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Luftfahrt

US-Streitkräfte bombardieren aus Versehen Florida – wegen Vogelschwarm

Die jeweils 11 Kilogramm schweren BDU-33s werden zu Übungszwecken verwendet. Die Piloten üben damit den Abwurf von etwa 226 Kilo schweren Mk-82-Bomben.
Die jeweils 11 Kilogramm schweren BDU-33s werden zu Übungszwecken verwendet. Die Piloten üben damit den Abwurf von etwa 226 Kilo schweren Mk-82-Bomben.bild: eugene oliver/u.s. air force

US-Streitkräfte bombardieren aus Versehen Florida – wegen Vogelschwarm

03.07.2019, 05:3303.07.2019, 09:27

Ooops, so that happened...

Die US-Luftwaffe hat am Dienstag mitgeteilt, dass eine Fairchild-Republic A-10, ein amerikanisches Kampfflugzeug, am Montag offenbar versehentlich drei Übungsbomben über dem US-Bundestaat Florida abgeworfen hat.

Der Zwischenfall ereignete sich über der US-Stadt Suwannee Springs im Norden von Florida, nachdem das Flugzeug von einem Vogelschlag getroffen worden war. Dabei seien die inaktiven Übungsbomben versehentlich abgeworfen worden. (Pressemitteilung)

Die US-Luftwaffe sucht offenbar noch nach den Bomben. Wer die Übungsbomben finde, solle von ihnen Abstand halten. Die Waffen seien zwar inaktiv, enthielten jedoch eine kleine pyrotechnische Ladung, die gefährlich sein könnte.

Berichte über entstandene Schäden gibt es nicht. Wie der Business Insider berichtet, kosten Kollisionen von Vögeln mit Einsatzflugzeugen die US-Luftwaffe Jahr für Jahr mehrere Millionen Dollar. Seit 1995 habe die Luftwaffe mehr als 105'000 Vogelschläge erlitten, die die Einheit mehr als 800 Millionen US-Dollar an Reparaturkosten gekostet habe.

(pb)

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17 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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grandvlad
03.07.2019 06:01registriert Januar 2014
.... Die spinnen die Römer... 😂
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Eul doch
03.07.2019 07:01registriert Oktober 2015
Die armen Vögel.
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goschi
03.07.2019 07:30registriert Januar 2014
was sollen "M1a-82 Bomben" sein?
Hat da jemand seine Handschrift nicht mehr lesen können?

die heissen Mk82 (ohne Bindestrich)
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SVP will PH-Abschaffung – und dafür eine Lehrer-Lehre: die Sonntagsnews
Am Zürcher Universitätsspital sind nach der Affäre um Herzchirurg Francesco Maisano weitere zehn potenziell problematische Fälle zu Interessenbindungen identifiziert worden. Das und mehr findet sich in den Sonntagsnews.
Das Zürcher Universitätsspital (USZ) hat laut der «NZZ am Sonntag» nach der Affäre um Herzchirurg Francesco Maisano rund zehn weitere kritische Fälle identifiziert. Der vom USZ eingesetzte Compliance-Ausschuss habe seit Juni 2025 potenziell problematische Interessenbindungen und Nebenbeschäftigungen geprüft. In mehreren Fällen seien Verstösse gegen die Compliance-Richtlinien festgestellt und Sanktionen ausgesprochen worden. Details dazu nenne das Spital aus Vertraulichkeitsgründen nicht. Die neuen Fälle zeigten, dass die Verstrickung von Medizin und Medtech-Industrie über den Fall Maisano hinausreiche. Der Zürcher Handchirurg Daniel Herren sprach von einem «heiklen Spannungsfeld» zwischen Innovation, Patientensicherheit und wirtschaftlichen Interessen. Das USZ und das Genfer Universitätsspital (HUG) planten inzwischen Transparenzregister für Beteiligungen und Nebentätigkeiten ihrer Ärzte. Andere Spitäler verfügten bereits über solche Register.
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