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Wieder Probleme bei Airbus: Airlines müssen Türverschlüsse überprüfen

epa12556572 ?(FILE) An Airbus A320 Family aircraft is displayed at the mock-up centre of the Airbus aircraft manufacturer, in Blagnac, near Toulouse, southern France, 20 March 2019 (reissued 29 Novemb ...
1924 Airbus-Flugzeuge sind betroffen.Bild: keystone

Wieder Probleme bei Airbus: Airlines müssen Türverschlüsse überprüfen

09.12.2025, 16:0409.12.2025, 16:04

Erneut Ärger mit Airbus-Jets: Nach Problemen mit Bordcomputern und Rumpfplatten müssen Fluggesellschaften in den USA nun Türverschlüsse von vielen Flugzeugen häufiger überprüfen. Grund seien mögliche Risse, erklärte die US-Luftfahrtbehörde FAA in einer Anweisung an Betreiber von fast 2000 Airbus-Jets aus der Modellfamilie A320.

Die Aufseher aktualisierten eine entsprechende Lufttüchtigkeitsanweisung. Darin verlangen sie die Inspektion von Türanschlägen sowie bereits vorgeschriebene Prüfungen an Rumpfteilen.

1924 betroffene Jets

Betroffen sind insgesamt 1924 in den USA registrierte Airbus-Flugzeuge. Türbolzen und andere Teile stehen bei der Luftsicherheit im Fokus, seit ein fast neuer Passagierjet des US-Herstellers Boeing Anfang 2024 im Flug ein türgrosses Rumpfteil verloren hatte. Bei dem Zwischenfall wurde zwar niemand ernsthaft verletzt, doch Boeing musste sich seitdem wegen etlicher Produktions- und Qualitätsmängel einer strengen Kontrolle unterwerfen.

FILE - A TAP Air Portugal Airbus A320 is silhouetted against the setting moon while approaching for landing in Lisbon, Portugal, June 23, 2024. (AP Photo/Armando Franca, File)
Airbus Software Fix
Ein Airbus A320 der Air Portugal hebt sich vor dem untergehenden Mond ab.Bild: keystone

Der weltgrösste Flugzeugbauer Airbus hatte in den vergangenen zwei Wochen mehrere Probleme gemeldet. So musste in weltweit rund 6000 Flugzeugen die Software eines Bordcomputers auf eine ältere Version zurückgesetzt werden.

Schönwetter-Flieger

Zudem dürfen A320neo-Jets mit Triebwerken von Pratt & Whitney bei bestimmten Wetterbedingungen mit gefrierendem Nebel nicht mehr ohne Weiteres starten. Dann tauchten Mängel an bestimmten Rumpfverkleidungen auf.

Weil der Hersteller diese Rumpfteile untersuchen und wenn nötig austauschen muss, musste Airbus-Chef Guillaume Faury sein Ziel für die Auslieferung neuer Flugzeuge in diesem Jahr kappen. (sda/awp/dpa)

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