der Präsidentschaftswahl wird, wer in der Wahlrunde am Sonntag mehr als 45 Prozent der Stimmen auf sich vereinen kann oder mindestens 40 Prozent der Stimmen sowie einen Abstand von zehn Prozentpunkten zum Zweitplatzierten erzielt. Sollte kein Kandidat eine solch klare Mehrheit bekommen, findet am 24. November eine zweite Wahlrunde statt.

Die Argentinier wählen am Sonntag neben dem neuen Präsidenten und Vize-Präsidenten auch die Hälfte der Parlamentarier im Abgeordnetenhaus und ein Drittel der Senatoren neu. Abgestimmt wird zudem über den neuen Gouverneur der Provinz Buenos Aires und den Bürgermeister der Hauptstadt. (sar/sda/afp)

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