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Mehr als zwei Millionen Wildtiere bei Bränden in Bolivien gestorben



Marines are silhouetted against a raging fire in the Chiquitania Forest in Santa Rosa de Tucabaca, on the outskirts of Robore, Bolivia, Wednesday, Aug. 28, 2019. While some of the fires are burning in Bolivia's share of the Amazon, the largest blazes were in the Chiquitanía region of southeastern Bolivia. It's zone of dry forest, farmland and open prairies that has seen an expansion of farming and ranching in recent years. (AP Photo/Juan Karita)

«Der Wald ist total verkohlt» Bild: AP

Durch Wald- und Buschbrände sind in Bolivien Schätzungen zufolge bereits mehr als zwei Millionen Wildtiere umgekommen. Betroffen seien unter anderem Jaguare, Pumas, Lamas und Ozelots, sagte Professorin Sandra Quiroga von der Universität Santa Cruz am Mittwoch (Ortszeit).

Aber auch kleinere Tiere wie Ameisenbären, Dachse, Eidechsen, Tapire und Nagetiere seien in den Flammen in der Savannenregion Chiquitania im Osten des Landes gestorben. «Wir haben mit Biologen in Chiquitania gesprochen und wir schätzen aufgrund ihrer Aussagen, dass mehr als 2.3 Millionen Tiere in verschiedenen Schutzgebieten gestorben sind», sagte Quiroga.

Brände im Amazonas-Gebiet

In örtlichen Medien waren Bilder verkohlter Tierkadaver in den schwelenden Wäldern zu sehen und Vögel, die vor den Flammen flohen. Zudem zerstörten die Brände den mehr als 100 Hektar grossen Urwald im Tucavaca-Reservat in der östlichen Region Santa Cruz vollständig. «Der Wald ist total verkohlt und der Schaden ist unumkehrbar», sagte Quiroga.

Durch Wald- und Buschbrände sind in Bolivien seit August nach Angaben von Umweltschützern bereits mehr als vier Millionen Hektar Wald- und Grasland verbrannt. Aktivisten geben der Regierung in La Paz die Schuld an den Waldbränden.

Per Gesetz hatte die Regierung das Abbrennen von Wald- und Weideflächen für landwirtschaftliche Zwecke gefördert. Kürzlich gestattete sie Landwirten, 20 Hektar statt der üblichen fünf Hektar Wald abzubrennen.

Beobachter gehen davon aus, dass dies zu tausenden Waldbränden geführt hat. Die Regierung führt die anhaltenden Brände hingegen auf das trockene Wetter und starken Wind zurück. (aeg/sda/afp)

Zweitgrösster See Boliviens ist ausgetrocknet

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    Alle Leser-Kommentare
  • Gogl Vogl 27.09.2019 13:17
    Highlight Highlight Die "Klimapolitik" bis 2050 ist ein schlechter Witz. International gesehen aber auch in der Schweiz.

    Jeder mit Verstand weiss, dass wir gerade mal noch 10 verka**te Jahre haben, um das Steuer rumzureissen aber egal SUV fahren...

    Ich würde gerne mal Kinder haben aber muss auf welche verzichten, denn die Zukunft die sie erwarten würde, wäre eine brennende, sengende Hölle.

    Ihr sogenannten 68er seid so verdammt stolz auf eure "Errungenschaften" doch genau ihr habt uns Jungen verraten.

    Mögt ihr lange genug leben, um zu mitzuerleben was ihr angerichtet habt.

    Zum kotzen!

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