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epa08504171 People leave their homes after hearing the seismic alert in different municipalities of Mexico City, Mexico, 23 June 2020. An earthquake of magnitude 7.1 was registered 12 kilometers from the municipality of Crucecita, in the southern state of Oaxaca, and was felt in various parts of the country activating the seismic alert in the capital.  EPA/Sashenka Gutierrez

Das Zentrum des Bebens der Stärke 7.5 lag 23 Kilometer südlich der Ortschaft Crucecita im Bundesstaat Oaxaca. Menschen flüchteten aus ihren Häusern aus Angst vor Nachbeben. Bild: keystone

Schweres Erdbeben erschüttert Süden von Mexiko ++ mindestens ein Toter



Der Süden von Mexiko ist von einem schweren Erdbeben erschüttert worden. Das Zentrum des Bebens der Stärke 7,5 lag 23 Kilometer südlich der Ortschaft Crucecita im Bundesstaat Oaxaca in einer Tiefe von fünf Kilometern, wie der seismologische Dienst am Dienstag mitteilte.

In der Ortschaft Huatulco sei ein Mensch ums Leben gekommen und ein weiterer verletzt worden, sagte Gouverneur Alejandro Murat im Fernsehsender Foro TV. Medienberichten zufolge wurden sie auf einer Landstrasse in ihrem Auto von herabfallendem Geröll getroffen.

Aus der Region wurden leichte Schäden an Gebäuden gemeldet. Auf Fotos war zu sehen, dass in der Provinzhauptstadt Oaxaca de Juárez Steine von Dächern und Häuserfassaden abgebrochen und Mauern eingestürzt waren. Zudem fiel der Strom aus.

Auch in Mexiko-Stadt - rund 750 Kilometer vom Zentrum des Bebens entfernt - war der Erdstoss zu spüren. Zahlreiche Menschen verliessen ihre Häuser und brachten sich in Sicherheit. Es wurden Risse in Fassaden und zerbrochene Fensterscheiben gemeldet. Ein Krankenhaus wurde evakuiert.

Auch in den Bundesstaaten Guerrero, Veracruz, Puebla und Chiapas war das Beben zu spüren. Präsident Andrés Manuel López Obrador rief die Bevölkerung dazu auf, Ruhe zu bewahren und sich auf mögliche Nachbeben einzustellen. Der seismologische Dienst meldete insgesamt 147 Nachbeben mit einer Stärke von bis zu 4,6. Die US-Behörden sprachen eine Tsunami-Warnung für die Küste von Mexiko aus.

In Mexiko ereignen sich immer wieder heftige Beben. Die gesamte Westküste des amerikanischen Doppelkontinents liegt am sogenannten Pazifischen Feuerring, der für seine seismische Aktivität bekannt ist.

Beim bislang letzten starken Beben in Mexiko im September 2017 kamen 369 Menschen ums Leben. Das Unglück ereignete sich genau 32 Jahre nach dem stärksten Beben der jüngeren Geschichte, als 1985 in Mexiko-Stadt mindestens 10 000 Menschen starben. (sda/dpa)

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3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Ell 23.06.2020 20:46
    Highlight Highlight Endlich wieder einmal ein anderes Thema. Über den Skandal wie Covid19 in Mexiko gemanaged wird wollt ihr ja nicht Berichten, zu kompliziert?
  • Hessmex 23.06.2020 18:50
    Highlight Highlight In Veracruz sind bis jetzt keine Schäden bekannt, aber durch die Erschütterung fehlen ca. 30 cm Wasser im Pool, ist eindrücklich zu sehen wie das Wasser zu „kochen“ beginnt und rundherum aus dem Becken schwappt!
    • Heb dä Latz! 23.06.2020 21:27
      Highlight Highlight Unwahrscheinlich aber falls sie heute noch einen Ottifanten sehen sollten richten sie freundliche Grüsse von mir aus.

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